Starinvestor Buffett: Weniger Aktien, mehr Bares

Starinvestor Buffett: Weniger Aktien, mehr Bares

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Das „Orakel von Omaha“: Warren Buffets Investmentholding Berkshire Hathaway verkaufte in den vergangenen Monaten zahlreiche Konsumaktien und häufte Bargeld an.

Warren Buffett, das „Orakel von Omaha“, hat sein Investment-Imperium auch mit 81 Jahren fest im Griff. Zuletzt verabschiedete er sich vor allem von Konsumaktien und hortet dafür umso mehr Bargeld.

Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt Starinvestor Warren Buffett ein Garant für hohe Gewinne. Die von ihm gelenkte Investmentholding Berkshire Hathaway verdiente im zweiten Quartal unterm Strich 3,1 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro).

Besonders die Versicherungstöchter wie Geico, seine Industriefirmen und die große Frachteisenbahn-Gesellschaft Burlington Northern Santa Fe warfen mehr Geld ab. Allerdings hatte Buffett im Vorjahreszeitraum mit 3,4 Milliarden Dollar noch ein wenig mehr herausholen können.

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Wie Bloomberg berichtet, verkaufte die Buffetts Investmentholding aber deutlich mehr Aktien als sie zukaufte, und trennte sich von Konsum- und Einzelhandelswerten. In der "Handels-, Industrie- und anderen Branchen" sei jedoch aufgestockt worden. "Warum sollte man Aktien behalten, die ihren Zweck erfüllt haben und gestiegen sind?", zitiert Bloomberg News Tom Russo, Partner bei Gardner Russo & Gardner aus einem Telefongespräch Einige Konsumaktien seien "auf verschiedene Art angeschlagen", sagte er.

Vorzüge vs. Stämme Clever anlegen mit aussichtsreichen Aktienpaaren

Papiere ohne Stimmrecht sind zum Teil lukrativer als Hauptanteile an den Unternehmen. Aber sie sind es nicht immer. Wo sich Vorzüge eher lohnen – und wo die Stammaktie jetzt die bessere Wahl ist.

Quelle: dpa

Das „Orakel von Omaha“ bewies dieses Mal bei seinen Finanzwetten kein glückliches Händchen: Er fuhr mit sogenannten Derivaten höhere Verluste ein, zudem sanken die Gewinne aus anderen Investments. Das geht aus der am späten Freitag vorgelegten Zwischenbilanz hervor. Der operative Gewinn der rund 80 direkten Tochterfirmen übertraf am Ende aber die Erwartungen der Analysten. Die B-Aktie - die sogenannte Baby-Berkshire - stieg nachbörslich ein knappes Prozent auf 86,20 Dollar.

Nachfolge Buffetts noch nicht klar

Die mit deutlich mehr Stimmrechten ausgestattete A-Aktie bewegten sich nicht mehr. Sie ist mit einem Stückpreis von rund 128.500 Dollar die teuerste Aktie der Welt. Warren Buffett steht seit einem halben Jahrhundert an der Spitze von Berkshire Hathaway und hat aus dem unbedeutenden Textilhersteller eines der wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Zu dem Imperium gehören auch große Aktienpakete an Konzernen wie Coca-Cola, IBM oder der Munich Re, der ehemaligen Münchener Rückversicherung.

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Die Diagnose Prostatakrebs - wenn auch in einem frühen Stadium - hatte vor einigen Monaten die Diskussion um die Nachfolge des legendären Investors wieder hochkochen lassen. Buffett hält aber hinterm Berg, wer ihn einmal beerben soll. Interne Kandidaten gibt es mehrere. Es sieht jedoch danach aus, dass die Macht aufgeteilt wird. Buffetts ältester Sohn Howard soll den Vorsitz des Verwaltungsrats übernehmen, des wichtigsten Firmengremiums. Bis jetzt macht Warren Buffett aber keine Anstalten, aufzuhören.

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