Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
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2 Kommentare
Ich brauche lediglich noch 5 Millionen €. Liebe Wiwo Leser. Ihr könnt die ersten sein. Prognostizierte Rendite liegt bei 15% p.a. Erste Ausschüttung 5% p.a. ab dem 15 Jahr. Verkauf der Edel-Hölzer im 26 Jahr.
Grundstück hab ich schon. Die Baumsamen kosten mich 1000€. Vertriebskosten ca. 300T€-500T€. Ab Jahr 16 10*5% Ausschüttung = 2,5 Mio.
Das nenne ich mal ein schönes Geschäft. Allemal für mich. Für die Kleinanleger? Vorab möchte ich mich schon mal für die Finanzierung meines schönen und luxuriösen Lebenswandels bedanken.
IRONIE OFF
Ich würde wetten dass 90% aller Kleinanleger in diesen neu aufgelegten Fonds ein Großteil ihres Geldes verliren werden.
Wer sich mit dem nachhaltigen Investment in Holz beschäftigen möchte sollte sich mal z.B. mit dem Verwalter von Gloria v. T&T unterhalten. Vielleicht erhält man dann einen Eindruck wie schwierig und Aufwändig so ein Geschäft ist, und wieviele hunderte bzw. tausende Hektar Wald notwendig sind. Wohlgemerkt in Dt..
In anderen Ländern kommen Währungsrisiken, Waldbrände, Politische Krisen, Schädlinge usw. usf.

Ich investiere selbst seit 5 Jahren in Wald und habe mich natürlich viel mit dem Thema beschäftigt.
1. Das Baumwachstum wird stark von den Umgebungsbedigungenn beeinflusst. Stark verkürzt ausgedrückt: Wenn es kalt ist, wächst wenig. Daher kann man in Deutschland auch nur deutlich geringeres Holzwachstum erzielen und hier kann die Rendite durchaus zwischen 0 und 2% liegen. In kontinuierlich wärmeren Gegenden kann das Holz entsprechend deutlich schneller wachsen, wenn der Rest stimmt. Darüber braucht man nicht zu philosophieren, ob es sein kann, dafür gibt es z.B. Tabellen.
2. Eine Holzpreisentwicklung deutlich oberhalb der Inflation ist meines Erachtens recht optimistisch. Dann müssten die potentiellen Käufer nämlich auch entsprechend jedes Jahr mehr Geld in der Tasche haben, um sich das Holz noch leisten zu können. Das geben die inflationsbereinigten Lohnentwicklungen aber nicht her. Dann hätten die Kunden gern Holz, können es sich aber nicht leisten, die Nachfrage würde sich damit begrenzen. Zweistellige Renditen erwarte ich daher langfristig nicht.
3. Holz ist ein Generationenprojekt. Wir können heutzutage oft noch ein kleines Vermögen durch Erwerbsarbeit anhäufen. Das wird zukünftig nicht mehr so einfach möglich sein - schauen sie sich einmal die inflationsbereinigte mittlere Netto-Lohnentwicklung in den letzten Jahren an. Wald in warmen Gegenden kann da ein netter Zuverdienst für die nächste Generation sein.
4. Ich muss zugeben: Wald macht einfach richtig viel Spaß, wenn man es z.B. mit Aktien vergleicht. Das Thema ist gut begreifbar. Wieviel ein Baum in einem Jahr wächst, lässt sich gut vorhersagen. Und es ist einfach schön anzuschauen.






Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
Kommentare zu: Holz-Rente schlägt Aktiendepot
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