
Der offene Immobilienfonds CS Euroreal lässt die Anleger über sein Schicksal entscheiden. Der seit zwei Jahren eingefrorene Publikumsfonds nimmt bis zum 21. Mai Verkaufsaufträge seiner Anleger an, wie das Credit Suisse Asset Management am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Die Investoren müssen allerdings einen Abschlag von 3,5 Prozent in Kauf nehmen.
Die bis zum Stichtag eingereichten Rücknahmeorder werden nur ausgeführt, wenn die Liquidität ausreicht, sie zu bedienen. In diesem Fall würde der Fonds wieder geöffnet, die Anteilrücknahme aber vorerst auf einmal pro Jahr umgestellt. Bevor der Fonds auf Eis gelegt wurde, kamen die Investoren täglich an ihr Geld. Sollten die Rückgabewünsche die verfügbare Liquidität hingegen übersteigen, wird der Fonds abgewickelt.
Er wäre bereits das achte Opfer der einst als sicheres „Betongold“ beworbenen Produkte. Credit Suisse wagt somit den gleichen Versuch, mit dem erst zu Wochenbeginn der Wettbewerber SEB Immoinvest gescheitert ist: Weil zu viele Anleger ihre Anteile zurückgeben wollten, reichte die Liquidität bei weitem nicht aus. Der SEB Immoinvest wird inzwischen angewickelt.
Bild: Immobilienscout 24In Berlin gibt es alles: Problembezirke und besonders angesagte Viertel, die einst als Problembezirk galten. Nachbarstadtteile profitieren von den begehrtesten Lagen der Hauptstadt.
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Bild: Immobilienscout 24Der Kiez ist wieder in. Nicht nur Schauspieler Jan Fedder wohnt auf St. Pauli. Auch andere Hamburger mit großem Geldbeutel zieht es in die Nähe der Reeperbahn. Hamburg ging als Sieger aus dem WirtschaftsWoche-Immobilien-Ranking hervor.
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Bild: Immobilienscout 24Die Mietpreise in München nähern sich allmählich absurden Höhen, deutlich über den Mietspiegel-Preisen. Für Vermieter wird es zunehmend schwierig, auf ihre Investition eine Rendite zu erzielen. Wer eine Immobilie in München verkaufen will, findet jetzt ideale Bedingungen vor.
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Bild: Immobilienscout 24Köln hat Luxusviertel, Aufsteigerviertel und Hoffnungsträger auf der rechten Rheinseite. Aber Grund zur Begeisterung haben Immobiliensuchende in der Rhein-Metropole eher selten.
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Bild: Immobilienscout 24Fluglärm ist trotz des Nachtflugverbots in Frankfurts Wohnvierteln ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Immobilienpreise. Frankfurts Immobilienmarkt teilt sich in Lärm und Luxus
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Bild: Immobilienscout 24In Stuttgart ist der Platz begrenzt, zumindest in Innenstadtnähe. Zuletzt stiegen die Kaufpreise schneller als die Mieten.
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Bild: Immobilienscout 24In vielen bayerischen Städten übersteigen die Immobilienpreise die erwarteten Mieteinnahmen um ein vielfaches. Innerhalb der letzten fünf Jahre stiegen die Immobilienpreise dreimal so schnell wie die Mieten.
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Bild: Immobilienscout 24In Würzburg halten sich Angebot und Nachfrage im Moment noch die Waage, doch Experten meinen, auch hier braue sich etwas zusammen. Von „massiven Preisübertreibungen“ ist die Rede.
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In Berlin gibt es alles: Problembezirke und besonders angesagte Viertel, die einst als Problembezirk galten. Nachbarstadtteile profitieren von den begehrtesten Lagen der Hauptstadt.
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„Für den CS Euroreal ist die Situation durch die Bekanntgabe der SEB nicht unbedingt einfacher geworden“, sagte die Fondsanalystin der Ratingagentur Scope, Sonja Knorr, kürzlich der „Financial Times Deutschland“. In den CS Euroreal mit gut sechs Milliarden Euro Volumen haben gut 200 000 Kleinanleger Ersparnisse investiert. Weniger als fünf Prozent der Anteile liegen nach den Credit Suisse-Angaben in Händen institutioneller Investoren, davon etwa die Hälfte bei Dachfonds.
„Das ist aus unserer Sicht die einzige Chance, herauszufinden, wie die Anleger entscheiden werden, ohne sie der Gefahr der Ungleichbehandlung auszusetzen“, erklärte Karl Heinz Heuß, Geschäftsführer der Credit Suisse Asset Management Immobilien KAG. Zwar hätten die Vertriebspartner in den Banken angegeben, dass die Mehrheit der Anleger im Fonds investiert bleiben wolle. „Allerdings ist angesichts der Unsicherheiten infolge der jüngsten Abwicklungen offener Immobilienfonds eine exakte Prognose der Rückgabewünsche nicht mehr möglich.“ Deshalb sei es notwendig, die tatsächlichen Rückgabewünsche zu erfassen.
Credit Suisse bezifferte die Nettoliquidität des Euroreal aktuell auf rund 1,5 Milliarden Euro oder rund 25 Prozent des Fondsvermögens. Noch in dieser Woche werde eine weitere Liegenschaft im Wert von über 100 Millionen Euro veräußert, sagte Heuß. Die Nettoliquidität steige damit auf etwa 27 Prozent. Bei weiteren zwei Objekten seien die Verkaufsgespräche fortgeschritten.
Derzeit hat der Fonds 99 Liegenschaften in ganz Europa, davon 40 Prozent in Deutschland. Offene Immobilienfonds galten lange als sichere Investition für Privatanleger, die jederzeit an ihr Geld kommen wollen. Die Branche stürzte in tiefe Probleme, als nach der Lehman-Pleite zu viele Investoren gleichzeitig Anteile zurückgeben wollten, um an Geld zu kommen: Mehrere Fonds mussten die Rücknahme von Anteilsscheinen zum Schutz der anderen Investoren aussetzen. Sonst wären die Barmittel aufgezehrt worden, und die Fonds hätten ihre Gebäude unter Wert notverkaufen müssen.
Bild: AP„Für Handwerker“
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine nicht sanierbare Ruine. Ein absolut hoffnungsloser Fall. Heißt es in der Anzeige, die Wohnung sei "Renovierungsbedürftig", ist sie in einem schlechten Zustand und wurde seit vielen Jahren nicht renoviert. Um die Schönheitsreparaturen möchten sich allerdings weder der Vermieter noch der aktuelle Mieter kümmern – das soll der neue Mieter dann auch übernehmen.
Bild: dpa/dpaweb"Absolut ruhige Wohngegend"
Wer wünscht sich nicht eine ruhige Wohngegend? Ungewöhnlich ist an dieser Formulierung nur das Wort „absolut“. Das legt die Vermutung nahe, dass der nächste Supermarkt kilometerweit entfernt ist und es auch keinerlei Restaurants, Cafés oder urbanes Leben gibt.
Bild: dpa/dpaweb„Schaffen Sie sich Ihre eigene Wohlfühloase“
Auf den Böden liegt Linoleum von 1965. Braun-orange gekachelte Bäder versprühen den Charme der Siebziger.
Bild: dpa„Gerade bei jungen Leuten beliebte Wohnlage“
Abends und nachts geht es zur Sache: Grölende Jugendliche stolpern während ihrer Sauftouren von einer Kneipe zur nächsten.
Bild: AP„Viele Einkaufsmöglichkeiten vorhanden“
Wenn eine Wohnung in der Überschrift auf diese Weise beworben wird, lässt sich vermuten, dass sie außer dem nahe gelegenen Supermarkt und der Drogerie um die Ecke nicht viel zu bieten hat.
Bild: © aaphotograph - Fotolia.com„Penthouse-Flair“
Die Wohnung ist schlicht schlecht geschnitten. Sollte die Wohnung dagegen als „Ungewöhnlich geschnitten“ angepriesen werden, kann das bedeuten, dass es sich um eine Dachgeschosswohnung handelt, deren Decken so schräg sind, dass man keine Regale, Schränke oder Möbel unterbringen kann.
Bild: ZB„Für Sportliche“
Die Wohnung liegt in der 6. Etage, wahrscheinlich im Altbau, ohne Aufzug.
Bild: © huebi71 - Fotolia.com„Offener Wohn/Küchenbereich“
Das Wohnzimmer und die Küche fressen die Hälfte der Fläche, sonst bietet die Wohnung nur noch zwei kleine Zimmer und ein fensterloses Bad.
Bild: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com„Barrierefrei“
In Ihre Souterrain-Wohnung kann Ihnen jeder reinglotzen.
Bild: dpa„Verkehrsgünstige Lage“
Die Wohnung liegt an einer mindestens vierspurigen Haupt-Durchgangsstraße. Wird der Autobahnanschluss gesondert erwähnt, handelt es sich dagegen um mehr als eine günstige Verkehrsanbindung: Die Immobilie befindet sich direkt an der Autobahn, Grundrauschen und Smog inklusive. Wer ein ruhiges Zuhause in der Natur sucht, kann sich bei dieser Immobilie die Besichtigung sparen.
„Für Handwerker“
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine nicht sanierbare Ruine. Ein absolut hoffnungsloser Fall. Heißt es in der Anzeige, die Wohnung sei "Renovierungsbedürftig", ist sie in einem schlechten Zustand und wurde seit vielen Jahren nicht renoviert. Um die Schönheitsreparaturen möchten sich allerdings weder der Vermieter noch der aktuelle Mieter kümmern – das soll der neue Mieter dann auch übernehmen.
Nach Daten des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hat das Gros der Immobilienfonds mit zusammen mehr als 70 Prozent des Volumens die jüngsten Krisen allerdings problemlos umschifft - und sie sind weiter beliebt. Allein im März flossen den offenen Immobilienfonds nach BVI-Angaben 400 Millionen Euro zu. Die Anlageklasse kann auch weiter erfolgreich sein, wie die DekaBank berichtete. Demnach erzielte der Deka-ImmobilienEuropa, mit einem Volumen von 11,6 Milliarden Euro der Gigant unter diesen Publikumsfonds, zum 30. April ein Jahresplus von rund 2,2 Prozent.






















