Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
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6 Kommentare
Selten einen solch dümmlich arroganten Artikel gelesen.

Rolf Elgeti,der Mehdorn der Wohnungsgesellschaften.Ich kann mich noch an den Shitstorm erinnern,die seine neoliberale Haltung hervorrief.
Sicherlich kommen wir als Mieter aus dem Teufelskreis mit einem Vorschlag wie ihn die SPD gemacht hat nicht heraus,denn solange Neumieter Schlange stehen steigen die Preise,da kann man machen was man will.Man sollte sich überlegen sozusagen antizyglisch zu handeln und die gute Möglichkeit nutzen,um in Regionen zu ziehen,in denen man jetzt Einfamilienhäuser zum Preis eines Kleinwagens bekommt.Irgendwann kommt in einem so dicht besiedelten Land wie D-land die Trendwende.Zu wollen,was alle wollen war schon immer am teuersten.

Was der rasierte Problem-Peer da von sich gibt (Steinbrück mit Beinfreiheit), nimmt ihm sowieso niemand ab. Ärgerlich kann für Aktionäre allerdings eine in sich widersprüchliche Entscheidung des BGH zu Altmietverträgen werden: Zunächst stellt er fest, dass Mieter, im Besitz des alten Standardmietvertrages bezüglich der Renovierung benachteiligt werden, was sittenwidrig und damit hinfällig ist. Die Regelung des BGB greift nun: Der Vermieter zahlt. Das sind Milliarden, die da anfallen! Davon aufgeschreckt bessert er in einem weiteren Urteil nach, dass davon die geförderten Sozialwohnungen nicht betroffen seien. Da wird offensichtlich zu Gunsten der Vermieter mit 2 Mass gemessen. Einer Überprüfung vor dem BVerfG wird bisher von den Vermietern ausgewichen. Denn LEG und Annington wollen ja noch an die Börse!
Einer Forderung der Annington, entweder einer Änderung des Mietvertrages oder einer ca. 15% (!) Mieterhöhung zuzustimmen, bin ich erfolgreich entgegengetreten. D.h: Wenn ich renovieren will, darf ich das, die Annington muss das.
Hätte sie sich gewehrt, wäre ein hässlicher Eintrag im Prospectus im Kapitel "Legal Matters" fällig gewesen

Die Renditen bei Kapitalanlagen pendeln heute um Null. Dabei ist es völlig egal, um welche Form es sich handelt. Der Grund ist trivial: Sobald bei einer Anlageform A eine wesentlich bessere Rendite als bei einer Anlageform B auftritt, bildet sich automatisch ein Kapitalstrom von B nach A, der für einen Ausgleich sorgt.
Mit Geldanlagen bei Banken erzielt man heute keine Renditen. Durch Inflation nimmt das Vermögen real sogar um einige Prozent pro Jahr ab. Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Bei Aktien ist es für den Nicht-Insider daher nicht anders. Die Aktienhändler und Insider leben per se von den Verlusten der KnowNots, die wie alle kleinen Leute vom Lottogewinn träumen und fest an die Verheißung ‚keine Arbeit, trotzdem Geld’ glauben, speziell daran, daß man kaufen muß, wenn es günstig ist und verkaufen muß, wenn es ungünstig ist. Wann das der Fall ist, ist für sie aber nur eine Nebensache. Von Stochastik haben diese armen Teufel nämlich noch nie etwas gehört, und deshalb werden sie zur Freude der Insider, die deren Verluste einstreichen, auch immer verlieren.
Bei Immobilien ist es nicht besser. Wer heute in München eine Vermietungsimmobilie kauft, versenkt sein Geld ebenfalls, denn die erzielbare Nettorendite ist nach Abzug aller Unkosten negativ. Grund sind die hohen Immopreise und die im Vergleich dazu viel zu geringen Mieten und die hohen, nicht umlegbare NK aller Art bis hin zu sinnlosen, unwirtschaftlichen und teuren Öko-Phantastereien. Der Ärger mit den Mietern, die als Wähler geradezu Heilige sind, kommt hinzu.
Die Immobilienaktien des Beitrags kombinieren insofern nur die beiden letztgenannten Ideen: Aktien + Immobilien.
Man steckt sein Geld besser in eine eigene, nicht zu große Immobilie, weiter in die Ausbildung der Kinder und dann stark diversifiziert in alle möglichen Klassen, wobei man sich niemals von der Finanzbranche beraten läßt, sondern sich am Rat der Älteren orientiert. Hinzu kommt Gettys Prinzip: äußerste Sparsamkeit!

Die Immobilie als Wertanlage - mal wieder.
Leider in dieser, von mir geschätzten Kolumne.
Woher kommts ? Die Notierungen der Immo-Aktien stehen auf Höchststand und das vor den wirtschaftlichen Aussichten.
Die Zielrichtung des Kurstreibens sollte klar sein; die Story muss weiter laufen; schließlich steht man mit irrsinnigen Verschuldensquoten dar und die Ratingagenturen könnten ja auf dumme Gedanken kommen.
Also kommt die Mär von den Renditen aus der Vermietung wieder aus der Kiste;
wobei wir wieder bei den steigenden Mieten wären.
Rechtlich lässt sich das bei den bestehenden Verträgen schlecht bis gar nicht nach oben anpassen - Gott sei dank !! -wer will schon wie bei bei TAG sein Geld amerikanischen Investment-Firmen in den Hals werfen, denen geht es nur ums ganz schnelle Geld - das ist schneller wieder weg als man schauen kann - siehe Gagfah.
Und die Neuverträge... müssen auch bezahlt werden; dies setzt eine gesundene Wirtschaft voraus. Dies ist in Deutschland zukünftig mehr als zweifelhaft.
Die SPD tut also gut daran für den Bürger für billigen Wohnraum zu sorgen.
Es wird in diesem Land derzeit genug wider besseren Wissens geheuchelt über den alles zerstörenden Sozialstaat, der in den Augen der Banken und Finanzhassadeure, die Wurzel des aktuellen Übels sein soll.
Wenn man in Berlin munkelt, dass die Regierung mit Hilfe der Versicherungs- und Energiewirtschaft die Inflation in diesem Land anheizen will, um ein weiteres Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit in der Euro-Zone zu vermeiden, dann ist es auch legitimes Ziel einer demokratischen Partei anderer Auffassung zu sein.

Man mag es zwar in Kreisen der Gutmenschen nicht hören aber aus Investoren Sicht(wobei jeder ETW Besitzer hierzu ebenfalls zählt) sind die Mieten tatsächlich sehr häufig zu niedrig. So gesehen ist die Aussage zwar unangenehm jedoch formal häufig richtig. Hierzu passt auch der heutige Bericht zu den gestiegenen Bau und Modernisierungskosten.
Und dies unabhängig ob in München oder im Niemandsland. Mir ist es oft ein Rätsel welch astronomische Kaufpreise im Verhältnis zur zu erzielenden Miete bezahlen. Wenn jemand mahr als das 30 fache einer Nettokaltmiete bezahlt kann man bei den Risiken einer Immobilie und der dt. Rechtssprechung nur noch von Harakiri reden. Mit Investition hat dies längst nichts mehr zu tun.
Staatliche Gebührenwillkür, Ökofaschismus als Zwangsdämmreligion und Einkassieren nahezu aller vertraglich vereinbarten Mietklauseln sollten mittlerweile jeden vernünftigen Rechner von einer Enzelinvestition als Vermietungsobjekt absehen lassen.
Die großen Banken und investmentfirmen bezahlen max. 12-14 inkl. aller Erwerbskosten. Bei großen Beständen deutlich weniger. Somit sind die Immobilien nach spätestens 10-15 Jahren bezahlt.
Da dies in den letzten Jahren immer mehr Private erkannt haben, finden immer weniger Immobilieninvestitionen statt, mit der Folge steigender Mieten.
Aber es ist ja mal wieder Wahlkampf.






Die Rally läuft, und sich dagegen zu stemmen, ist gefährlich. Mindestens ein kräftiger Schub sollte noch kommen – nach...
Kommentare zu: Wohnen müsste in Deutschland teurer sein
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