Yuan: China gibt seine Währung bis 2020 für den Handel frei

Yuan: China gibt seine Währung bis 2020 für den Handel frei

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Bis 2020 will China den Yuan für den Handel freigeben.

Die USA und andere Staaten haben es seit langem gefordert, nun lenkt China ein: Der bislang streng kontrollierte Yuan soll bis 2020 für den Handel freigegeben werden.

China will seine bislang streng kontrollierte Währung bis 2020 frei konvertierbar machen. Der chinesische Yuan solle in fünf Jahren frei gehandelt und genutzt werden können, teilte die Kommunistische Partei mit. Zugleich veröffentlichte sie nähere Informationen zu ihrem Fünfjahresplan. Der Umtausch in ausländische Währungen soll demnach über eine sogenannte Negativliste geregelt werden. Danach können Unternehmen alle Währungstransaktionen tätigen, die nicht ausdrücklich verboten sind.

Die USA und andere Staaten werfen der Regierung in Peking seit langem vor, den Außenwert des Yuan durch Kontrollen und Regulierungen künstlich niedrig zu halten und so der chinesischen Wirtschaft auf dem Weltmarkt unfaire Preisvorteile zu verschaffen. Einige US-Abgeordnete hatten sogar Strafzölle auf chinesische Waren zum Ausgleich gefordert.

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Zusätzlich zu den Währungsreformen kündigte der chinesische Präsident Xi Jinping auch an, sein Land wolle bis 2020 ein jährliches Wachstum von mindestens 6,5 Prozent erreichen. Diese Rate solle dazu beitragen, dass die Wirtschaft des Landes in fünf Jahren doppelt so groß sei wie 2010, sagte Xi einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge. Für die vergangenen Jahre lag das Wachstumsziel der Regierung bei je sieben Prozent.

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Chinas Wirtschaftswachstum hat sich in den vergangenen fünf Jahren stetig verlangsamt. Die Regierung setzt auf ein nachhaltiges Wachstum, das sich auf einen stärkeren Inlandsverbrauch anstatt auf Investitionen und Handel stützen soll. Peking hatte versucht gegenzusteuern, indem der Zinssatz seit November vergangenen Jahres sechs Mal gesenkt worden war.

Mit Xis Ankündigung verdichten sich auch die Anzeichen, dass die Partei ihr offizielles Wachstumsziel senken könnte. Dies lag seit 2011 bei jeweils sieben Prozent. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft um 7,4 Prozent gewachsen. Dieses Jahr wird ein Wachstum von knapp unter sieben Prozent erwartet.

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