Studie: Globale Vermögen steigen auf neuen Rekordwert

Studie: Globale Vermögen steigen auf neuen Rekordwert

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Innerhalb eines Jahres stiegen die Privatvermögen in Deutschland um acht Prozent.

Der Global Wealth Report der Credit Suisse bringt gute Neuigkeiten. Trotz der lahmenden Konjunktur sind die weltweiten Privatvermögen um rund acht Prozent gestiegen. Experten rechnen außerdem mit weiteren Zuwächsen.

Trotz der in wichtigen Märkten lahmenden Konjunktur sind die weltweiten Privatvermögen einer Studie zufolge in den vergangenen zwölf Monaten um gut acht Prozent gestiegen. Im Schnitt besaß jeder Erwachsene zur Jahresmitte Finanzanlagen und Immobilien im Wert von 56.000 Dollar, wie die Großbank Credit Suisse in ihrem Global Wealth Report schätzt. Das Vermögen ist dabei sehr ungleichmäßig verteilt: Weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt 44 Prozent des Reichtums. Dem stehen 70 Prozent gegenüber, die sich lediglich knapp drei Prozent des Gesamtwerts teilen.

DIW-Studie Vermögen der Deutschen ist höchst ungleich verteilt

Männer haben mehr als Frauen, Ostdeutsche besitzen nicht einmal halb so viel wie Westdeutsche und Paare mit Kindern stehen schlechter da als Kinderlose. Die Besitztümer sind alles andere als fair verteilt.

Männer haben mehr als Frauen, Ostdeutsche besitzen nicht einmal halb so viel wie Westdeutsche und Paare mit Kindern stehen schlechter da als Kinderlose. Die Besitztümer sind alles andere als fair verteilt. Quelle: dpa

Insgesamt summierten sich die Vermögen weltweit auf 263 Billionen Dollar und liegen damit 39 Prozent über Tiefstwert aus dem Jahr 2008, zum Höhepunkt der Finanzkrise. Die Verfasser der Studie rechnen mit einem weiteren Zuwachs auf 369 Billionen Dollar im Jahr 2019. Knapp zehn Prozent des Vermögens dürften in fünf Jahren alleine in China liegen. Die Spitzenstellung der USA, wo dann die Marke von 114 Billionen Dollar überschritten werden dürfte, sehen die Autoren nicht gefährdet.

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Trotz Krise Geldvermögen der Deutschen klettert weiter

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland klettert ungebremst auf immer neue Rekordhöhen. Gleichzeitig bauen die Menschen Schulden ab, obwohl die Zinsen extrem niedrig sind.

Quelle: dapd

Weiterhin am besten geht es mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von 581.000 Dollar den Schweizern, gefolgt von den Australiern, Norwegern und Amerikanern. Die Schweiz profitiert dabei vom ohen Anteil Superreicher: In dem Land leben 2434 Personen mit einem Vermögen von mehr als 50 Millionen Dollar. An der Spitze stehen auch hier die USA, wo fast die Hälfte der weltweit gut 128.000 sogenannten "Ultra High Net Worth Individuals" zu Hause ist. In Deutschland sind es 5548, womit das Land hinter China auf Platz drei liegt.

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