Vergleich: Tagesgeld lohnt sich bei kleinen Banken mehr

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Vergleich: Tagesgeld lohnt sich bei kleinen Banken mehr

Um kurzfristig Geld zu parken, eignen sich Tagesgeldkonten recht gut: Anleger bleiben flexibel. Die Zeitschrift Finanztest hat jetzt Anbieter verglichen und rät zu den kleinen, unbekannten Direktbanken.

Seit einem Jahr ging es für die Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld nur in eine Richtung: Nach Süden. Tausende Artikel über die Auswirkungen der Niedrigzinsen für die Sparer belegen die Entwicklung eindeutig. An den Niedrigzinsen hat sich zunächst nichts geändert. Noch Anfang Januar war in den Tagesgeldvergleichen im Internet nur noch ein Angebot mit 2,0 Prozent Zinsen zu finden (von Sonderfällen wie der AS "Privatbank" oder Kombiproduktangebote wie "Tagesgeld mit Depot" einmal abgesehen). Der Trend ging in Richtung abnehmender Zinsen. Mittlerweile hat sich der Trend zumindest bei den Tagesgeldkonten kleiner Direktbanken umgekehrt.

Tool Tagesgeld

Hier können Sie auswählen, welche Angebote Sie im Vergleich haben möchten (Neukundenangebote, reduzierte Anlagesicherheit, Kreditkartenkonten, Online-Beantragung). Auch die Abgeltungsteuer ist integriert.

Tagesgeld-Vergleich

Kleine und unbekannte Banken bieten Anlegern beim Tagesgeld oft mehr Zinsen für ihr Geld als die großen Institute. Der Grund: Die Geldhäuser versuchen mit guten Angeboten Marktanteile zu gewinnen, berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 3/2013). So können Sparer beim Tagesgeld derzeit bis zu 1,85 Prozent Zinsen bekommen. Für eine Festgeldanlage mit einer Laufzeit von zwölf Monaten zahlen unbekannte Banken derzeit bis zu 2,01 Prozent Zinsen.

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Laut dem Portal Tagesgeld.info lag der Durchschnittszinssatz bei einer Anlagesumme von 5.000 Euro zum 1. Februar bei 1,11 Prozent aufs Jahr gerechnet, ebenso war dies der Fall bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro. Das Portal hatte 78 Tagesgeldkonten miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, dass die besten Angebote mit einen Durchschnittszins von 2,16 Prozent p.a. deutlich über dem Marktniveau lagen. Bei einer Anlagesumme von 50.000 Euro lag der Zinssatz sogar bei 2,13 Prozent pro Jahr.

Sparer sollten aber darauf achten, dass ihr Geld ausreichend geschützt ist. In der Regel ist das laut "Finanztest" der Fall: Bei den meisten der untersuchten Institute sind Einlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert.

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