Immobilienmarkt: Immobilien-Investments ziehen wieder an

Immobilienmarkt: Immobilien-Investments ziehen wieder an

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Die Immobilienbranche boomt

Gute Aussichten für Immobilien-Investments: Die Branche boomt, die Mieten steigen. Auch ausländische Investoren entdecken den deutschen Immobilienmarkt wieder.

Dem Immobilienmarkt geht es besser, die Branche ist zuversichtlich. Schon 2010 erholte sich der Markt, Immobilien im Wert von 20 Milliarden Euro wechselten den Besitzer, fast doppelt so viel wie im Krisenjahr 2009. 2011 könnten es 25 Milliarden Euro werden.

Die Krise hat uns gelehrt: Wenn es nicht zu Übertreibungen kommt, sind Immobilien ein sichere Anlage in Zeiten von Wirtschaftskrise und Inflation. Mit dem Ende der Krise nimmt der Immobilienmarkt nun weiter Fahrt auf: Neun von zehn Experten rechnen mit einem zunehmenden Käufen und Verkäufen bei den gewerblichen Flächen. Die Mieten sollen steigen und die Kredite fließen: Und auch die Banken haben wieder mehr Vertrauen zu den Darlehensnehmern.

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Das Transaktionsvolumen bei gewerblichen Immobilien lag 2010 bei 20 Milliarden Euro, im Vorjahr waren es nur knapp elf Milliarden. Nun hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG 100 Branchenexperten gefragt, wie es in 2011 weitergehen könnte. Die Prognosen sind mehr als positiv: 91 Prozent aller Befragten rechnen damit, dass die Zahl der Immobilienkäufe steigt, das Volumen soll auf 25 Milliarden Euro ansteigen. Doch nicht nur das Volumen soll sich vergrößern. Die wirtschaftliche Aufschwung in Deutschlands verbessert auch die Einnahmen der Vermieter. Die Experten prognostizieren steigende Mietpreise für Büro-, Wohn- und Einzelhandelsflächen in deutschen Großstädten: 86 Prozent rechnen mit einem Anstieg bei Einzelhandelsflächen (EZH), bei Wohnimmobilien sind es 66 und bei Büroflächen 63 Prozent der Befragten.

Vier Hypothesen

Aus der Umfrage hat KPMG vier Hypothesen für die Entwicklung des Immobilienmarktes in 2011 entwickelt:

Das Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien, sowie Anzahl, Preis und Größe von Wohnungen steigen.Die Experten rechnen damit, dass sich die Mietmärkte in Großstädten erholen und die Mieten für Einzelhandelsflächen (EZH) und Wohnungen steigen.Der Finanzierungsmarkt entspannt sich, so dass Banken leichter Kredite vergeben.Die Erholung des Marktes sorgt 2011 für mehr Neuemissionen von Wertpapieren durch Immobilienunternehmen.

Anschlussfinanzierung oder Tilgung

Belastend wirken jedoch die Darlehen für Gewerbeimmobilien aus den Vorkrisenjahren. Dabei gehen die Erwartungen von Schuldnern und Gläubigern auseinander: Nur acht Prozent der befragten Experten glauben daran, dass die Kredite problemlos beglichen werden. Bei den Banken sind sich hingegen 42 Prozent sicher, dass die Refinanzierung reibungslos verläuft. Oliver Zucker, Immobilienexperte bei KPMG, sieht darin den Beweis, dass sich bei der Finanzierung eine weitere Entspannung abzeichnet. Er nennt dies „ein erfreuliches Signal an den Markt.“ Von den Umfrageteilnehmern rechnen 57 Prozent damit, dass die Laufzeiten der Darlehen verlängert werden müssen. Von einer Erhöhung des Eigenkapitals der Schuldner gehen 15 Prozent aus.

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