Wirtschaftsnobelpreis: Jean Tirole bekommt Nobelpreis

Wirtschaftsnobelpreis: Jean Tirole bekommt Nobelpreis

, aktualisiert 13. Oktober 2014, 13:25 Uhr
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Jean Tirole bekommt den Wirtschaftsnobelpreis

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht an den französischen Forscher Jean Tirole. Er erhält den Preis für seine Analysen zu den Themen Marktmacht und Regulierung.

Der Wirtschaftsnobelpreis 2014 geht an Jean Tirole aus Frankreich. Das verkündete die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm. Der 61 Jahre alte Ökonom wurde für seine Forschungen über Marktmacht und Regulierung ausgezeichnet.

Offiziell heißt die Auszeichnung „Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften zum Andenken an Alfred Nobel“. Anders als die klassischen Nobelpreise geht sie nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders Nobel zurück, sondern wurde 1969 erstmals vergeben.

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Der Wirtschaftsnobelpreis: Die Preisträger der vergangenen zehn Jahre

  • 2016

    Oliver Hart (USA) und Bengt Holmström (Finnland). Mit dem Preis zeichnet die Jury die Forschungen zur Kontrakttheorie aus.

  • 2015

    Angus Deaton (Großbritannien) für seine "Analyse von Konsum, Armut und Wohlfahrt".

  • 2014

    Jean Tirole (Frankreich) für seine Analysen zu den Themen Marktmacht und Regulierung.

  • 2013

    Eugene F. Fama (USA), Lars Peter Hansen (USA) und Robert J. Shiller (USA). Die Drei wurden für ihre Methoden zur Beobachtung der Kursbildung an den Aktienmärkten ausgezeichnet.

  • 2012

    Alvin E. Roth (USA) und Lloyd S. Shapley (USA). Beide entwickelten wichtige Erkenntnisse, wie man verschiedene wirtschaftliche Akteure zueinander bringt.

  • 2011

    Christopher A. Sims (USA) und Thomas Sargent (USA). Ihr Gebiet: Modelle, mit denen sich das Wechselspiel von Inflation, Zinsen und Arbeitslosigkeit analysieren lässt.

  • 2010

    Peter A. Diamond, Dale T. Mortensen (USA) und Christopher A. Pissarides (Großbritannien). Sie wurden für ihre Untersuchung von Marktmechanismen ausgezeichnet.

  • 2009

    Elinor Ostrom (USA) und Oliver E. Williamson (USA). Sie haben gezeigt, „wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann“. Zu Williamson hieß es, er habe Modelle zur Konfliktlösung mit Hilfe von Unternehmensstrukturen entwickelt.

  • 2008

    Paul Krugman (USA) für seine Forschungsergebnisse als Handelstheoretiker.

  • 2007

    Leonid Hurwicz (USA), Eric S. Maskin (USA) und Roger B. Myerson (USA) für ihre Arbeiten über die Grundlagen der „Mechanischen Designtheorie“.

  • 2006

    Edmund S. Phelps (USA) für seine Analyse zum Verhältnis kurz- und langfristiger Effekte in der Wirtschaftspolitik.

Verliehen wird die mit acht Millionen schwedischen Kronen dotierte Auszeichnung am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, in Stockholm. 2013 war sie an die US-amerikanischen Börsenforscher Eugene F. Fama, Lars Peter Hansen und Robert J. Shiller gegangen.

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