DÜSSELDORF. Christian und Birgit Lischke aus Hildesheim etwa wollen so ihre Finca in Son Severa an der Nordostküste Mallorcas los werden. 12 555 Lose zu je 99 Euro bieten sie im Internet an, wenn der angestrebten Preis von 1,2 Mio Euro zusammengekommen ist, wird der neue Besitzer ausgelost.
Auch in anderen Ländern kommt die Methode in Mode. In Österreich wurde kürzlich eine Villa in Klagenfurt verlost, in Kroatien ist ein gesamtes Landgut zu haben und auch aus den USA wird von Immobilien-Lotterien berichtet. In Deutschland steht das staatliche Lotterie-Monopol Hausverlosungen entgegen. "Eine öffentliche Verlosung ist in Deutschland ohne Erlaubnis nicht möglich", sagt Jurist Marco Hartmann-Rüppe von der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing. Volker Stiny aus München will sein Haus deshalb unter den Gewinnern eines Quiz verlosen. Hier hängt der Gewinn auch vom Wissen der Teilnehmer und nicht allein vom Zufall ab.








