Sparkassen: Wie ein Rentner einen Aufstand gegen Sparkassen anzettelt

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Rentner gegen Funktionäre: Aufstand gegen die Sparkasse

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Sparkassen machen Sparer wütend.

von Mark Fehr

Der Rentner Rainer Gottwald nervt Sparkassenfunktionäre und hat es geschafft, dass Bürger sich für die Vorgänge in ihren kommunalen Geldhäusern interessieren. Endlich.

„Ja, Grüß Gott, ich hoffe, ich störe nicht.“ Mit dieser freundlichen Einleitung beginnt Rainer Gottwald alle seine Telefonate. Wenn er einen Journalisten am Hörer hat, erkundigt er sich höflich, ob die aktuelle Ausgabe schon fertig sei oder ob er lieber später noch mal anrufen solle. Nein, nein, es passt schon.

Besser gleich als später, der Rentner aus Landsberg am Lech ist immer im Einsatz. Er hat das Thema seines Lebens gefunden: Die Sparkassen. Dass diese im Geld schwimmen und mehr an darbende Kommunen ausschütten müssten. Dass die Verwaltungsräte unqualifiziert seien und mit den Vorständen gemeinsame Sache machten, statt den Chefs im Auftrag der Bürger auf die Finger zu schauen. Das sind Gottwalds feste Überzeugungen. Und natürlich, dass sich das Sparkassenwesen ändern muss.

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Dieses Ziel treibt ihn an, deshalb versorgt er die Wirtschaftsredaktionen quer durch die Republik zuweilen mit mehr Informationen über die neuesten Streiche seiner bayerischen Bürgerinitiative, als die Journalisten jemals aufschreiben könnten.

Sparkasse in Zeiten von Minizins und Digitalisierung

  • Ist die Filiale tot?

    Immer mehr Kunden wickeln immer mehr Bankgeschäfte digital ab: Vom heimischen Computer aus, mit der App auf dem Smartphone, online per Videoberatung. Flächendeckende Filialnetze, wie sie Sparkassen und Volksbanken unterhalten, werden zum Kostenfaktor. „Der Kunde geht nicht mehr in die Geschäftsstelle“, konstatierte vor einigen Wochen der bayerische Sparkassenpräsident Ulrich Netzer. Inzwischen komme ein Kunde im Schnitt nur einmal pro Jahr in eine Filiale, nehme aber 108 Mal jährlich online Kontakt auf. Bundesweit leisten sich die aktuell 409 Sparkassen laut nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) 14 451 (Vorjahr: knapp 14 900) Filialen – inklusive Selbstbedienungspunkten. Der Verband rechnet mit einer weiteren Ausdünnung des engmaschigen Netzes. Die Sparkassen in Bayern beispielsweise haben bereits angekündigt, in diesem Jahr bis zu 220 ihrer 2200 Geschäftsstellen zu schließen.

  • Ist der Sparkassenberater ein Auslaufmodell?

    Ganz aufgeben wollen die Institute ihre Präsenz in der Fläche nicht. „Wir werden die Filialen am Ende immer unter zwei Überschriften prüfen: Der Kunde erwartet noch mehr Beratung, Beratungs-Know-how. Die reine Abwicklung gehört immer stärker der Vergangenheit an“, sagte DSGV-Präsident Georg Fahrenschon im März. „Wir sehen einen klaren Trend unsere Filialen in Sachen Beratung noch stärker aufzuladen und zugleich den digitalen Kanal auszubauen.“

  • Welche Rolle spielt die Niedrigzinsphase?

    Sparkassen verdienten lange gut daran, für Kredite mehr Geld zu kassieren als sie ihren Kunden an Zinsen fürs Sparen zahlten. Doch die Differenz aus den beiden Positionen, der Zinsüberschuss, wird tendenziell kleiner, weil die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf Null gesenkt hat. Sorge bereitet vielen Instituten zudem, dass immer mehr Kunden Gelder kurzfristig parken - während bei Krediten möglichst lange Laufzeiten gefragt sind. Steigen die Zinsen wieder, könnten Kunden ihre Einlagen rasch abziehen.

  • Wie reagieren Banken und Sparkassen auf das Zinstief?

    In der gesamten Branche wird an der Gebührenschraube gedreht. „Die Zeit von weiten Angeboten kostenloser Kontoführung ist aus meiner Sicht vorbei“, sagte Fahrenschon im März. „Wir werden Leistungen bepreisen müssen - und zwar verursachergerecht.“ Auch die genossenschaftlichen Sparda-Banken stimmten auf Preissteigerungen „auf breiter Front“ ein - etwa Gebühren für Überweisungen in Papierform oder die Girocard. Die Noch-Deutsche-Bank-Tochter Postbank arbeitet derzeit an einem neuen Preismodell. Postbank-Chef Frank Strauß sagte der „Welt am Sonntag“, ob das Girokonto kostenlos bleibe, könne er noch nicht sagen. Die Commerzbank will ab 1. Juni von Kunden des bislang kostenlosen Girokontos, die Papierbelege einreichen, eine Gebühr von 1,50 Euro pro Überweisung verlangen.

  • Müssen Privatkunden auf breiter Front auch mit Strafzinsen rechnen?

    Noch scheut sich die Branche davor, die Parkgebühr, die ihnen die EZB aufgebrummt hat, an Privatkunden weiterzureichen. Sparkassen-Präsident Fahrenschon mag nicht einmal den Begriff „Strafzins“ in den Mund nehmen. Der ehemalige bayerische Finanzminister betont: „Entscheidend ist, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um diesen verheerenden Effekt der Niedrigzinspolitik nicht beim privaten Sparer ankommen zu lassen.“ Auch die Volks- und Raiffeisen zeigen sich bislang eisern: „Wir werden versuchen, das Thema Negativzinsen unseren Privatkunden nicht zuzumuten“, sagt der Präsident des Dachverbandes BVR, Uwe Fröhlich.

  • Wie sieht die Praxis aus?

    Die Sparkasse Oberhausen - ein mittelgroßes Institut - schreckte Mitte März mit der Ankündigung auf, sie schließe Strafzinsen für reiche Privatkunden nicht mehr grundsätzlich aus. Betroffen wären aber nur Kunden, die Geldbeträge im siebenstelligen Bereich anlegen wollen, erklärte ein Sprecher. Denkbar seien in solchen Fällen künftig Verträge, die Strafzinsen erlaubten. Der Sprecher betonte: „Da wird kein privater Sparkunde in absehbarer Zeit betroffen.“ Bereits im Herbst 2014 hatte die Deutsche Skatbank in Thüringen für Aufsehen gesorgt, weil sie EZB-Strafzinsen an ihre Kunden weitergibt - allerdings bis heute nur dann, wenn die Einlagen eines Kunden bei dem genossenschaftlichen Institut drei Millionen Euro überschreiten.

  • Zahlen Bankkunden die Zeche für das Zinstief?

    Ein Trost: Völlig freie Hand haben die Institute beim Thema Gebühren nicht - gerade in einem so umkämpften Markt wie Deutschland. „Wer zu stark an der Gebührenschraube dreht, wird angesichts des starken Wettbewerbs allerdings Kunden verlieren“, erklärt Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Für zusätzliche Konkurrenz sorgen junge FinTechs, die online auf Kundenfang gehen. Die niedrigen Zinsen haben auf der anderen Seite auch Vorteile für Verbraucher: Kredite, etwa für die Baufinanzierung oder den Autokauf, sind aktuell extrem günstig zu haben.

Der unermüdliche Ruheständler ist kein Gelangweilter auf der Suche nach Streit für ein bisschen mehr Lebensinhalt. Seine Argumente sind es wert, sich mit ihnen auseinander zu setzen, auch wenn man seiner Meinung nicht immer bis zur letzten Konsequenz folgen muss.

Gottwald hat es geschafft, eine Debatte loszutreten. Und das ist gar nicht so einfach in der behäbigen und verschwiegenen Sparkassenwelt. Die Chefs lokaler Sparkassen zeigen sich zwar gern auf den Spendengalas oder Sportveranstaltungen im Ort, welche von den Geldinstituten öffentlichkeitswirksam gesponsert werden. Doch ansonsten reden sie nur ungern über Dinge, die in der Sparkasse so passieren und fällen ihre Entscheidungen lieber im Verborgenen. Das, obwohl die Kommunen als Träger der Sparkassen das Management eigentlich aufmerksam kontrollieren müssten.

Den Bürgermeistern und Landräten in den Aufsichtsräten gelingt es aber kaum, wirksame Kontrolle im Sinne einer guten Unternehmensführung auszuüben. Handelt es sich bei ihnen doch um banktechnische Laien, die es sich zudem mit „ihrer“ Sparkasse nicht verscherzen wollen. Schließlich sind die Institute mit dem weißen S auf rotem Grund einer der größten Gewerbesteuerzahler der Republik und geben gerade schrumpfenden Dorfgemeinschaften noch einen Rest gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Sparkasse Oberhessen Ein leiser Bankraub

Ein Mitarbeiter der Sparkasse Oberhessen wird verdächtigt, über Jahre hinweg vier Millionen Euro auf sein eigenes Konto abgezweigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es ist nicht ihr erster Fall dieser Art.

Die Staatsanwaltschaft Gießen ermittelt gegen einen Mitarbeiter der Sparkassen Oberhessen. Er hat womöglich vier Millionen Euro auf sein Konto gebucht. Quelle: dpa

Eine der wenigen Ausnahmen ist der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD). Er zwang die Großsparkasse der NRW-Landeshauptstadt nach einem langen juristischen Kampf zu höheren Ausschüttungen. Zu einem solchen Sieg gehören Mut und Glück, kein Wunder, dass kaum Politiker den Showdown mit der Sparkasse wagen – würden sie damit doch ihre Karriere aufs Spiel setzen.

Geisel halfen am Ende teure Gutachten teurer Anwaltskanzleien und die Tatsache, dass sich das für die Sparkassenaufsicht zuständige NRW-Finanzministerium, ebenfalls SPD-regiert, am Ende auf seine Seite stellte. Und was man im Vergleich zu kleinen Gemeinden nicht vergessen darf: Für Düsseldorf ist die Sparkasse zwar ein wichtiger aber sicher nicht der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Ratsherren in Großstädten können sich einen Konflikt mit dem kommunalen Geldinstitut also eher erlauben als ihre Amtskollegen in kleineren Gemeinden.

Neues Vorbild

Der Bescheid, in dem das Finanzministerium NRW im vergangenen Jahr für die Stadt Düsseldorf und gegen die Sparkasse entschied, landete auf Umwegen auch auf Gottwalds Schreibtisch in Landsberg am Lech. Er munitionierte damit kurzerhand den Wirtschaftswissenschaftler Guido Eilenberger, der unter anderem gestützt auf die Argumente aus NRW die Sparkasse Allgäu einer Bilanzanalyse unterzog. Sein Ergebnis: Die Sparkasse rechne sich durch pessimistische Prognosen arm.

Zu Ausschüttungen hat sich die betroffene Sparkasse dadurch zwar nicht wirklich bewegen lassen, aber immerhin zu einer Diskussionsrunde zwischen dem Wissenschaftler und dem Sparkassenchef, moderiert vom Bürgermeister der Stadt Immenstadt, nebst Gottwald im Publikum. Auch wenn vor den Zuhörern im Immenstädter Schlosssaal allenfalls Standpunkte ausgetauscht wurden und keine Annäherung stattfand, war das Signal deutlich: Sparkassenchefs müssen sich auf einen kontroversen Dialog mit ihren Bürgerkunden einrichten, auch wenn das bisher nicht unbedingt Teil der Kultur dieser Finanzgruppe war.

Gottwald hat Anfang 2016 eine anwachsende Debatte entfacht, weil er sich die Mühe gemacht hat, die Bilanzen aller rund 70 bayerischen Sparkassen zu durchforsten. Und siehe da: Laut Gottwald hätte die Mehrzahl der Institute deutlich höhere Ausschüttungen an die Kommunen leisten können, tat es aber nicht. Obwohl die bayerischen Sparkassen und ihr Landesverband deutlich widersprechen, ist das Thema nicht mehr tot zu kriegen.

Seit die WirtschaftsWoche im Januar vergangenen Jahres ihre erste Geschichte über Gottwald brachte, ist viel passiert. Der Unermüdliche hat mittlerweile Nachahmer gefunden. Quer durch die Republik eifern Kommunalpolitiker und Bürger jetzt ihrem neuen Vorbild nach. Neulich meldete sich sogar ein Cottbusser, der Gottwald um einen kritischen Blick auf die dortige Sparkasse Spree-Neiße bat. Ergebnis: Eine üppige Eigenkapitalquote von mehr als 40 Prozent aber keine Ausschüttungen. Auch in Ostdeutschland dürfte die Debatte nun starten.

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Commerzbank-Filiale in Berlin.

Im bayerischen Eichstätt hat Gottwald einen engagierten Mitstreiter gefunden. Dort kämpft der Geschäftsmann Wolfram Ruoff gegen die Fusion der Eichstätter Sparkasse mit dem größeren Nachbarinstitut aus Ingolstadt. Selbst eine Unterschriftenliste und ein Bürgerbegehren konnten den umstrittenen Zusammenschluss nicht stoppen. Das Veto kam formaljuristisch wohl zu spät, um die Fusion noch aufzuhalten. Ruoff und seine Unterstützer sind daher vor das Verwaltungsgericht gezogen, unterfüttert mit Gutachten von Gottwalds akademischer Geheimwaffe Eilenberger.

Die Sparkassenfusion ist den Bürgern ein Dorn im Auge, weil sie die ohnehin üppigen Bezüge und Pensionsleistungen für die Funktionäre deutlich anschwellen lässt. Denn die sich durch Fusionen addierenden Bilanzsummen bilden laut Sparkassengesetz einen wichtigen Teil der Bemessungsgrundlage für die Versorgungspakete.

Steigender Versorgungsaufwand

Der steigende Versorgungsaufwand wird auch dadurch nicht wieder wettgemacht, dass Fusionen alte Managementposten überflüssig machen. Denn die bestehenden Verträge werden oft bis zum Ende der Laufzeit ausbezahlt und die Pensionslasten bleiben auch nach dem Ausscheiden der Funktionäre aus dem aktiven Dienst bestehen.

Auch in den bayrischen Landkreisen Dachau, Landsberg und Fürstenfeldbruck stemmen sich daher Bürger und Oppositionelle in den Stadträten gegen die geplante Megafusion ihrer drei Sparkassen.

Ruoffs Bürgerinitiative in Eichstädt wollte sogar ein Strafverfahren gegen die Verantwortlichen der fusionsbeteiligten Sparkassen einleiten. Der Vorwurf: Bilanzfälschung. Ein Ermittlungsverfahren hat die Staatsanwaltschaft München II zwar eingestellt. Doch der emeritierte Wirtschaftsprofessor Eilenberger ließ es sich nicht nehmen, den Einstellungsbeschluss der Staatsanwaltschaft in einer ausführlichen achtseitigen Stellungnahme als „oberflächliche Betrachtungsweise“ abzubügeln.

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ARCHIV - Ein Sparkassen-Logo prangt am 29.02.2016 an der Filiale der Frankfurter Sparkasse in Frankfurt am Main (Hessen). (zu dpa «Mehr Gebühren, weniger Filialen: Die Finanzbranche in der Zinsfalle» vom 08.03.2017) Foto: Arne Dedert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Aufmüpfige Bürger und eigenwillige Wissenschaftler, die Behördenentscheidungen nicht für die letztgültige aller Weisheiten halten, das ist eine Mischung, mit der viele alteingesessene Apparatschiki aus der Sparkassenwelt nicht klar kommen.

So soll der Vorstand der Sparkasse von Fürstenfeldbruck eine Informationsveranstaltung von Fusionskritikern per Beschwerde bei der Stadt blockiert haben. Die Stadtverwaltung untersagte der Bürgerinitiative auf Drängen der Sparkasse kurzerhand die bereits genehmigte Nutzung des städtischen Bürgerpavillons. Die Veranstaltung musste daraufhin beim Griechen um die Ecke stattfinden. Solche Aktionen schaden nicht nur dem offenen Dialog, sie bestätigen auch das Klischee der Kungelei zwischen Kommunen und Sparkassen.

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Verzweifelter Kreditnehmer. Quelle: Getty Images

Daher wäre es zu begrüßen, wenn die Initiativen von Gottwald & Co. einen Kulturwandel in der Sparkassenwelt anstoßen würden. Wenn das einem gelingen kann, dann Gottwald. Denn er verfügt über drei wichtige Stärken: Er kennt sich mit Zahlen aus, lässt sich nicht abwimmeln und bleibt trotzdem freundlich.

Es schmeichelt ihm durchaus, dass die Süddeutsche Zeitung ihn 2016 auf den Spitznamen „Sparkassenschreck“ taufte. Das passt. Schließlich versteht es keiner wie er, die Verantwortlichen zu nerven und es macht ihm nichts aus, den Funktionären gehörig auf den Wecker zu gehen, beharrlich, aber eben höflich. Und wenn ihm und seiner Initiative mal wieder ein Etappensieg geglückt ist, dann fährt er mit Frau und Wohnmobil in den Urlaub. Fast wie ein normaler Ruheständler.

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