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Immobilienpreise: Das sind die teuersten Städte Deutschlands

von Sascha Grundmann

Schöner Wohnen in Deutschland ist auch schön teurer geworden. In den gefragtesten Städten sind die Preise deutlich angezogen. Wo man für Mietobjekte und Eigenheime besonders tief in die Tasche greifen muss.

Platz 10: In Dresden, im Bild das ehemalige Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik Yenidze, zahlen Interessenten für eine Eigentumswohnung pro Quadratmeter 950 Euro.

Bild: dpa

Selten war das Thema Immobilien in der öffentlichen Wahrnehmung so präsent wie in den vergangenen Monaten. Die niedrigen Zinsen und die damit verbundene höhere Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen haben in Deutschland für einen wahren Run auf Eigenheime gesorgt. Das lässt sich auch an den aktuellen Preisen für Objekte festmachen, zumindest in den größeren Städten der Republik.

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„Von realer Nachfrage getrieben“

Laut dem jüngsten Wohnpreisspiegel 2012/2013 des Branchenverbands IVD sind zwar die Preise für Eigenheime ebenso wie die Wohnmieten deutschlandweit nur jeweils um 3,1 Prozent gestiegen. Daher sieht IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling auch keine Übertreibung: „Von einer Blasenbildung kann in Deutschland keine Rede sein. Die Preisanstiege sind Bestandteil eines längst überfälligen Aufholprozesses der deutschen Wohnungsmärkte“, so Kießling. Die Preissteigerungen seien von „der realen Nachfrage nach Wohnraum getrieben“.

Die Top 10 deutscher Städte bei den Preisen für Eigentumswohnungen (zum Vergrößern bitte in die Grafik klicken)
Die Top 10 deutscher Städte bei den Preisen für Eigentumswohnungen (zum Vergrößern bitte in die Grafik klicken)

München am teuersten

Allerdings fallen diese Steigerungen in einigen Städten deutlich größer aus als beim Durchschnitt. So sind vor allem in der teuersten Stadt Deutschlands, in München, die Preise förmlich explodiert: Für den Quadratmeter einer Eigentumswohnung zahlt man in der bayrischen Landeshauptstadt 2.850 Euro – das sind satte 21,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen nehmen sich die Steigerungen in Stuttgart und Düsseldorf von 7,7 Prozent auf 2.100 Euro beziehungsweise von 5,6 Prozent auf 1.900 Euro fast bescheiden aus. Bei den übrigen Städten der Top 10 der teuersten Städte liegen die Preissteigerungen zwischen null (Köln: 1.500 Euro/qm) und acht Prozent (Hamburg: 1.750 Euro/qm). Im Durchschnitt beträgt der Preis in diesen Top-10-Städten 1.581 Euro/qm.

Großstädte bieten Sicherheit

„Wie auch schon in den Jahren zuvor gilt die Faustregel: Je höher der Wohnwert und je größer die Stadt, desto höher das Preiswachstum“, fasst Jens-Ulrich Kießling die Ergebnisse zusammen. Zudem biete der Erwerb einer Eigentumswohnung in einer deutschen Großstadt vor dem Hintergrund der positiven Wanderungssalden und der Einkommenssituation typischer Nachfragerhaushalte ein hohes Maß an Sicherheit. So ist auch zu erklären, dass der Preiszuwachs bei Städten ab einer Einwohnerzahl von einer halben Million mit 8,7 Prozent deutlich vom Durchschnitt (3,1 Prozent) abweicht.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 20.02.2013, 17:41 UhrRichard

    Interessante Statistik. München ist schon seit jahren sehr teuer was Wohnungen betrifft. Jedoch wusste ich gerne wo die Stadt Konstanz am Bodensee mit ihren Wohnungspreisen liegt. Und werden nur die Stadt bewertet oder alle direkt zur Stadt gehörenden Stadtteile?

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