Wertpapiersparplan-Ranking: In kleinen Schritten dem Niedrigzins trotzen

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Wertpapiersparplan-Ranking: In kleinen Schritten dem Niedrigzins trotzen

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Wertpapiersparplan: Schrittweise zum Vermögen.

von Mark Fehr

Direktbanken bieten Wertpapiersparpläne zum Einstieg an der Börse an. So können Anleger schon mit kleinen Beträgen in Aktien, Fonds oder Indizes investieren. Unser Ranking trennt aber bei den Gebühren die Spreu vom Weizen.

Selbst Börsenmuffel haben mittlerweile erkannt, dass sie mit klassischem Sparen in Form von Tagesgeld, Festgeld & Co. in Zeiten fast nicht mehr existenter Zinsen nur noch Kaufkraft verlieren. Da Klagen nichts hilft, bleibt nur die Suche nach Alternativen.

Eine dieser Alternativen kann die Börse sein. Dort zu investieren, ist auf vielerlei Arten möglich. Der direkteste Weg ist der Kauf einzelner Aktien, die man sich ins Depot legt und auf steigende Kurse und satte Dividenden hofft. Doch Sparer fragen sich zu Recht, wann sie welche Aktie kaufen sollen und wie viele davon.

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Wer einen Wertpapiersparplan abschließt, braucht sich all diese Fragen nicht zu stellen. Denn dann wandert monatlich eine festgelegte Sparrate automatisch vom Girokonto ins Wertpapierdepot, egal wie die Kurse gerade stehen. Wichtiges Entscheidungskriterium vor dem Abschluss sind die Gebühren dieser Sparpläne. Die Konditionen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter mitunter deutlich.

Die günstigsten Direktbanken für Aktien-Sparpläne

  • comdirect bank

    comdirect bank

    Anzahl: 134
    Orderprovisionen Kauf: 1,5%

    Orderprovisionen Verkauf: 4,90 € + 0,25% des Ordervolumens; mind. 9,90 €, max. 59,90 €
    Mindestsparrate: 25 €
    Maximalsparrate: 10.000 €
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 27 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • Consorsbank

    Consorsbank

    Anzahl: 233
    Orderprovisionen Kauf: 1,50 % der Sparrate

    Orderprovisionen Verkauf: 4,95 € + 0,25% des Ordervolumens; mind. 9,95 €, max. 69,00 €
    Mindestsparrate: 25 €
    Maximalsparrate: unbegrenzt
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 27,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • ING-DiBa

    ING-DiBa

    Anzahl: 80
    Orderprovisionen Kauf: 1,75 % der Sparrate

    Orderprovisionen Verkauf: 0,25%; mind. 9,90 €, max. 59,90 €
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 5000 €
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 31,50 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • netbank

    netbank

    Anzahl: 66
    Orderprovisionen Kauf: 1,75% vom Kurswert

    Orderprovisionen Verkauf: bis 2T € Kurswert 5,95 €, bis 5T € 8,95 €, bis 10T € 15,95 €, ab 10€ 21,95 €; jeweils zzgl. 4 € Handelsplatzentgelt
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 999.999 €
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 31,50 €
    Depotgebühr: 11,90 € p.a.

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • DB/maxblue

    Maxblue (Deutsche Bank)

    Anzahl: 30
    Orderprovisionen Kauf: 2,50 € + 0,4% vom Kurswert pro Posten

    Orderprovisionen Verkauf: 0,25%; mind. 8,90 €, max. 49,90 € pro Posten + ggfs. zusätzlicher Kosten
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 50 000 €
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 37,20 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • S Broker

    S Broker

    Anzahl: 304
    Orderprovisionen Kauf: 2,50% der Sparrate

    Orderprovisionen Verkauf: 4,99 € + 0,25 mind. 8,99 €, max. 54,99 € zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 €; zzgl. Handelsplatzentgelt
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 999.999 €
    Sparrate 150 € mtl. / Orderprovision p.a.: 45 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016


Die FMH Finanzberatung aus Frankfurt hat daher für die WirtschaftsWoche die Konditionen der zwölf Direktbanken verglichen, die Wertpapiersparpläne anbieten. Neben Aktiensparplänen sind auch Sparpläne für Fonds, Zertifikate und ETFs im Angebot. ETFs lehnen sich an die Entwicklung zum Beispiel von Aktienindizes wie dem Dax an und kommen daher weitgehend ohne teures Management aus. Zertifikate funktionieren vereinfacht gesprochen wie Wetten auf die Entwicklung von Aktien, Rohstoffen oder anderen Marktindizes. FMH hat für jede der vier Produktgruppen ein separates Ranking erstellt, das Anlegern als Orientierungshilfe dienen kann. Das Ranking berücksichtigt die Gebühren, die Flexibilität und die Auswahl in den Angeboten der unterschiedlichen Banken.

Überschaubare Gebühren


Das Ranking zeigt also, welche Banken die flexibelsten oder günstigsten Konditionen bieten. Es sagt nichts über die vergangene oder zu erwartende Rendite der Sparpläne aus. Die Konditionen sind nicht in Stein gemeißelt und können sich ändern. Treten solche Änderungen in Kraft, betrifft das meist nicht nur Neukunden, sondern auch Anleger mit bereits länger bestehenden Sparplänen.
In der Produktkategorie der Aktien etwa landen die Wertpapiersparpläne der comdirect bank ganz oben. Grund ist die große Auswahl verschiedener Aktien in Verbindung mit den überschaubaren Gebühren. Diese werden fällig beim Kauf von Wertpapieren, also bei jeder monatlichen Abbuchung der Sparraten vom Girokonto aber auch bei jedem Verkauf. Manche Banken, wie die netbank, verlangen darüber hinaus Gebühren für die Führung der Wertpapierdepots, in dem das angesparte Vermögen gesammelt wird.

Die günstigsten Direktbanken für ETF-Sparpläne

  • flatex

    flatex

    Anzahl: 570
    Orderprovisionen Kauf: ab 0,00 €

    Orderprovisionen Verkauf: 5,90 €
    Mindestsparrate: 50
    Maximalsparrate:
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: ab 0,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • Onvista Bank

    Onvista Bank

    Anzahl: 86
    Orderprovisionen Kauf: keine

    Orderprovisionen Verkauf: FreeBuy-Depot: 5,99 € + 0,23%; max. 39,00 €; Festpreis-Depot: 5 € + 1,50 €
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 1000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: keine
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • Consorsbank

    Consorsbank

    Anzahl: 242
    Orderprovisionen Kauf: 1,50% (0 € db x-trackers + Comstage)

    Orderprovisionen Verkauf: 4,95€ + 0,25%; mind. 9,95 €, max. 69,00 €
    Mindestsparrate: 25 €
    Maximalsparrate: unbegrenzt
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 0 € db x-trackers od. Comstage/18,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • comdirect bank

    comdirect bank

    Anzahl: 244
    Orderprovisionen Kauf: 1,50% (0 für 45 Comstage ETFs)

    Orderprovisionen Verkauf: 4,90 € + 0,25% des Ordervolumens; mind. 9,90 €, max. 59,90 €
    Mindestsparrate: 25 €
    Maximalsparrate: 10.000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 0 € Comstage/18,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • S Broker

    S Broker

    Anzahl: 545
    Orderprovisionen Kauf: 2,50% (0 Comstage + ETF Securities bis 200 € Sparrate; 0 Deka bis 550 € Sparrate)

    Orderprovisionen Verkauf: 4,99 € + 0,25%; mind. 8,99 €, max. 54,99 €; zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 €; zzgl. Handelsplatzentgelt
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 999.999 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 0 € Comstage, ETF Securities + Deka /30,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • Maxblue (Deutsche Bank)

    Maxblue (Deutsche Bank)

    Anzahl: 130
    Orderprovisionen Kauf: 2,50 € + 0,4% vom Kurswert pro Posten (ABER: Sparplanaktion auf ETFs und ETCs: 0 für alle db x-trackers ETFs (88) und 19 Comstage ETFs (gilt auch für bestehende Sparpläne)

    Orderprovisionen Verkauf: 0,25%, mind.8,90 €, max. 49,90 € pro Posten + ggfs. zusätzlicher Kosten
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 50 000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 0 € db x-trackers od. Comstage / sonst 34,80 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • Cap Trader

    Cap Trader

    Anzahl: >350
    Orderprovisionen Kauf: ca. 0,41%

    Orderprovisionen Verkauf: ca. 0,41%
    Mindestsparrate: 10
    Maximalsparrate: unbegrenzt
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: ca. 5 €
    Depotgebühr: 0, 12, 24, 36 € von Anzahl der Anlagen abhängig

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • 1822direkt

    1822direkt

    Anzahl: 104
    Orderprovisionen Kauf: 2,95 € (0 Comstage)

    Orderprovisionen Verkauf: 4,95 € + 0,25%; mind. 9,90 €, max. 59,90 €
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 2000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 0 € Comstage/35,40 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • DKB

    DKB

    Anzahl: 100
    Orderprovisionen Kauf: 67 Sparpläne kostenfrei bis 31.12.2016

    Orderprovisionen Verkauf: 10 € (bis 10.000 € Ordervolumen) 25 € (über 10.000 € Ordervolumen)
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 100.000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 18 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • netbank

    netbank

    Anzahl: 100
    Orderprovisionen Kauf: 0,30% v. Kurswert; mind. 0,95 €, max. 19,50 €

    Orderprovisionen Verkauf: 0,30% v. Kurswert; mind. 0,95 €, max. 19,50 €
    Mindestsparrate: 25 €
    Maximalsparrate: unbegrenzt
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 11,40 €
    Depotgebühr: 11,90 p.a.

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016

  • ING-DiBa

    ING-DiBa

    Anzahl: 55
    Orderprovisionen Kauf: 1,75%

    Orderprovisionen Verkauf: 0,25%; mind. 9,90 €, max. 59,90 €
    Mindestsparrate: 50 €
    Maximalsparrate: 5000 €
    Sparrate 100 € mtl. / Orderprovision p.a.: 21,00 €
    Depotgebühr: keine

    Quelle: FMH Finanzberatung; Stand: 10.10.2016


Für hartgesottene und risikofreudige Börsenfans sind die starren Sparpläne natürlich nichts. Sie wollen selbst bestimmen, wann und wo sie wie viel investieren. Sie verlassen sich dabei auf ihr Wissen über technische Trends auf den Märkten oder vertrauen auf fundamentale Daten der Unternehmen, in die sie gezielt ihr Geld stecken. Oft entscheidet bei ihnen aber auch nur das spekulative Bauchgefühl. Wer so investieren will, muss ständig auf der Hut sein und darf keinen Trend verpassen. Deuten sich Krisen an, muss er schnell handeln, um Verluste einzugrenzen. Für viele ist das zu viel Stress und zu viel Risiko. Diese Zielgruppe fährt besser mit festen Sparplänen.

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