Köln hat Luxusviertel, Aufsteigerviertel und Hoffnungsträger auf der rechten Rheinseite. Aber Grund zur Begeisterung haben Immobiliensuchende in der Rhein-Metropole eher selten.
Indexiert: 1.März 2007 = 100

Von einer allgemeinen Blase kann man nicht sprechen. Gehen sie aufs Land, finden sie schon seit Jahren fallende Immopreise. In Städten kommt es auf die Lage und Infrastruktur an, ob der Markt anzieht.
Hier bei uns in der Rheinschiene Bonn, Köln, Düsseldorf steigen die Häuserpreise sogar in den Stadtzentren nur sehr moderat. An den Rändern tut sich kaum etwas, alles was mehr als 10-15 km von den Zentrum entfernt ist, stagniert bzw. fällt sogar. Dies hängt primär mit der desolaten Verkehrinfrastuktur und -situation (Straße /AB (die Rhein-Ruhr-Schiene ist mit Abstand größtes Staugebiet in D-Land)/ ÖPV) zusammen. Wer die 60 km von D'dorf nach Bonn fahren muss, braucht per ÖPV ca. 1,5 h, per Auto zu Stosszeiten fast 2 h, ansonsten ebenso 1,5 h.
Das einzige was in allen drei Städten durch die Decke geht, sind die Mietpreise für Kleinwohnungen und Appartments wegen massiv steigender Studentenzahlen. Appartmentkaltmieten von 15,-€ und mehr in Uninähe sind an der Tagesordnung.