Kommentare zu: Wenn der Traum vom eigenen Heim platzt

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42 Kommentare
  • 16.07.2008, 15:18 UhrAnonymer Benutzer: Andy

    bei dem artikel fehlt mir die berücksichtigung eines potenziellen falls wie hartz iV. den was passiert mit dem zurück gelegten geld des mieters in solch einem fall... wir wissen es.
    wie sieht es dagegen mit dem wohneigentümer aus? hier spielt natürlich die individuelle famillien situation (kinder usw) eine rolle und die größe der wohnung.
    meiner meinung nach wichtige punkte die hier leider fehlen.

  • 16.07.2008, 18:09 UhrAnonymer Benutzer: Axel

    Die Flexibilität als Mieter geht leider aber in zwei Richtungen. Habe von Eigenbedarfskündigungen bis hin zu Sanierungsmassnahmen mit wochenlangem Chaos und anschliessender Mietsteigerung schon manches erlebt. Kommt besonders gut, wenn man dann in die Mietwohnung investiert hat oder gerade beruflich im Ausland oder viel unterwegs ist. Dann ist man jedesmal ganz flexibel wieder auf Wohnungssuche mit all dem damit verbundenen Chaos und den Kosten.

    Allerdings würde ich niemals eine Wohnung kaufen, da verbindet man die Nachteile des Mietens mit denen des Eigentums ohne die Vorteile zu haben. Wenn, dann nur ein freistehendes Einfamilienhaus.

    im übrigen muss die Miete ja letztlich doch alle Kosten decken, die ich auch als Eigentümer hätte.

    Aber es stimmt schon, es ist letztlich eine emotionale Entscheidung.

    Gruss
    Axel

  • 16.07.2008, 18:12 UhrAnonymer Benutzer: OutdoorM65

    Ja, alles richtig - nur habe ich nach 10 Jahren eine Wohnung, wogegen ich nach 10 Jahren Miete immer noch Mieter bin. Außerdem liegt die inflation seit 2002 bei etwa 20% im Jahr und nicht wie immer vollmundig behauptet bei 2,8%. Oder warum kosten nahezu alle Prtodukte nach nur 5 Jahren den gleichen betrag in Euro wie vorher in DM?
    Zieht man inflation und Abgeltungssteuer hinzu muss das gesparte Geld angelegt mindestens 22,5 % Rendite erwirtschaften um überhaupt bei Null rauszukommen....

  • 16.07.2008, 18:57 UhrAnonymer Benutzer: Peter

    ...ein mittelmäßiger bericht mit Patchwork-Charakter. Hier eine info, da eine info. Kein Kontext.
    Dem vorherigen Schreiber kann man nur zustimmen. Das Thema inflation kommt zu kurz.
    a) Mieten folgen der inflation - Tilgung und Zinsen nicht. im idealfall zahle ich 30 Jahre lang einen fest definierten Nominalbetrag, der an Kaufkraft abnimmt.
    b) Die Wertsteigerung bzw. der Wertverfall der immobilien unterliegt der inflation aber auch der Marktentwicklung entsprechend der Lage der immobilie.
    Allein diese beiden Faktoren können den dargestellten Zahlenbeispielen die Grundlage entziehen.

  • 16.07.2008, 23:15 UhrAnonymer Benutzer: Bau-er (lieber nicht!)

    Der Artikel ist ein prima Kontrapunkt zu der massiven "Pro-immokauf Propaganda" der bauträger, banken/(bau-)Sparkassen und des Staates.

    Tendenziell und bezogen auf die momentane Situation in D-Land, ist Mieten dem bauen deutlich vorzuziehen:

    -Das "inflationsargument" wird durch die Verzinsung des gesparten EKs (meistens) mehr als ausgeglichen.

    -Flexibilität, Unabhängigkeit des Mieterdaseins
    (Veränderungen im beruf, Familie, "Absturz" der Lagenqualität, gesamtökonomische Rahmenbedingungen (gerade sehr aktuell und WiCHTiG)

    -Mieterhöhungen im Rahmen der inflation sind kaum durchsetzbar, weil die potentiellen Mieter schon genug Probleme mit den NK und Sprit-/Lebensmittelpreisen haben.

    -Renovierungsbedarf des Eigenheims


    Natürlich, das Emotionale bleibt. Die "eigenen vier Wände" bedeuten im Normalfall schon einen Gweinn an Wohnqualität.

    Doch insgesamt ist ein Eigenheim für die übergroße Mehrheit der potentiellen bauherrn eher ein Luxusobjekt: Spaßig aber unökonomisch und, für den Gegenwert, eigentlich völlig überteuert und enorm risikobehaftet.
    Na ja, so SOLLTEN es die meisten Häuslebauer sehen...

    Allerdings schließt das Alles nicht aus, immer mal ein Auge auf den Markt zu werfen. in USA, Gb, E und Co haben Häuslebauer ja schließlich jahrelang enorme Gewinne erwirtschaftet.



    -hohe Kosten durch den Staat (erzwungene "Ökomodernisierung") sind absehbar

  • 17.07.2008, 01:16 UhrAnonymer Benutzer: Assetmanager

    Tja, das ist so eine Sache. Wer immobilien verkauft, kommt zwangsläufig mit Käufern in Kontakt die erst ihre "Alt"immobilie verkaufen müssen. Hier ist es besonders interessant wenn Senioren ihr in den 70ern oder 80ern gebautes Eigenheim verkaufen. Hier kommt es sehr oft zu bösen Überraschungen. So hat man sich jahrelang in einer Art Reichtumsillusion verstiegen- man hat ja ein (abbezahltes) Haus das mindestens eine halbe Million wert sei. Nur leider will keiner diesen Preis zahlen. Die konsternierten Senioren sind natürlich nicht bereit ihre immobilie weit unter Wert zu verschleudern. Ende vom Lied: Man bleibt (zwangsläufig) wo man ist.

    Aber auch der erfolgreiche Verkauf ist nicht immer so erfolgreich. So kann manch einer das vor einem Vierteljahrhundert erbaute Haus mit Gewinn verkaufen. Wenn man 1980 ein Haus für damals 400 tsd DM gebaut und selbiges für knapp 300tsd € verkauft, hat man tats. einen Gewinn erzielt, zumindest nominal. Real hat man allerdings einen Verlust eingefahren. bei einer offiziellen jährlichen inflationsrate von 3% hätte dieses Objekt nach 25 Jahren für € 410 tsd. verkauft werden müssen, nur um den Wertverlust durch inflation auszugleichen. Erst JENSEiTS der € 410tsd. ist man in der Gewinnzone. Nur ganz wenige Objekte in Städten wie München konnten so eine Steigerung erzielen.

    Fazit: Ein eigenes Haus ist eine schöne Sache und ein Stück Lebensqualität- ein Asset ist es fast nie

  • 17.07.2008, 09:58 UhrAnonymer Benutzer: Matthias Duck

    Ein schwacher Artikel,
    Ob ich nun 610.- € an die bank zahle ( incl. Tilgung ) oder an den Vermieter ?
    Was heißt denn " Nebenkosten von 260.- € " und " Hausgeld von 240 .- € " Wer zahlt denn im Monat 240.- € Rücklagen ?
    Für eine 80 qm Wohnung zahlt man ca.260.- € Nebenkosten und Ende.

  • 17.07.2008, 10:47 UhrAnonymer Benutzer: esslinger

    meine Rechnung: Wohne bei Esslingen, 25 km zur Arbeitsstelle, verh.;2 Kinder; vor 20 Jahren Doppelhaushälfte gebaut, Gesamt-baukosten in EUR 155 000, nach 20 Jahren schuldenfrei; Gesamtkosten Kaufpreis mit Zinsen: EUR 250 000; hätte ich das Objekt gemietet: monatl, Miete EUR 1200 ohne Nebenkosten wären in 20 Jahren EUR 288000 gewesen ohne Mietsteigerung plus Zinseinnahmen für die ersparte Tilgung und Zinszahlungen. ich bin nun 50 und rechne noch 30 Jahre im Haus zu wohnen, mietfrei plus Renovierungskosten. Gesamtrechnung für 50 Jahre: baukosten plus Zinsen EUR 250000 plus geschätzt 50000 EUR Renovierung/instandhaltungskosten macht EUR 300000. plus Zinseinnahmen für 30 Jahre ersparte Miete. Gegenüberstellung: Mietkosten ohne Mietsteigerung für 50 Jahre monatl. EUR 1200 macht EUR 720 000.

  • 17.07.2008, 13:00 UhrAnonymer Benutzer: Anita Schreiber

    Die Wahrheit über den immobilienmarkt kann man sehr gut auch im aktuellen Heft der WiWO erfahren!Einen geradezu sensationellen bericht dazu habe ich gestern auf: das-bewegt-die-welt.de
    gefunden!

  • 17.07.2008, 13:59 UhrAnonymer Benutzer: FelixDem

    Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach:

    Wenn: jährliche Zinskosten (Fremdkapital + entgangene EK-Zinsen) + jährliche durchschn. Renovierungsmaßnahmen - jährliche durchschn. Wertsteigerung der immobilien (bzw. + bei Wertverfall) < Mietkosten
    Dann: lohnt sich das Eigenheim

    in den letzten Jahren machte insbesondere der Wertverfall der immobilien das Eigenheim unattraktiv.

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