Sparbuch und Tagesgeld: Beliebt, aber nicht ungefährlich

Sparbuch und Tagesgeld: Beliebt, aber nicht ungefährlich

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Solide, aber wenig ertragreich: das gute alte Sparbuch.

von Kerstin Leitel und Christian PansterQuelle:Handelsblatt Online

Sparbücher, Tages- und Festgeld galten lange als völlig veraltete Finanzprodukte. In der Krise besinnen sich die Anleger wieder auf Altes. Doch die Strategie ist gefährlich. Und viele sind sich dessen nicht bewusst.

Die Deutschen sind Sicherheitsfanatiker: Der Arbeitsplatz muss in erster Linie sicher sein, im Auto schnallt man sich klaglos einen Gurt um Bauch und Schulter und im Reisekoffer finden sich jede Menge Tabletten gegen Kopfschmerzen und Durchfall. Da ist es nur konsequent, dass die Deutschen auch beim Geld auf Nummer sicher gehen. Und das tun sie: Seit Jahrzehnten legen die deutschen Bundesbürger immer mehr Geld auf Sparbücher, mittlerweile lagern dort rund 600 Milliarden Euro. Das ist das Dreifache dessen, was die Deutschen in Aktien investiert haben. Noch mehr Geld steckt sogar in Sparschweinen oder liegt auf dem Sparbuch.

Doch das viele Geld bringt so manchen ins Schwitzen. Schließlich muss man sich heutzutage gut überlegen, wo man sein Geld investiert, damit es nicht weniger wird. Auf dem Sparbuch macht sich schließlich angesichts der niedrigen Zinsen schon die Inflation negativ bemerkbar.

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Welche Zinsen Banken für Tagesgeld geben

  • PSD RheinNeckarSaar

    PSD RheinNeckarSaar - TagesGeld plus

    3,0 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • NIBC Direct

    NIBC Direct - Tagesgeld

    2,85 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro

  • Dab bank

    DAB Bank - Depot-Konto

    2,75 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • Denizbank

    Denizbank - Tagesgeld

    2,75 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro

  • MoneYou

    MoneYou - Tagesgeld

    2,75 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro

  • Bank of Scotland

    Bank of Scotland - Tagesgeld

    2,70 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: -

  • VTB Direktbank

    VTB Direktbank - Tagesgeld

    2,70 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro

  • Cortal Consors

    Cortal Consors - Tagesgeld

    2,60 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • 1822direkt

    1822direkt - ZinsCash

    2,55 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • Audi Bank

    Audi Bank - Plus Konto TopZins

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • Hanseatic Bank

    Hanseatic Bank - TagesGeld Bonus

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • ING-DiBa

    ING-DiBa - Extra-Konto

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • Targobank

    Targobank - Tagesgeld-Konto

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • Volkswagen Bank direct

    Volkswagen Bank direct - Plus Konto TopZins

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden

  • HKB Bank

    HKB Bank - Tagesgeld

    2,50 Prozent (p.a., für 5.000 Euro)

    Einschränkung: nur für Neukunden, Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro

Doch was sind die Alternativen? Aktien waren einmal das Gesprächsthema auf jeder Party, doch nachdem die Blase am Neuen Markt platzte, hat auch das Vertrauen in stetig steigende Aktienmärkte einen tiefen Knacks bekommen. Durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, der als einer der Auslöser der Finanzkrise gilt, und durch die Schuldenkrise in Europa hat das Vertrauen der Privatanleger weitere Risse bekommen. Es überrascht daher nicht, dass die Zahl derer, die Aktien kaufen, kaum wächst.

Zwar heißt es immer, an Aktien komme keiner mehr vorbei, doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nur rund zwölf Prozent der Deutschen über 14 Jahren sind Aktionäre. Und momentan macht der Dax nicht eben Werbung für sich. Das Aktienbarometer aus Frankfurt hat seit Jahresanfang zwar über neun Prozent zugelegt, doch die heftigen Schwankungen dürften so manchen Kleinanleger vergrault haben.

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