Bild: PresseDie Auf- und Absteiger im Immobilienranking nach Chancen und Risiken
Platz 5 unter den Aufsteigern: Bochum / Punktzahl: 3,0 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,8
In Bochum hat sich das Bild auf dem Immobilienmarkt ein wenig aufgehellt. Doch mit einer 3,0 von 5 möglichen Punkten ist das Chance-Risiko-Verhältnis insgesamt immer noch nicht top. Angesichts dieses niedrigen Preisniveaus hat sich die Entwicklung nun stabilisiert. In den nächsten Jahren dürften die Preise stagnieren – und nicht mehr weiter fallen. Immerhin.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1200 Euro
Einfamilienhäuser: 1900 Euro
Bild: dpaPlatz 4 unter den Aufsteigern: Wiesbaden / Punktzahl: 3,9 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,8
Besser stehen die Chancen in Wiesbaden – und dieses Jahr hat sich die Punktzahl für den Immobilienmarkt noch einmal deutlich verbessert. Die Preise dürften in den nächsten Jahren stark steigen. Dabei hat Wiesbaden unter den mittelgroßen Städten (200.000 bis 500.000 Einwohner) schon eines der höchsten Preisniveaus.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 2200 Euro
Einfamilienhäuser: 3000 Euro
Bild: dpaPlatz 3 unter den Aufsteigern: Freiburg / Punktzahl: 4,1 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,8
Ähnlich teuer ist Freiburg. Doch auch hier sind die Immobilien ihre Preise wert. Die Gesamtchancen haben weiter zugenommen. Im Ranking kommt die Stadt am Schwarzwald nun auf 4,1 von 5 möglichen Punkten. Nach Hamburg landet Freiburg unter allen 50 Städten damit auf Platz 2 (gemeinsam mit Karlsruhe). Wohnungen kosten zwar schon etwa das 21-fache der Jahreskaltmiete (Durchschnitt: 9,5 Euro pro Quadratmeter und Monat). Doch angesichts von steigenden Preisen und anziehenden Mieten ist das gerechtfertigt.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 2450 Euro
Einfamilienhäuser: 2900 Euro
Bild: GNUPlatz 2 unter den Aufsteigern: Halle (Saale) / Punktzahl: 2,8 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,9
Kleinere Städte in den neuen Bundesländern gehören auf dem Immobilienmarkt meist zu den Verlierern. Die Gesamtpunkte von Halle an der Saale (2,8 von 5) sind auch nicht berauschend. Doch im Vergleich zum Vorjahr sind das 0,9 Punkte mehr. Das reicht für Platz 2 unter den Aufsteigern im Immobilienranking. Klar, die Preise sind weiterhin niedrig. Doch im Vergleich zur Kaufkraft Hallenser sind sie damit mittlerweile sehr günstig. Das weitere Verlustrisiko wird dadurch geringer.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1050 Euro
Einfamilienhäuser: 1400 Euro
Bild: GNU Omits
Bild: dpaPlatz 1 unter den Aufsteigern: Leipzig / Punktzahl: 3,9 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,9
Leipzig hat im aktuellen Ranking einen großen Sprung gemacht. Unter den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern kommt die Stadt nun auf einen guten vierten Platz. Mit 3,9 von 5 möglichen Punkten stehen die Chancen im Vergleich zu den Risiken äußerst gut. Ein Immobilienkauf in Leipzig ist also keine schlechte Idee. Der Leerstand ist gering. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Im Gegenteil: Die Wirtschaft wächst und zieht neue Einwohner an.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1200 Euro
Einfamilienhäuser: 1500 Euro
Bild: dpaPlatz 5 unter den Absteigern: Nürnberg / Punktzahl: 3,4 von 5. Veränderung zum Vorjahr: -0,1
Etwas verschlechtert haben sich die Chancen auf dem Nürnberger Immobilienmarkt. Insgesamt schneidet die Stadt zwar noch gut ab, doch zumindest bei der Sozialstruktur gibt es kaum noch Verbesserungen.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1600 Euro
Einfamilienhäuser: 2300 Euro
Bild: GNUPlatz 4 unter den Absteigern: Krefeld / Punktzahl: 2,1 von 5. Veränderung zum Vorjahr: -0,3
Die Immobilienmärkte in einigen kleineren Städten in Nordrhein-Westfalen profitieren kaum vom deutschen Immobilienboom. Auch Krefeld am Niederrhein gehört dazu. Die Preise sinken hier. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Die Wirtschaft entwickelt sich schwach, Standortqualität und Sozialstruktur haben sich in den vergangenen fünf Jahren nicht verbessert.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1200 Euro
Einfamilienhäuser: 2200 Euro
Bild: GNU A. Savin
Bild: APPlatz 3 unter den Absteigern: München / Punktzahl: 3,6 von 5. Veränderung zum Vorjahr: -0,3
Die Immobilienpreise in München sind deutschlandweit die höchsten und steigen immer weiter. Das knappe Angebot trifft auf eine extrem hohe Nachfrage. Die Wirtschaft brummt wie ein BMW-Motor. Daran wird sich vorerst nichts ändern. Doch das langfristige Chance-Risiko-Verhältnis trübt sich langsam etwas ein. Trotz ihrer hohen Kaufkraft können sich immer mehr Münchner die gestiegenen Mieten und Preise nicht mehr leisten. Viele müssen ins Umland ziehen. Im Vergleich zum Vorjahr verliert München 0,3 Punkte. Das reicht für Platz 3 unter den Absteigern im Ranking.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 3650 Euro
Einfamilienhäuser: 4500 Euro
Bild: GNUPlatz 2 unter den Absteigern: Hamm / Punktzahl: 2,4 von 5. Veränderung zum Vorjahr: -0,4
Das westfälische Hamm ist vielen Deutschen vor allem von der Durchfahrt mit dem ICE bekannt. Auch Immobilienkäufer müssen hier keinen längeren Stop einlegen. Die Punktzahl für Chancen und Risiken ist mit 2,4 von 5 mies und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmal um 0,4 verschlechtert. Die schon niedrigen Preise werden weiter leicht fallen.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 950 Euro
Einfamilienhäuser: 1300 Euro
Bild: GNU Reckmann
Bild: dpa/dpawebPlatz 1 unter den Absteigern: Saarbrücken / Punktzahl: 2,5 von 5. Veränderung zum Vorjahr: -0,5
Seit Anfang der 90er Jahre verliert Saarbrücken Einwohner, die Wirtschaft ist schwach, die Arbeitslosigkeit hoch. Ähnlich trist sieht es auf dem Immobilienmarkt aus. Im Vergleich zum Vorjahr hat die saarländische Landeshauptstadt im Ranking noch einmal 0,5 Punkte verloren und erreicht nun nur noch die Hälfte der möglichen Punkte. Das Verhältnis von Chancen und Risiken ist für Immobilienkäufer also schlecht. Die Preise werden in den kommenden Jahren weiter fallen.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1150 Euro
Einfamilienhäuser: 1400 Euro
Die Auf- und Absteiger im Immobilienranking nach Chancen und Risiken
Platz 5 unter den Aufsteigern: Bochum / Punktzahl: 3,0 von 5. Veränderung zum Vorjahr: 0,8
In Bochum hat sich das Bild auf dem Immobilienmarkt ein wenig aufgehellt. Doch mit einer 3,0 von 5 möglichen Punkten ist das Chance-Risiko-Verhältnis insgesamt immer noch nicht top. Angesichts dieses niedrigen Preisniveaus hat sich die Entwicklung nun stabilisiert. In den nächsten Jahren dürften die Preise stagnieren – und nicht mehr weiter fallen. Immerhin.
Durchschnittspreise je Quadratmeter für bestehende Immobilien:
Wohnungen: 1200 Euro
Einfamilienhäuser: 1900 Euro
Kurz nachdem große Immobilienfonds wie der SEB Immoinvest in die Knie gegangen sind, empfehlen Fondsanbieter und Immobilienfirmen Anlegern, in Studentenwohnheime zu investieren. Was anfangs als neue durchs Dorf zu treibende Immobiliensau erschien, scheint durchaus lohnenswert: Appartements in Studentenwohnheimen erzielen derzeit zwischen fünf und sechs Prozent Rendite, wie einer Studie zum Thema Studentenwohnheime als Anlageprodukt vom Marktforschungsunternehmen BulwienGesa zu entnehmen ist. 2007, also noch vor Ausbruch der Finanzkrise, betrug die durchschnittlich zu erzielende Rendite nur unwesentlich mehr, nämlich sechs bis 7,5 Prozent. Der aktuelle Wert von bis zu sechs Prozent schlägt die Erträge, die Investoren mit regulären Wohnimmobilien erzielen können, um rund das Doppelte.
Der große Vorteil bei dieser Anlageklasse ist, dass Studentenwohnheime konjunkturunabhängig sind: Studiert wird immer - Wirtschaftskrise hin oder her. Zwar herrscht in solchen Appartements eine höhere Fluktuation als in normalen Wohn- oder Gewerbeimmobilien, dafür sind die Wohnungen heiß begehrt und können leicht wieder besetzt werden. Finanzielle Sicherheit erlangen Privatinvestoren durch eine Elternbürgschaft: Kann der eigentliche Mieter einmal nicht zahlen, müssen die Eltern die Schulden begleichen.
Steigende Studentenzahlen bis 2015
Gerade jetzt, wo doppelte Abiturjahrgänge an die Universitäten drängen, sind Unterkünfte für Studenten in der Nähe der Hochschule heiß begehrt. Bis 2015 soll der Run laut Studie auch noch anhalten. Im letzten Wintersemester 2011/2012 studierten deutschlandweit knapp 2,4 Millionen junge Menschen, bis zum Jahr 2015 sollen es 2,8 Millionen werden. Zwar gibt es immer weniger Kinder - die, die es gibt, studieren jedoch immer häufiger. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Studienanfänger vergangenes Jahr um 16,2 Prozent. Und gerade die Großstädte mit den beliebten Universitäten verzeichnen einen Mangel an Unterkünften für die Neuakademiker.
Die Optionen und ihre Folgen
Die Wohnung wird von allen angemietet
Die Mitbewohner unterschreiben alle den Mietvertrag und haben alle die gleichen Rechte und Pflichten. Sie sind alle gemeinsam für die Miete verantwortlich. Der deutsche Mieterbund empfiehlt, im Vertrag festschreiben zu lassen, dass WG „Mieter ohne Zustimmung des Vermieters austauschen“ kann.
Ein WG-Mitglied ist der Hauptmieter
Die anderen WG-Mitglieder sind dann Untermieter. Der Hauptmieter ist derjenige, der für Mietrückstände alleine haftet. Er muss sich darum kümmern, dass das Geld von den anderen ebenfalls überwiesen wird.
Zimmer werden einzeln vermietet
Der Vermieter hat mit jedem WG-Mitglied einen eigenen Mietvertrag. Küche und Bad gelten als Gemeinschaftsräume. In diesem Fall entscheidet der Vermieter alleine, wer neu in die Wohnung einzieht. Die Mitbewohner haben darauf keinerlei Einfluss.
Diese Nische besetzen immer mehr private Wohnungsbauunternehmen. So investiert beispielsweise das Frankfurter Unternehmen Youniq 26 Millionen Euro in den Bau eines Wohnheims in Düsseldorf. Bis zum Sommer 2014 sollen rund 300 luxuriöse Appartements fertig sein - für Studenten mit zahlungskräftigen Eltern. 500 Euro pro Monat sollen die eingerichteten 22-Quadratmeter-Zimmer kosten - in anderen Städten wie Frankfurt und München funktioniert das Modell bereits. Auch eine Tochter des schwedischen Möbelhauses Ikea setzt auf Studentenheime und plant, unter dem Namen Ulito in Deutschland Studentenbuden im Ikea-Stil zu errichten. Grundsätzlich seien alle Universitätsstädte interessant, Städte mit größeren Hochschulen seien natürlich besonders attraktiv, hieß es seitens des Unternehmens.
- Seite 1: Studentenwohnheime versprechen satte Renditen
- Seite 2: Welche Städte sich lohnen






















