Frankreich: Ferienimmobilien in Frankreich lassen nach

Frankreich: Ferienimmobilien in Frankreich lassen nach

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Urlaubsziel Bretagne: Was selten zu finden ist, bleibt teuer

Die Preise für Ferienimmobilien in Frankreich gehen zwar zurück, doch wirklich günstig sind sie nicht.

Die Krise hat auch ihre guten Seiten. Interessenten für ein Ferienhaus in der Provence oder in der Bretagne können günstiger ihren Frankreichtraum wahr machen. Gegenüber ihrem Spitzenniveau vor rund zwei Jahren haben die Preise nachgegeben, teilweise um 20 Prozent. Vor allem von Konjunktureinbruch und Jobverlust gebeutelte Briten haben die Flucht ergriffen; auch russischen Käufern, die traditionell an der Côte d’Azur aktiv sind, sitzt das Geld nicht mehr so locker in der Tasche. Die Reichen aus Moskau haben ihr Budget von im Schnitt 20 bis 30 Millionen auf fünf bis zehn Millionen Euro reduziert, berichten Makler.

Hoffnungen auf Schnäppchenpreise sollten sich potenzielle Käufer dennoch nicht machen. Nachdem die Preise für französische Urlaubsimmobilien im ersten Quartal im Schnitt um zehn Prozent gefallen sind, rechnen Experten mit einem Rückgang von weiteren zehn Prozent.

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Preise bleiben vielerorts hoch

Trotzdem bleiben die Preise vielerorts hoch, schließlich sind sie zwischen 1997 und 2007 im Schnitt um 178 Prozent gestiegen. Bei Top-Objekten mit schönem Blick oder nahe am Meer hat es zuletzt kaum Rückgänge gegeben. „Davon gibt es einfach viel zu wenig. Und was selten ist, das bleibt auch teuer“, sagt Emile Garcin, Makler an der Côte d’Azur. Bei Häusern im Hinterland müssen Eigentümer dagegen bisweilen schmerzliche Nachlässe hinnehmen. In der Region Côte d’Azur/Provence ist insbesondere das Preissegment zwischen 450.000 und 800.000 Euro betroffen.

Bei solchen Objekten kann es sich also lohnen, abzuwarten. Die Unterschiede zwischen erst- und zweitklassigen Lagen sind oft erheblich: Während etwa im Hinterland der Bretagne schöne Häuser mit großem Garten ab 200.000 Euro zu haben sind, kosten ähnliche Objekte an der Küste wenigstens 300 000 Euro. Bei krisensicheren Spitzenlagen der Côte d’Azur wie in Cannes, Cap Ferrat oder Menton dürfen sich Käufer keinen Illusionen über Verhandlungsspielräume machen. Unter 500.000 Euro ist sogar in eher schlechten Lagen nichts zu machen.

Hohe Nebenkosten

Günstiger ist das westlich gelegene Department Var mit Bandol, Six-Fours und Le Lavandou, wo – außer in Saint-Tropez – mit Glück etwas für 400.000 Euro zu finden ist. Noch günstiger ist das Hinterland der Provence, um die Ardèche, im Luberon oder im Drôme. Deutsche sollten wissen, dass Nebenkosten beim Immobilienkauf mit bis zu 30 Prozent deutlich höher ausfallen als hierzulande, besonders wegen der Grundsteuer.

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