Immoaktien: Immobilienaktien mit Pfiff

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Immoaktien: Immobilienaktien mit Pfiff

von Manfred Gburek

Börsennotierte Immobilienaktien können ein Weg sein, vom Boom der Branche zu profitieren. Die Auswahl ist recht groß, einige sind kaufenswert. Bald ist sogar ein ganz großer Börsengang zu erwarten.

Immobilien gelten in weiten Kreisen als solide, jedoch eher langweilige Geldanlage. Eine glatte Fehleinschätzung, wie schon der flüchtige Blick auf die Kurse von Immobilienaktien zeigt. Nur zwei von vielen extremen Beispielen: Der Kurs der IVG-Aktie, der am Mittwoch dieser Woche vorübergehend unter 60 Cent rutschte, stand noch vor wenigen Wochen bei 2,50 Euro und vor sechs Jahren sogar über 34 Euro. Also praktisch ein Totalverlust. Die Deutsche Wohnen-Aktie, vor sechs Jahren zu stolzen Kursen über 32 Euro gehandelt, fiel zwar anschließend auf 2,20 Euro, erholte sich danach aber bis 15 Euro. Zuletzt also fast eine Versiebenfachung.

Beide Unternehmen verwalten Immobilien. Doch das ist schon das einzige gemeinsame Merkmal. IVG hat es mit Gewerbeimmobilien, Deutsche Wohnen mit Wohnimmobilien zu tun. IVG ist hoch verschuldet, Deutsche Wohnen hat die Finanzierung im Griff. IVG hat zwei Vorstandswechsel in kürzester Zeit hinter sich, Deutsche Wohnen wird seit Jahren vom Strategen Michael Zahn angeführt. Dass man nicht nur mit Wohn-, sondern auch mit Gewerbeimmobilien erfolgreich wirtschaften kann, haben Unternehmen wie Deutsche EuroShop, Hamborner und DIC Asset bewiesen. Folglich liegt es wohl nicht zuletzt am Management, ob sich der Erfolg einstellt.

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Prognosen für die Top-Immobilienstandorte

  • Münster

    + 8 Prozent (Wohnungspreise 2012)

    Preise und Mieten steigen weiter. Potenzial haben Wohnungen für Studenten. Die leben und feiern gern rund um den Prinzipalmarkt. Top-Lagen für Wohnungen: Kreuzviertel, Sentruper Höhe; für Einfamilienhäuser: Aasee-Viertel, St. Mauritz.

  • Oldenburg

    + 11 Prozent (Wohnungspreise 2012)

    In Oldenburg werden Preise und Mieten weiter kräftig steigen. Begehrt bleiben Top-Lagen wie Dobben- und Gerichtsviertel. Neubauprojekte, etwa Passivhäuser am Bloherfelder Anger, weiten das Angebot etwas aus. Es bleibt aber knapp.

  • Hamburg

    + 10 Prozent (Wohnungspreise 2012)

    Die Immobilienpreise steigen weiter, aber weniger stark. Die Mieten holen etwas auf. Top-Lagen für Wohnungen: Hafencity, Harvestehude, Hoheluft und Winterhude. Stadtteile mit besonders viel Potenzial: Eimsbüttel, Altona und Barmbek.

  • Leipzig

    + 5 Prozent (Wohnungspreise 2012)

    Preise und Mieten haben noch Spielraum nach oben. Besonders gute Anlagechancen bieten mittlere Lagen, etwa Plagwitz und die Südvorstadt. Begehrt sind in Leipzig vor allem sanierte Altbauwohnungen. Top-Lagen bleiben Bach-, Musik- und Waldstraßenviertel.

  • Freiburg

    + 13 Prozent (Wohnungspreise 2012)

    Die Preise steigen, obwohl die Schmerzgrenze für viele Freiburger schon erreicht ist. Top-Lagen für Häuser und Wohnungen sind Wiehre und Herdern. Familien ziehen gern in die Neubauten in Rieselfeld oder Vauban. Aufstrebend mit Potenzial: Ebnet.

Fressen und gefressen werden

Deutsche Immobilienaktien haben eine lebhafte Vergangenheit hinter sich. Ihre Zukunft verspricht noch spannender zu werden. Geht es nach den Analysten von Close Brothers Seydler Research, dürfte es sogar zu wahren Übernahmeschlachten kommen. Dreh- und Angelpunkt: Deutsche Wohnen. Ihr trauen die Analysten zu, dass sie den größeren Konkurrenten Gagfah schluckt. Sie bezeichnen diese Variante als „unser am meisten favorisiertes Szenario“. Zusätzlich warten sie mit zwei Szenarien auf, denen sie „eine ähnliche Wahrscheinlichkeit“ einräumen: 1. Deutsche Wohnen kauft GSW. 2. Deutsche Wohnen kauft TAG.

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