Dresden: Babyboom in Sachsens Hauptstadt

Dresden: Babyboom in Sachsens Hauptstadt

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Für edle Wohnungen und Villen wird in Dresden je nach Lage das Doppelte des Durchschnittspreises gezahlt.

von Niklas Hoyer

Dresden ist eine boomende Stadt. Das liegt auch an der hohen Geburtenrate. In keiner deutschen Großstadt ist sie höher. Größere Wohnungen in sehr zentraler Lage sind im Kommen.

In Dresden sind zwei Faktoren entscheidend: zentrale Lage und Nähe zur Elbe. Elbnähe ist vor allem bei Top-Objekten wichtig. Für edle Wohnungen und Villen in der Neustadt oder den Stadtteilen Weißer Hirsch und Loschwitz müssen Käufer am meisten zahlen, über 3.000 Euro pro Quadratmeter. Der stadtweite Durchschnitt, für bestehende Wohnungen 1.500 Euro, liegt deutlich darunter und ist trotz jüngster Preisanstiege noch günstig.

Die zunehmende Nachfrage, auch von Kapitalanlegern, dürfte die Preise weiter treiben. Früher haben viele Käufer in Dresden aus Steuergründen gekauft. Sie wollten hohe Abschreibungsmöglichkeiten nutzen. „Doch die mussten häufig draufzahlen. Spätestens beim Verkauf war der Steuervorteil futsch, weil der Preis gefallen war“, sagt Makler Horst Petersen. Nun achteten Kapitalanleger stärker auf eine gute Lage und die Vermietbarkeit. Davon profitieren innerstädtische Stadtteile wie die Südvorstadt. Dank der zentralen Lage sparen sich hier immer mehr Haushalte ein Auto oder schaffen wenigstens den Zweitwagen ab.

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Neben den Kapitalanlegern sind in Dresden vor allem junge Akademiker auf Wohnungssuche. Viele arbeiten in der Wissenschaft, etwa für eines der sechs Fraunhofer-Institute. Noch ist die Angebotslage so entspannt, dass die Käufer wählerisch sein können: Sie wollen eine schwellenfreie Wohnung mit innenliegendem Bad, guter Aufteilung und Aufzug im Haus.

Stadt mit hoher Geburtsrate

Meist sind das Zweipersonenhaushalte, die eine Drei- oder Vierzimmerwohnung suchen. Immer häufiger ist auch ein Kinderzimmer nötig. Dresden ist mit 11,2 Geburten pro 1000 Einwohner die Großstadt mit der höchsten Geburtenrate. Bis 2030 soll die Bevölkerung noch um über zehn Prozent steigen.

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Fazit: Mehr als 2500 Euro für den Quadratmeter sollten Käufer wirklich nur für hochwertige Immobilien in den Top-Elblagen zahlen. Potenzial haben die zentralen Lagen in der Südvorstadt und der östlichen Seevorstadt. Kaum Aussicht auf steigende Preise besteht in außerstädtischen Speckgürtel-Lagen wie Pesterwitz. Auch weniger als zehn Kilometer Entfernung zum Zentrum sind für Dresden zu viel.


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