Bild: dpaPlatz zehn
Laut einer Erhebung des Online-Kreditmarkplatzes smava.de landen Kleinkredite für Unterhaltungselektronik und Technik im Allgemeinen auf Platz zehn.
Bild: dpaPlatz neun
Auf dem neunten Platz des Ratings stehen Kredite für Hochzeiten und andere - kostspielige - Feiern. Das ist zumindest das Ergebnis der Auswertung von rund 8.000 Krediten.
Bild: dpaPlatz acht
Auf Platz acht liegen Urlaub und Reisen. Laut einer anderen Erhebung des Online-Vergleichsportals kreditvergleich.org nehmen rund 35 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder einen Kredit für den Urlaub auf.
Bild: dpa/dpawebPlatz sieben
Gesundheit und Wellness sind den Deutschen offensichtlich noch wichtiger als Urlaub und Feierlichkeiten. Kleinkredite für Gesundheit und Lifestyle liegen im Ranking auf Platz acht.
Bild: dpaPlatz sechs
Auch Aus- und Weiterbildung finanzieren die Deutschen häufig mit Fremdkapital. Kredite für die Bildung - sei es die eigene oder die der Kinder - landen im Ranking auf Platz sechs.
Bild: dpaPlatz fünf
Wenn am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist, muss bei vielen eine kleine Finanzspritze von der Bank her. Die Nummer fünf im Ranking sind Kleinkredite für die Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen.
Bild: dapdPlatz vier
Auch Ausgaben für die Familie oder die Kinder kann nicht jeder alleine stemmen. Nicht selten nehmen Familien Fremdkapital für Klassenausflüge, die Schaukel und das Klettergerüst im Garten oder die Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke auf. Im smava-Ranking landen Kredite für Familie und Erziehung deshalb auf Platz vier.
Bild: REUTERSPlatz drei
Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind: 65 Prozent der Befragten nehmen für ein Auto, ein neues Motorrad oder die Reparatur des alten Vehikels einen Kredit auf. Das macht Platz drei im Ranking.
Bild: dpaPlatz zwei
An der Börse gilt "Hin und her macht Taschen leer" - bei Privatkrediten muss das nicht unbedingt zutreffen. Der zweithäufigste Grund für einen Kredit ist nämlich die Umschuldung von bestehenden Krediten. Dabei wird der bestehende Kredit meist von einem anderen zu besseren Konditionen abgelöst.
Bild: dpaPlatz eins
Auf Platz 1 stehen Aufwendungen rund um das eigene Haus und den Garten - von Hauseinrichtung über Renovierungen unterschiedlichster Art bis hin zum Hausbau.
Platz zehn
Laut einer Erhebung des Online-Kreditmarkplatzes smava.de landen Kleinkredite für Unterhaltungselektronik und Technik im Allgemeinen auf Platz zehn.
Wer als Student jeden Euro zweimal umdrehen musste, fühlt sich mit dem ersten Gehalt auf dem Konto fast wie ein Millionär. Schickes Restaurant statt eintöniger Mensa, Altbauwohnung mit Stuck und Balkon statt WG-Zimmer und 4-Sterne-Clubhotel statt Hostel. Doch spätestens wenn nach ein paar Monaten alle kleinen und größeren Wünsche erfüllt sind, sollten sich Einsteiger Gedanken über die richtige Geldanlage machen. Immerhin können Uniabsolventen in Deutschland mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich rund 40.000 Euro brutto rechnen. Das sind pro Monat etwa 2000 Euro netto, davon lässt sich so mancher zukünftiger Wunsch erfüllen – wenn das Geld richtig angelegt wird.
Dabei kommt es zunächst auf die richtige Reihenfolge an. Bevor in Boom-Aktien investiert oder gegen Währungen spekuliert werden kann, sollten Berufseinsteiger sich als erstes eine gewisse Reserve zurücklegen. Auf diese Weise reißt die kaputte Waschmaschine oder die Stromnachzahlung nicht sofort große Lücken in den Haushaltsplan. Dann wird auch das Girokonto nicht sofort überzogen, das strafen Banken in der Regel mit hohen Dispozinsen ab.
Als erstes Notfall-Liquidität ansparen
"So eine Notfall-Liquidität sollte erst mal angespart werden", sagt Michael Weißer, Marktbereichsleiter Privatkunden bei der Kreissparkasse Düsseldorf. Das Geld sollte auf Giro- oder Tagesgeldkonten geparkt werden, damit es auch kurzfristig jederzeit verfügbar ist. Das Tagesgeldkonto lockt gegenüber Girokonten mit meist höheren Zinsen. Für mittelfristige Anschaffungen wie Möbel oder das erste eigene Auto kann sich auch ein Blick auf Festgeldkonten lohnen. Allerdings bieten die in der aktuellen Niedrigzinsphase kaum mehr Zinsen als Tagesgeldangebote. „Der Trend geht eindeutig zum Tagesgeld, das ist flexibler und bietet ähnlich hohe Zinsen“, sagt Weißer. Jedes Tagesgeldkonto bietet eine unterschiedlich hohe Rendite. Im Internet gibt es zahlreiche Vergleichsportale, auf denen Einsteiger sich informieren können. Der WirtschaftsWoche-Tagesgeldrechner von der FMH-Finanzberatung erlaubt eine detaillierte Analyse.
Bild: dpaIns Schwein geschaut: Der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) befragt jährlich deutsche Bürger ab 14 Jahren rund ums Thema Sparen, so auch im vergangenen Jahr. Das wichtigste der jetzt veröffentlichten Ergebnisse: Im Durchschnitt sehen Bundesbürger einen Sparbedarf von 234 Euro monatlich - aber mit 165 Euro legen sie einen deutlich geringeren Betrag auf die hohe Kante.
Bild: gmsDie Sparlücke, also die Differenz beider Beträge, liegt im Durchschnitt bei 69 Euro. Die Hälfte der Bundesbürger spart damit weniger, als sie nach eigener Meinung sollte. Sind wir also alle Sparmuffel?
Bild: dpaNein, lautet die Antwort. Wenn die Deutschen mehr sparen könnten, würden sie es tun. Allerdings schaffen es die Befragten höchstens, pro Monat 185 Euro zurückzulegen - und diesen Spielraum nutzen sie zu fast 90 Prozent aus.
Bild: gmsJe älter der Bürger ist, desto besser schafft er es zu sparen: Die Generation 60 plus wird ihren Sparzielen zu über vier Fünfteln gerecht. Allerdings verringern sich im Rentenalter die monatlich angesparten Beiträge, weil die Sparer in der Regel kein Einkommen mehr haben.
Bild: dpaBundesbürger unter 40 Jahren verfehlen hingegen ihre Sparziele deutlich. Zwischen 14 und 39 Jahren erreichen sie im Schnitt nur etwas mehr als die Hälfte davon. Jüngere haben schließlich meist auch niedrigere Einkommen, von denen sie nicht viel abzwacken können.
Bild: dpaWenig überraschend also: Besserverdiener kommen ihrem Sparziel näher. Bei Netto-Einkommen unter 750 Euro kann nicht mal die Hälfte soviel in den Strumpf stecken, wie es vielleicht nötig wäre. Zu hoch sind die monatlichen Lebenserhaltungskosten.
Bild: dpaTrotz Euro-Schuldenkrise wurde in privaten Haushalten im vergangenen Jahr weniger gespart, die Differenz betrug 20 Euro im Monat. Viele Bürger konsumierten mehr, statt ihr Sparbuch zu bestücken. Die Sparquote sank um 0,4 Prozentpunkt auf 10,9 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 2006. Ein Grund dürfte auch das vergleichsweise solide deutsche Wirtschaftswachstum sein.
Bild: dpaDie Geldvermögensbildung der privaten Haushalte ist in 2011 um 5 Milliarden Euro auf 148,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Deutlich gestiegen sind hingegen die Investitionen der Bundesbürger in Wohnimmobilien, wie der BVR mitteilt.
Bild: dpaIn der Hosentasche wird nichts gebunkert, denn die Deutschen vertrauen den Banken trotz allem. Bankeinlagen bleiben somit wie in den Jahren zuvor die beliebteste Anlageform (40,1 Mrd. Euro) Angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus wurden Sichteinlagen - einschließlich Bargeldbestände - bevorzugt. Ebenfalls gefragt im vergangenen Jahr waren Termingelder (18,5 Mrd. Euro).
Bild: apDas gesamte Geldvermögen der Deutschen betrug Ende vergangenen Jahres 4715 Milliarden Euro - nur knapp 57 Milliarden Euro mehr als 2010.
An der repräsentativen BVR-Umfrage waren 2345 Bürger beteiligt, aber nur aktiven Sparer wurden in die Berechnung der Beträge berücksichtigt.
Ins Schwein geschaut: Der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) befragt jährlich deutsche Bürger ab 14 Jahren rund ums Thema Sparen, so auch im vergangenen Jahr. Das wichtigste der jetzt veröffentlichten Ergebnisse: Im Durchschnitt sehen Bundesbürger einen Sparbedarf von 234 Euro monatlich - aber mit 165 Euro legen sie einen deutlich geringeren Betrag auf die hohe Kante.
Wie hoch müssen meine Rücklagen sein?
Als Faustformel für die Rücklagen gelten rund drei Nettogehälter. Für 40.000 Euro Jahresbrutto wären das immerhin 6000 Euro auf der hohen Kante, bei hohen Einstiegsgehältern kann also auch weniger ausreichen. „Anleger sollten überlegen, was definitiv an Kosten auf sie zukommt, und was gegebenenfalls anfällt. Diese Summe sollte zusammen mit einem kleinen zusätzlichen Puffer als Reserve dienen“, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Wer auf ein Auto spart brauche schließlich höhere Rücklagen als jemand, der sich ein neues Sofa gönnen will. Denn Kredite sollten wenn möglich immer vermieden werden.
Wenn der neue Laptop trotzdem nur auf Pump finanziert ist, sollte der Kredit zunächst getilgt werden, bevor an längerfristige Vorsorge zu denken ist. Gleiches gilt übrigens für die Rückzahlung des Bafögs. Zwar muss damit erst nach fünf Jahren Erwerbstätigkeit begonnen werden, dennoch sollten die zukünftigen Zahlungen in die langfristige Finanzplanung eingebaut werden. Immerhin muss das Darlehen in monatlichen Raten von mindestens 105 Euro getilgt werden.
























