Helaba: Immobiliengeschäft treibt Gewinn der Landesbank

Helaba: Immobiliengeschäft treibt Gewinn der Landesbank

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Die Helaba hat ihre Prognose für das laufende Jahr angehoben.

Seit Jahren ist die Immobilien-Sparte der größte Gewinnbringer der Helaba – auch im ersten Halbjahr konnte das Institut seinen Gewinn um zwölf Prozent ausbauen.

Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner verabschiedet sich mit positiven Nachrichten von der Frankfurter Landsbank. Dank guter Immobiliengeschäfte baute das Institut seinen Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr um zwölf Prozent auf 362 Millionen Euro aus. Auch das zweite Halbjahr habe erfolgreich begonnen, sagte Brenner am Mittwoch bei seiner letzten Bilanzvorlage - und hob die Prognose für das laufende Jahr an. Statt einem Gewinnrückgang von sieben bis acht Prozent stellt die Helaba 2015 nun ein Vorsteuerergebnis auf dem Rekordniveau des Vorjahres von 607 Millionen Euro in Aussicht.

Brenner steht seit sieben Jahren an der Spitze der Helaba. Ende September wird der 63-Jährige das Institut auf eigenen Wunsch verlassen. Nachfolger ist Herbert Hans Grüntker, der langjährige Chef der Helaba-Tochter Frankfurter Sparkasse. Brenner hat dazu beigetragen, dass die Helaba im Gegensatz zu vielen anderen Landesbanken ohne größere Blessuren durch die Finanzkrise kam. Zudem fädelte er 2012 die Übernahme von Teilen der zerschlagenen WestLB ein. Seitdem sind die Hessen als Zentralbank für rund 40 Prozent aller Sparkassen zuständig.

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Einige Landesbanken wie die HSH Nordbank oder die NordLB haben weiterhin viele Altlasten in ihren Bilanzen, bei den meisten ist keine Besserung in Sicht. Das erhöht die Risiken für haftende Sparkassen und Steuerzahler.

Altlasten gibt es auch bei der Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein.

Größter Gewinnbringer ist seit Jahren die Immobilien-Sparte, von Januar bis Ende Juni kletterte ihr Vorsteuerergebnis um gut ein Drittel auf 227 Millionen Euro. Bei der Finanzierung von Büros und Kaufhäusern baute die Helaba das mittel- und langfristige Neugeschäft um knapp ein Fünftel auf 5,2 Milliarden Euro aus. Wegen des harten Wettbewerbs musste die Bank jedoch leicht rückläufige Margen hinnehmen. Die Tochter GWH, die knapp 50.000 Wohnungen verwaltet, entwickelte sich ebenfalls positiv.

Auf das Ergebnis drückte dagegen eine Abschreibungen auf eine ausfallgefährdete Anleihe der österreichischen Krisenbank Heta in Höhe von 37 Millionen Euro. Im Gegensatz zu den größeren Konkurrenten LBBW und BayernLB musste die Helaba im ersten Halbjahr zudem mehr Geld für ausfallgefährdete Kredite zurücklegen. Die Risikovorsorge liege aber deutlich unterhalb der Planwerte, erklärte das Geldhaus. Risiken drohten im zweiten Halbjahr durch die politisch instabile Lage in vielen Ländern. Falls es nicht zu gravierenden Rückschlägen an den Finanzmärkten kommt, gehen die Frankfurter allerdings davon aus, "nahtlos" an das Rekordjahr 2014 anzuknüpfen.

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