Begehrte Städte: Neue Stars am Immobilienmarkt

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Begehrte Städte: Neue Stars am Immobilienmarkt

von Andreas Toller

Deutschlands Metropolen bleiben für Investoren hoch attraktiv, Randlagen und selbst Plattenbauten im Osten sind zunehmend begehrt. Auch das übrige Europa bietet Potenzial – sogar in Krisenländern.

Viele Profianleger sind auf der Suche nach Rendite mit beherrschbarem Risiko. Immobilien verheißen Investoren stabile und durchaus attraktive Gewinne abseits der schwankungsfreudigen Kapitalmärkte. Fündig wurden die Profi-Investoren dabei zuletzt vor allem auf Deutschlands Wohnungsmarkt. Nun aber rücken auch andere Immobilientypen und andere europäische Metropolen in den Fokus der Renditejäger.

Im vergangenen Jahr ist das Investitionsvolumen nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst&Young, kurz EY, gegenüber 2012 bereits um 23 Prozent gestiegen. Insgesamt haben die Investoren 44 Milliarden Euro in deutsche Immobilien investiert und für das laufende Jahr rechnen die von EY befragten Experten mit großer Mehrheit mit einem weiteren Anstieg des Volumens um drei Milliarden Euro. Auch in einer Studie von PwC (PriceWaterhouseCoopers) prognostizierten drei Viertel der 500 befragten Immobilienexperten, das in den kommenden zwölf Monaten mehr Investitionskapital von Fonds, Versicherungen und anderen Investoren in den Immobilienmarkt fließen wird.

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huGO-BildID: 6880612 Passanten gehen am Donnerstag (29.06.2006) an dem Haus Kurfürstendamm 103-104 in Berlin vorbei, das von der Orco Property Group aus Paris gekauft wurde. Berlin gilt in Europa als eine Stadt mit den niedrigsten Immobilienpreisen, nicht zuletzt deshalb haben ausländische Investoren die deutsche Hauptstadt nun für sich entdeckt. Foto: Steffen Kugler (zu dpa-Korr-Bericht: "Berlin gefragt wie nie - Ausländer kaufen Immobilien auf" vom 03.07.2006) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Der Herdentrieb der Investoren macht den Markt allerdings allmählich eng. Denn in den besonders begehrten deutschen Großstädten werden geeignete Objekte immer knapper, die Preise sind sehr hoch. In Deutschland gelten bei den Wohnimmobilien weiterhin Berlin, Köln und München als besonders attraktive Standorte, bei den Büroimmobilien liegen München, Hamburg und Frankfurt an der Spitze der Beliebtheitsskala. Für ein aussichtsreiches Immobilieninvestment müssen die Anlageprofis daher zunehmend auf zweit- und drittklassige Lagen ausweichen. Damit nehmen allerdings auch die Investitionsrisiken zu. „Anders als in der Vergangenheit werden risikoreiche Investitionen nicht mehr pauschal als negativ gesehen. Im Wohnimmobiliensegment scheint die Risikobereitschaft besonders ausgeprägt“, sagt Harmut Fründ von EY.

Die Umfrage von PwC bestätigt das. „Statt vollvermieteter Wohnobjekte in den erstklassigen Lagen der großen Metropolen weichen Investoren immer häufiger auf zweitklassige Lagen oder mittelgroße Städte aus. Davon profitieren etwa Universitätsstädte wie Heidelberg oder Freiburg“, sagt Jochen Brücken, Leiter Real Estate bei PwC Deutschland. Auch Städte wie Leipzig und Dresden seien in der Anlegergunst gestiegen. Der Wohnungsmarkt dort habe sich sehr gut entwickelt, es gebe schon seit Monaten Wartelisten für Wohnungssuchende. Das weckt eine steigende Nachfrage von Investoren, heißt es bei PwC.

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