WirtschaftsWoche Investmentgipfel: Bundesbank lehnt EU-Einlagensicherung ab

WirtschaftsWoche Investmentgipfel: Bundesbank lehnt EU-Einlagensicherung ab

von Cornelius Welp

Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt beim Investmentgipfel der WirtschaftsWoche vor einer überhasteten Vereinheitlichung von Sicherungssystemen.

Die Deutsche Bundesbank lehnt die Pläne der EU-Kommission zur Einführung einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung ab. „Wir können nicht einen Sprung machen, ohne vorher zu wissen, wohin die Reise geht“, sagte der für Bankenaufsicht zuständige Vorstand Andreas Dombret bei der Investmentkonferenz der WirtschaftsWoche am Dienstag in Frankfurt. Eine „ganz klare Kontrolle“, was mit der Einlagensicherung in Deutschland geschieht, müsse gewährleistet sein. „Es wäre naiv, wenn wir die Kontrolle einfach abgeben“, sagte der Bundesbankvorstand.

Dazu seien erst weitere Schritte bei der europäischen Integration erforderlich. „Sie geben Ihre Kreditkarte auch nicht an jemanden, ohne zu wissen, was er damit tut“, sagte Dombret.

Anzeige

Weitere Artikel

Dombret zeigte sich überzeugt, dass die aktuellen Reformvorhaben die Schwachstellen des Regulierungsrahmens beseitigen und daher zügig abgeschlossen werden müssen. „Wir dürfen uns auf der Zielgeraden nicht der Reformmüdigkeit hingeben“, sagte er. „Aus meiner Sicht ist es völlig richtig, dass wir uns nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag Zeit lassen können, um die Reformen abzuschließen.“

Das bis Ende 2016 abgeschlossene Baseler Rahmenwerk sei der richtige Weg. „Dann werden wir einen konsistenten, soliden und globalen Regulierungsrahmen haben“, sagte Dombret.

Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet
Immobilien-Wertefinder

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%