Neue Kontonummer ab 1. August: Das Wichtigste zu IBAN und BIC

Neue Kontonummer ab 1. August: Das Wichtigste zu IBAN und BIC

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Die IBAN Kontonummer hat 22 Stellen.

Ab dem 1. August wird die 22-stellige Kontonummer IBAN zum Standard auf den Überweisungsformularen. Was dahinter steht und was Verbraucher beachten müssen.

Bei der Umstellung auf den einheitlichen Euro-Zahlungsraum Sepa steht der nächste wichtige Schritt an: Ab dem 1. August gelten die Neuerungen für Unternehmen und Vereine. Private Bankkunden haben mehr Zeit mit der Umstellung.

Was steckt hinter Sepa?
Sepa steht für „Single Euro Payments Area“ - ein einheitlicher Zahlungsraum für Transaktionen in Euro. Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen werden standardisiert und nach gleichen Kriterien abgewickelt - egal ob sie ins Inland oder über Grenzen gehen. „Sepa ist ein wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union“, hatte Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele vor wenigen Wochen erklärt.

Wer ist von der Umstellung betroffen?
Grundsätzlich alle Kontoinhaber - egal ob Privatpersonen, Unternehmen oder Vereine. Es gibt jedoch unterschiedliche Fristen. Während Unternehmen und Vereine vom 1. August 2014 an Überweisungen nur noch nach dem Sepa-Format mit neuer internationaler Kontonummer (IBAN) vornehmen dürfen, können Verbraucher noch bis zum 1. Februar 2016 die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl benutzen.

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Zahlungsverkehr Mittelständler haben von Sepa noch keinen Plan

Die bevorstehende Umstellung der Bankkonten auf IBAN und BIC erinnert an die Einführung des Euros: Die Zeit läuft davon, Unternehmen fürchten böse Überraschungen.

Würth Quelle: Laif/Keystone Schweiz


Was droht Firmen und Vereinen, die nicht rechtzeitig umstellen?
Im schlimmsten Fall geht das Geld aus, weil Banken Zahlungen im alten Format nicht mehr annehmen und sich so die Abwicklung von Geschäften verzögert. Die Bundesbank mahnte immer wieder zur rechtzeitigen Umstellung, „ansonsten drohen Liquiditätsengpässe und Zahlungsverzug“. Zwar sind Banken technisch in der Lage, auch Überweisungen und Lastschriften im alten Format in Sepa-Standard zu übersetzen, nach dem 1. August könnten dafür aber Gebühren fällig werden.

Wie sehen die Firmen die Umstellung?
Einer Mitte Juli veröffentlichten Umfrage zufolge ist die große Mehrheit (89 Prozent) der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland fit für das neue Zahlungsverfahren. Nur weniger als zwei Prozent glauben, die Umstellung bis zum Stichtag nicht mehr zu schaffen, wie aus der Postbank-Umfrage hervorgeht. Die Begeisterung der Firmen hält sich allerdings in Grenzen: Nur etwa jedes sechste Unternehmen - vor allem größere Betriebe ab 20 Mitarbeiter - sieht der Umfrage zufolge Vorteile in dem Verfahren. An der Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov beteiligten sich 402 Unternehmen.

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