Glossar: Wichtige Begriffe und Kennzahlen für Anleger

Glossar: Wichtige Begriffe und Kennzahlen für Anleger

Bild vergrößern

Nicht ganz einfach im Chaos der Kennzahlen den Überblick zu bewahren

Welche Kennzahlen und Begriffe Aktionäre beachten sollten – und welche sie ignorieren dürfen.

US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles, Bilanz-standard der USA. Bisher verpflichtend für den Abschluss aller an US-Börsen notierten Unternehmen. Für Geschäftsjahre, die nach dem 15. November 2007 geendet haben, dürfen ausländische Unternehmen künftig auch nach dem Standard IFRS bilanzieren.

IFRS International Financial Reporting Standards. Internationaler Bilanzstandard (Anwendung in mehr als 90 Ländern). Seit 2005 in Deutschland Pflicht für den Konzernabschluss aller Unternehmen, die Anleihen oder Aktien öffentlich notiert haben.

Anzeige

HGB Handelsgesetzbuch. Standard für den Einzelabschluss aller Unternehmen in Deutschland. Der Einzelabschluss der AG umfasst nicht alle Töchter des Konzerns, ist aber Grundlage für Ausschüttungen.

Ebitda Ergebnis vor Steuern, Zinsen, regelmäßigen Abschreibungen und Sonderabschreibungen auf aufgekaufte Unternehmen (Firmenwerte/Goodwill). Schönwetterkennzahl, die keinem Standard unterliegt. Wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich errechnet. Gewisse Aussagekraft im Verhältnis zum Schuldenstand (je geringer die Relation Ebitda zu Schulden, desto besser steht das Unternehmen da).

Ebita Ergebnis vor Steuern, Zinsen, regelmäßigen Abschreibungen. Ebenfalls eine Schönwetterkennzahl (siehe Ebitda).

Ebit Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Stellt das aus dem laufenden Geschäft heraus erwirtschaftete Betriebsergebnis eines Unternehmens dar, falls keine außerordentlichen Zinsausgaben oder -einnahmen anfallen.

Ebt Fallen außerordentliche Zinsergebnisse an, ist das Ergebnis vor Steuern die erste wichtige Kennzahl für den Aktionär.

Jahresüberschuss Nettogewinn (nach Steuern), zweite wichtige Gewinn-Kennzahl.

EPS Ergebnis je Aktie (Earnings per Share), wird berechnet, indem der Jahresüberschuss (Nettogewinn) eines Unternehmens durch die Anzahl der Aktien geteilt wird.

KGV Der aktuelle Aktienkurs geteilt durch das EPS ergibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Im Durchschnitt notieren deutsche Standardwerte derzeit bei einem – erwarteten – KGV für 2008 von gut 12. Irrelevant sind für Aktionäre Pro-forma-Gewinne oder Pro-forma-EPS, in deren Berechnung nicht alle Aufwendungen des Unternehmens einfließen. Angesichts ständig veränderter Bilanzvorschriften sollten Aktionäre dagegen Cash-Flow-Größen beachten.

Operativer Cash-Flow Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit, wird in der Regel ausgehend vom Nettogewinn errechnet und gibt an, wie viel Geld aus den Umsätzen eines Unternehmens tatsächlich in der Kasse hängen bleibt und zum Beispiel für Investitionen oder Dividenden zur Verfügung steht. Cash-Flow ist häufig aussagekräftiger als ein isoliert betrachteter Gewinn und damit die wohl wichtigste Kennziffer für Aktionäre.

Freier Cash-Flow Gibt die freien, dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel an. Er wird berechnet aus dem operativen Cash-Flow abzüglich von Posten wie zum Beispiel Investitionen.

Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%