Oldtimer: Checkliste für den Oldtimer-Kauf

Oldtimer: Checkliste für den Oldtimer-Kauf

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Nicht jeder Oldie eignet sich als Geldanlage, der Kauf sollte gut durchdacht sein - Die wichtigsten Tipps im Überblick

von Franz W. Rother

Das muss man erst einmal verdauen. Für knapp 140.000 Euro hatte Peter S., selbständiger Unternehmer aus Bonn, vor gut drei Jahren einen nagelneuen Mercedes CL 500 gekauft. Als er das mit allen Extras ausgestattete und noch sehr gut erhaltene Luxuscoupe jetzt gegen einen Neuwagen eintauschen wollte, bot ihm der Autohändler gerade noch 35.000 Euro. Das Geld hätte Peter S. besser anlegen können.

Klüger wäre es gewesen, den kleineren Teil der Summe in einen neuen Kompaktwagen, den größeren Teil in einen Oldtimer zu investieren. Statt eines massiven Wertverlusts hätte er dann beim Wiederverkauf möglicherweise sogar einen kleinen Gewinn erzielt. Aber Vorsicht: Garantiert ist der Wertzuwachs bei Oldtimern ebenso wenig wie bei Aktien.

„Nicht jeder Oldtimer ist eine gute Geldanlage. Du musst schon sehr präzise wissen, wonach du Ausschau halten musst und brauchst dazu eine gute Marktkenntnis“, sagt Jürgen Lewandowski. Der 62-jährige Publizist, Verfasser von rund 65 Büchern rund um das Automobil, hat als Juror bei diversen Schönheitswettbewerben die High Society der Oldtimer aus nächster Nähe erlebt und für sich selbst eine kleine Sammlung aufgebaut. „Das ist meine Altersvorsorge“, sagt er. Wer sich für historische Fahrzeuge interessiert, noch einen Platz in der Garage frei hat und bereit ist, sein Erspartes statt in Festgeld oder Aktien in rollende Sachwerte zu investieren – hier ein paar Ratschläge:

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  • Mythos der Marke: Gekauft werden Fahrzeuge von noch lebenden Marken und solchen mit Nimbus – BMW, Mercedes, Porsche, Lamborghini, Ferrari, Maserati und Bugatti.

  • Weniger ist mehr: Je kleiner die Produktion, desto überschaubarer ist der Markt und desto größer die Begehrlichkeit. Frühere Massenprodukte, mögen auch als Oldtimer noch viel Fahrfreude bereiten, werden aber nie einen Handelswert von 100.000 Euro und mehr erreichen.

  • Pioniere der Technik: Das erste Auto mit Pontonkarosserie oder Gitterrohrrahmen, Fahrzeuge mit Kompressor, mit Hydropneumatik oder einer ultraleichten Karosserie: Sammler lieben Raritäten und zahlen gerne mehr dafür.

  • Automobile Legenden: Alte Autos, die eine besondere Geschichte erzählen können, die vielleicht sogar Erfolge auf der Rennstrecke erzielt haben oder einen berühmten Vorbesitzer hatten, sind leicht einige Zehntausend Euro teurer als No-Name-Autos.

  • Mehrwert der Schönheit: Elegante Karosserien, womöglich von einem berühmten Designer entworfen, zieren ihre Besitzer, sind also per se immer mehr wert als „hässliche Entlein.“ Darum sind Cabriolets meist teurer als Coupes, Coupes meist begehrter als Limousinen oder andere „Zweckautos“.

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