Anders als etwa Öl hat das Edelmetall wenig praktischen Nutzen. Während Goldschmuck zumindest in Umlauf bleibt, liegt der klassische Barren meist in Kellern und Tresoren herum, als Zahlungsmittel ist er nicht erlaubt. Gold wird in Barren zu 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Gramm sowie 12,44 Kilo (400 Unzen) mit einem Feingehalt vom 999,9 Prozent hergestellt. Hier gilt die Regel: Bei kleineren Barren ist der "Spread" (also die Differenz zwischen Ver- und Ankaufspreis) höher. Kauft man den Goldriegel beim Händler, ist mit einer Marge von rund 15 Prozent zu rechnen. Ebenso wie Münzen sind auch Barren ab einer Feinheit von 995/1000 von der Mehrwertsteuer befreit. Dass viele Experten dennoch aktuell zu einem Engagement in physischem Gold in Form von Barren zu 999,9 Prozent Feingehalt raten, hat aber andere Gründe.