Immobilienkonzern IVG vor Pleite: Spekulanten zocken um Immobilienkonzern IVG

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Immobilienkonzern IVG vor Pleite: Spekulanten zocken um Immobilienkonzern IVG

Die Krise bei dem angeschlagenen Immobilienkonzern IVG spitzt sich zu: Das hoch verschuldete Unternehmen ringt seit Wochen mit seinen Gläubigern um ein Rettungspaket - bisher ohne Erfolg.

Nun machen einige Hedgefonds und Investoren den Rettungskampf offenbar zur Pokerpartie, wie das Manager-Magazin schreibt. "Einige der Hedgefonds verhalten sich, als ginge es lediglich um ein großes Spiel", so der Insider. Vergangene Woche waren Gespräche wichtiger Gläubiger über ein gemeinsames Rettungskonzept vorerst gescheitert. Dabei ging es um einen Schuldenschnitt und eine Brückenfinanzierung, um das weitere Überleben zu sichern. Die Aktie des Unternehmens brach daraufhin am Mittwoch ein. Nun könnte Ende dieser Woche der Insolvenzantrag gestellt werden, wie es aus Verhandlungskreisen zu hören ist.

Es sind Verbindlichkeiten von mehr als vier Milliarden Euro, die auf der IVG lasten. Das Unternehmen gehört mit einem verwalteten Immobilienvermögen von mehr als 20 Milliarden Euro zu den größten Unternehmen der Branche. Eine Pleite wäre eine der größten, die es in Deutschland seit langem gegeben hat. Außerdem stehen eigene Objekte im Wert von rund fünf Milliarden Euro sowie das Schicksal von etwa 550 Mitarbeitern auf dem Spiel, schreibt das Manager-Magazin.

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Immobilien Quelle: dpa


Drei Gläubigergruppen, die bei zwei Krediten sowie einer Wandelanleihe engagiert sind, konnten sich laut IVG-Mitteilung bis zum festgelegten Termin 30. Juli „entgegen der Erwartung“ nicht auf ein gemeinsames Konzept zu einer Refinanzierung einigen. Ein Schuldenabbau ist dringlich. Für den Verzicht auf Forderungen sollten die Geldgeber im Gegenzug Aktien erhalten. Außerdem braucht die IVG zusätzlich für die Restrukturierungsphase rund 120 Millionen Euro. Die für den 12. September vorgesehene Hauptversammlung könne nun nicht über ein Restrukturierungskonzept abstimmen, erklärte das Unternehmen weiter. Das Aktionärstreffen war auf diesen Termin verschoben worden, um mehr Zeit für die Gläubigerverhandlungen zu gewinnen. Der Konzern hatte sich mit Großobjekten wie „The Squaire“ am Frankfurter Flughafen übernommen und Schulden in Milliardenhöhe angehäuft. Die IVG zählt zu den großen Immobiliengesellschaften in Europa. "Aus heutiger Sicht war es der Kardinalfehler der IVG, sich in den Jahren bis 2007 bei großen Projekten nicht gleichzeitig ausreichend frisches Eigenkapital besorgt zu haben", sagt Dieter Thomaschowski, der die Geschicke des Unternehmens schon seit Jahren beobachtet. "Andere Immobilienfirmen agieren da anders," sagte er gegenüber dem Magazin.

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