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Vermögensschutz: Letzte Zuflucht Gold

von Frank Doll

Die Zentralbanker brechen alle Regeln der Währungsunion. Immer neue Gedankenspiele zur Rettung des Euro lassen Schlimmes befürchten: Die ausgedehnte Staatsfinanzierung per Notenpresse steht bevor.

1980

Zu Beginn des Jahres 1980 steigt der Goldpreis erstmalig auf 850 US-Dollar (inflationsbereinigt 2.100 US-Dollar). Steigende Ölpreise und die damit verbundene hohe Inflation, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und die Revolution in Iran sorgen weltweit für Verunsicherung.

Goldpreis am Ende des Jahres:

589,8 US-Dollar
392,4 Euro
119.823,1 Yen
246,7 Pfund
1.047,8 Schweizer Franken

Bild: ap

Eigentlich hatte die Europäische Zentralbank (EZB) eine Banklizenz für den permanenten Rettungsmechanismus ESM strikt abgelehnt, ebenso die deutsche Regierung. Schließlich könnte der ESM, ausgestattet mit einer Banklizenz, dann Staatsanleihen kaufen, diese als Sicherheit bei der EZB für neue Kredite einreichen und damit noch mehr Staatsanleihen aufkaufen und so sein Ausleihevolumen weit über die bisher geplanten 500 Milliarden Euro ausweiten.

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Ein derartiger Schritt käme einer Staatsfinanzierung durch die Notenbank gleich, die nach EU-Recht verboten sei, sagte EZB-Präsident Mario Draghi noch Ende Mai. Doch wer hält sich in Europa, außer seine redlichen Bürger, eigentlich noch an Gesetze und Vorschriften? Alle wichtigen Eckpunkte des Grundvertrages zur Europäischen Währungsunion sind inzwischen gebrochen worden.

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Banklizenz für den ESM?

Das Feld zum nächsten Gesetzesbruch bestellt hat Ewald Nowotny. Das österreichische EZB-Ratsmitglied meint, es gebe einige Gründe, den ESM mit einer Banklizenz auszustatten. Weil der aber erst am 12. September loslegen kann, sofern das Bundesverfassungsgericht grünes Licht erteilt, legt Draghi nach. Sollten hohe Zinsen für Pleitestaaten die Wirkung der Geldpolitik stören, fiele das in sein Aufgabengebiet. Übersetzt heißt das Staatsfinanzierung aus der Notenpresse. Anleger sollten in Gold und Silber flüchten!

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 02.08.2012, 15:46 Uhrinfogenie

    Ich muss darüber nur Lachen :-). Denn die Krise trifft nur die Reichen nicht die Armen(normal Verdiener) Denn die haben nichts zu verlieren. Seit 2008 haben die meisten Unternehmen utopische Gewinne und jetzt reden wir seit 4 Jahren von Krise das ist lächerlich. Wenn das passieren sollte nehme ich es entspannt hin, ich habe nichts zum verlieren und vor allem sollte es meiner Meinung Richtig krachen damit die Deutschen wieder Leben und Lebenswert kennenlernen. Alle sind wir Roboter in Deutschland und wenn etwas still steht bricht die Panik aus. Hallo Deutschlands Bürger wir sind Menschen es gibt die Natur und es gibt DICH da draußen. Lebe bevor dich der Tot holt. Liebe Grüße Infogenie

  • 31.07.2012, 16:50 Uhrconforma

    Abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie etwa die WiWo, haben die Einheits-Medien und die Nachplapper-Presse mitgemacht, dass "alle wichtigen Eckpunkte des Grundvertrages zur Europäischen Währungsunion inzwischen gebrochen worden sind". Wo waren die notwendigen Bürger-unterstützenden Proteste? Bei sonst kleinsten Angriffen der "Presse-Freiheit" gegenüber haben die Medien gleich wie am Spieß geschrien und sonst was prophezeit - und jetzt, was habt ihr denn wirklich für die Katastrophen-Abwehr und für den Bürger getan.? Die große Medien-Zurückhaltung hat die Politik regelrecht aufgefordert, die "Europäisch-Sozialistische-Machtergreifung", den ESM, den Bürgerinnen/Bürgern illegal und per Diktat überzustülpen.
    Und so hatten auch ehemals die Medien mitgeholfen, Hitler an die Macht zu schreiben - das sind nicht zu leugnende Wahrheiten. Dass die Medien letztlich nicht auf der Seite der Bürger stehen, ist für mich das Schlimmste an der Vernichtung unserer Souveränität und unserer freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen Grund- und Gesellschafts-Ordnung. Nicht einen einzigen Artikel oder Kommentar habe ich bei den Medien wahrgenommen hinsichtlich dem Selbstbestimmungs-Recht der Völker und unseres eigenen Landes - Schande über diese Medien.!

  • 31.07.2012, 10:31 UhrJayJay

    Das Ende ist nah und es wird mit voller Wucht, vor allem den kleinen, dummen Sparer bzw. Steuerzahler der EU treffen.

    Gold & Silber Ahoi

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