Strategien fürs Depot: Wie Börsenprofis den Jahreswechsel meistern

Strategien fürs Depot: Wie Börsenprofis den Jahreswechsel meistern

von Andreas Toller

Was steht Anlegern bevor? Läuft die Jahresendrally an der Börse weiter? Euro-Krise, US-Schuldenprobleme und unklare Konjunkturaussichten verunsichern. Womit Anlageprofis in den letzten Wochen des Jahres rechnen und was sie Privatanlegern raten.

Anleger haben an der Börse Höhen und Tiefen miterlebt. Aber heute steht der Deutsche Aktienindex Dax bei 7530 Punkten. Gegenüber dem Jahresbeginn ist das ein sattes Plus von 24 Prozent. So neigt sich ein insgesamt erfolgreiches Börsenjahr dem Ende entgegen.

Die Börse war 2012 dank Euro-Krise inklusive Schuldenschnitt für Griechenland, den Anleihemärkten, der Wachstumsschwäche Chinas, den Schuldenproblemen in den USA – Stichwort „fiscal cliff“ – und vielen anderen, überwiegend politischen Ereignissen mehr als einmal in heller Aufruhr. Versöhnlich stimmten gute Geschäftszahlen der Unternehmen und die robuster als zunächst geglaubte Konjunktur.

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Doch die Stimmungswechsel an der Börse waren drastisch. Der Dax-Volatilitätsindex, kurz VDax, gibt die implizite Schwankungsbandbreite des Dax im Durchschnitt über 45 Tage an – und wird deshalb auch Angstbarometer genannt. Der VDax schwankte im Jahr 2012 stark: Nachdem der Index zum Jahresbeginn Kursschwankungen von 33 Prozent widerspiegelte, fiel er bis Ende März auf knapp 18 Prozent, stieg bis Anfang Juni wieder auf mehr als 31 Prozent und sank unter starken Ausschlägen schließlich bis dato erneut auf weniger als 15 Prozent. Was Angst der Investoren angeht, ging es also munter rauf und runter. Gut möglich, dass der VDax demnächst wieder zu einem neuen Höhenflug startet und die Börsenschwankungen somit wieder zunehmen. Denn noch sind weder die Euro-Krise, noch die Schuldenprobleme der USA gelöst. Auch eine deutliche Eintrübung der Konjunktur ist nach der jüngsten EZB-Prognose nicht vom Tisch – auch wenn sich die Prognosen zuvor wieder aufgehellt haben.

Wie geht es also zum Jahresende und in den ersten Tagen des neuen Jahres weiter? Kommt es zur Jahresendrally? Wie können sich Anleger also auf das kommende Jahr einstellen? WirtschaftsWoche Online hat Anlageprofis befragt, um zu klären, was Fondsmanager und Vermögensverwalter in den letzten Wochen des Jahres tun oder bereits getan haben, um sich für das kommende Jahr zu rüsten, welche Strategien sie verfolgen und was sie Privatanlegern raten würden.

Gbureks Geld-Geklimper Euro, Dollar und Sachwerte auf dem Prüfstand

Immer mehr Anleger misstrauen dem Euro und dem Dollar; sie investieren in Alternativen. Die einen kaufen Edelmetalle, andere tricksen sich selbst aus.

huGO-BildID: 25986922 ILLUSTRATION - Eine Euro-Münze liegt am Dienstag (17.04.2012) inmitten von brennendem Papier. Der Euro hat sich am Dienstag (17.047.2012) nach der kräftigen Kurserholung vom späten Montagabend weiter über der Marke von 1,31 US-Dollar halten können. Trotz der jüngsten Kurserholung sprechen Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise weiterhin von einer «großen Nervosität» am Markt. Vor allem die Sorge über die konjunkturelle Entwicklung in Spanien habe den Euro in den vergangenen Tagen unter Verkaufsdruck gesetzt. Foto: Wolfgang Kumm dpa/lbn (zu dpa 0181 vom 17.04.2012) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Gunther Kramert, Union-Investment

Gunther Kramert, Fondsmanager bei Union-Investment, verwaltet ein wahres Schwergewicht. Sein Fonds UniGlobal verwaltet ein Vermögen von 7,2 Milliarden Euro. Klar, dass ein solcher Fonds-Tanker nicht wendig wie ein Schnellboot ist. Deshalb verfolgt Kramert auch keine besondere Strategie zum Jahresende, sondern hält an seinem bewährten Ansatz fest: „Wir sind langfristig orientiert und legen nach fundamentalen Kriterien an – und die richten sich nicht nach dem Kalender. Der anstehende Jahreswechsel ist kein Grund für besondere Betriebsamkeit oder Zurückhaltung.“

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