Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
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22 KommentareLasst die inflation kommen, ich habe ein Eigenheim! Schön wär' das, wenn es so einfach wäre. im Artikel werden die Vielzahl von Faktoren, die die richtig Wahl der immobilie beeinflußen, genannt. Es fehlt: in Deutschland ist es immer noch sehr teuer (Transaktionskosten) und sehr aufwändig immobilien zu erwerben und wieder zu veräußern. Schließlich muß man als jung, dynamisch, flexibler Arbeitnehmer alle paar Jahre seinen Wohnort ändern, oder? Was mache ich, wenn mein Mieter (bei nicht selbst genutzten immobilien) die Miete nicht mehr zahlt? Die soll in wirtschaftlich schwierigen zeiten häufiger vorkommen als man denkt. Dies bedeutet ein nicht unerhebliches Risiko. Während sich Neubauten in der richtigen Lage preislich nach oben entwickeln, wird man mit alter bausubstanz tot geworfen. Hier gibt es starken Preisverfall.
Grütze. Nicht Leerstand ist ein Risiko, sondern wenn die Mieteinnahme weniger ist als die geplante Einnahme. München geplant = 1000 Euro, Dresden geplant = 500 Euro. Wer ist der Angeschmierte wenn in beiden Fällen 500 Euro weniger als geplant gezahlt werden? beide. Obwohl in München kein Leerstand wäre. bildungsnotstand? Nein, ist die auch bei deutschen Premiumherstellern üblichen Schwächen in Prozentrechnung wenn es um Abschätzung von Restwerten bei Gebrauchtwagen geht...
@ich: Unerwarteter Leerstand kann aber ein Grund für unter Plan ausfallende Einnahmen sein. Neben anderen Risiken natürlich, die übrigens auch im zweiten Teil der immobilien-Serie zur Sprache kommen.
Mich hat auch erstaunt, dass hier Leerstand als relevanter indikator hervorgehoben wird. in der Praxis wird man Leerstand immer vermeiden, indem man irgendwann mit der Miete runtergeht. Dann hat man zwar keinen Leerstand, aber trotzdem ein Problem. Das betrifft viele Vermieter, taucht in dem ziemlich schöngefärbten Artikel aber nicht auf.
Viele Mieter werden übrigens bei einer schweren Wirtschaftskrise ihre Miete kaum mehr zahlen. Und bei einer inflation ist ebenso wenig wahrscheinlich, dass man seine Miete einfach wird anpassen können. Zumal schon die ständig steigenden Nebenkosten die Mieter immer weiter knebeln. Vermieter könnten hier also einige Überraschungen erleben, speziell bei Altbauten.
Meine vermietete Wohnung habe ich gerade verkauft und bin froh, dass ich dieses Elend mit Mietern vom Hals habe.
Eins fand ich auch nett: „Die Makler verbreiten schon, dass es viele von unserer Sorte gibt und deshalb die Preise steigen.“ Ja, klar verbreiten die das, gehört ja zu deren Geschäft. Entspricht aber kaum der Realität. bin nämlich ebenfalls dabei, mich nach einer selbstgenutzten immobilie umzusehen (in HH) und kann von Kaufpanik nicht viel spüren. Tatsächlich glaube ich, dass die Preise noch sehr stark nachgeben werden.
Wenn man liest, dass manche Leute Panik haben keine Eigentumswohnung mehr abzubekommen, fragt man sich: ist das jetzt oder vor 10 Jahren? Haben die Leute noch nicht mitbekommen, dass wir auf eine Größte Depression zurasen? Was wird passieren? Viele hochverschuldete Wohnungs- und Hausbesitzer werden in den nächste Jahren pleite gehen. Dann sind die Wohnungen für ein paar Unzen zu bekommen! Keine Panik! Ruhig abwarten!
ich hole mir dann ein kleines Hotel für meine Unzen
Aha, die immo-branche hat hier wohl eine PR-Aktion finanziert.
Noch nie seit dem 2 WK gab es so viele Leerstände insb. im gewerblichen bereich wie jetzt. Doch die Mietpreise fangen erst jetzt an zu fallen. Wer jetzt in die immos einsteigt, der tut mir richtig leid.
@Hägar
Sie haben Recht, so wird es kommen. Es ist mir schleierhaft warum die Autoren das nicht erkennen. Es gibt so viel schön gerede in den Medien. Warum ist das so? Antwort erbeten von Martin Gerth, Niklas Hoyer, Stefan Hajek, Heike Schwerdtfeger (Frankfurt)
@Hägar Schmidt, Karin: Danke für ihre Kommentare. Um den gewerblichen bereich geht es in diesem Artikel aber nicht. Dass die Miet- und Kaufpreise bei Wohnimmobilien in ganz Deutschland plötzlich einbrechen werden, halten wir für unwahrscheinlich - an einzelnen Standorten sieht die Lage unter Umständen anders aus. Die Prognosen von bulwien Gesa und unsere Einschätzungen bieten zu guten und weniger guten Standorten einige Anhaltspunkte.
@Niklas Hoyer: Stimmt, plötzlich werden die Kaufpreise bei Wohnimmobilien nicht einbrechen. in HH z.b. sind sie nämlich schon seit einigen Monaten am Sinken. ihre Prognosen beziehen sich meiner Meinung nach zu stark auf 2008, als die Welt noch deutlich anders aussah. Davon abgesehen, weiß mittlerweile wohl jeder, was man auf Prognosen von Experten geben darf. ich erinnere mich auch an eine Prognose (war es in den 90ern?), nach der der bedarf an 1-Zimmer-Apartements steigen würde. War natürlich auch eine Ente.
Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
Kommentare zu: Deutschlands beste Wohngebiete
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