Familienfreundliche Städte: Metropolencheck - So finden Sie die richtige Wohnlage

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Familienfreundliche Städte: Metropolencheck - So finden Sie die richtige Wohnlage

Wenn ein Umzug ansteht, fällt es insbesondere mit Kindern schwer den Stadtteil so zu wählen, dass die Kleinen und Großen dort in dem besten Umfeld aufwachsen können. Im Test die sieben größten Metropolen Deutschlands.

Die Frage, ob die neue Wohnung oder das neue Haus lieber im Stadtzentrum oder am Stadtrand sein soll, muss zunächst jeder Einzelne für sich treffen. Der Immobilienchannel des Manager Magazins hat die sieben größten Städte Deutschlands analysiert. Als Indikatoren wurden der Anteil der Kinder im jeweiligen Stadtviertel genommen sowie die dortige Eigentumsquote. So soll vermieden werden, dass es sich, was sein kann, aufgrund des hohen Kinderanteils um einen sozialen Brennpunkt handelt. Wenn in einem Stadtviertel gleichzeitig aber auch die Eigentumsquote überdurchschnittlich hoch ist, so kann dieser Umstand beinahe ausgeschlossen werden.

Das Ergebnis: Sieben Städte mit jeweils drei Stadtteilen, die eine günstige Kombination aus Kinderanteil und Eigentumsquote erfüllen.

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Landkreise mit dramatischem Bevölkerungsschwund

  • Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt)

    Bevölkerung 2011: 147.900 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 20301: 23,5 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 7,8 Prozent

    1Prognose bei konstanter Pro-Kopf-Wohnfläche
    Quelle: IW Köln, 5.9.2013

  • Altenburger Land (Thüringen)

    Bevölkerung 2011: 96.700 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 22,7 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 12,1 Prozent

  • Suhl (Thüringen)

    Bevölkerung 2011: 37.000 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 22,6 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 8,2 Prozent

  • Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt)

    Bevölkerung 2011: 205.500 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 21,9 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 10,2 Prozent

  • Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt)

    Bevölkerung 2011: 172.100 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 21,7 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 9,1 Prozent

  • Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg)

    Bevölkerung 2011: 117.900 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 20,7 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 7,4 Prozent

  • Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)

    Bevölkerung 2011: 86.000 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 20,4 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 14,0 Prozent

  • Elbe-Elster (Brandenburg)

    Bevölkerung 2011: 110.200 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 20,2 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 7,2 Prozent

  • Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt)

    Bevölkerung 2011: 189.700 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 20,0 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 10,1 Prozent

  • Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen)

    Bevölkerung 2011: 113.300 Einwohner
    Nachfragerückgang nach Wohnflächen bis 2030: 20,0 Prozent
    Leerstandsquote 2011: 6,6 Prozent

Für Berlin schlägt die Analyse die Stadtteile Heiligensee, Tegel, den Ortsteil Frohnau und den Stadtteil Spandau vor. Insgesamt beträgt der Anteil aller Haushalte mit Kindern in der Bundeshauptstadt im Durchschnitt 21,4 Prozent; die Eigentumsquote bei 16,2, die auf Grundlage der Angaben je Postleitzahlenbezirk berechnet wird. Mehr Kinder wohnen in Hamburg. Gleichzeitig ist auch die Eigentümerquote höher, die bei 25,4 Prozent liegt. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie in die Stadtteile Bergedorf, Volksdorf und Hamburg-Duvenstedt ziehen. In München ist die Eigentumsquote, der verglichenen Städte am höchsten, der Anteil an Haushalte mit Kindern allerdings im unteren Bereich. Und weil es in München nicht nur Grünwald und Oberhaching gibt, kann sich der Blick auch nach Allach-Untermenzing, Obermenzing/Untermenzing und nach München-Bogenhausen lohnen.

In Köln verfügt, so die Analyse, das gesamte Stadtgebiet über einen für Großstädte vergleichsweise hohen Anteil an Haushalten mit Kindern - auch die Eigentumsquote ist mit 27,4 Prozent besonders hoch, besonders in den Stadtteilen Lindweiler, Rodenkirchen und Köln-Lövenich. Entgegen der Erwartungen hat die Bankenmetropole Frankfurt ein Eigentumsquote, die nur bei 23,9 Prozent liegt. Der Kinderhausanteil beträgt 23,1 Prozent. Auf der einen Seite gibt es Stadtteile mit relativ vielen Kinderhaushalten, die Eigentumsquote geht aber - auf der anderen Seite - kaum irgendwo über 40 Prozent. Ein Umzug mit Kindern bietet sich deshalb vor allem in folgende Stadtteile an: Bergen-Enkheim, Nieder-Eschbach und Frankfurt-Goldstein - oder man zieht direkt in kleinere Ortschaften, die vor Frankfurt liegen.

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Gleiches gilt übrigens auch für Düsseldorf: Der durchschnittliche Anteil der Haushalte mit Kindern liegt hier bei 22,8 Prozent, die Eigentumsquote bei 25,6 Prozent. Warum also nicht nach Meerbusch (Stadt Neuss) oder Ratingen ziehen. Wenn das doch zu weit ist, empfehlen sich die Stadtteile Angermund/Kaiserwerth, Düsseldorf-Unterbach und Grafenberg sowie Hubbelrath. Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart hat der Analyse zufolge eine niedrige Quote der Haushalte mit Kindern, die kaum über 30 Prozent hinausgeht. Gleichzeitig ist der Eigentumsanteil mit dem Durchschnittswert von 37,7 Prozent besonders hoch - einige Stadtteile überschreiten diesen Wert sogar noch deutlich, etwa Stuttgart-Botnang, der Stadtteil Sillenbuch sowie Vaihingen/Möhringen.

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