Immobilienwirtschaft: Koalition würgt Wohnungsneubau ab

ThemaImmobilien

Immobilienwirtschaft: Koalition würgt Wohnungsneubau ab

Der Koalitionsvertrag ist unter Dach und Fach - Zeit für Kritik von allen Seiten. Auch die Immobilienbranche beschwert sich: Die vereinbaret Mietpreisbremse sorge dafür, dass keine neuen Wohnungen gebaut würden.

Die deutsche Immobilienwirtschaft ist bestürzt über die Vereinbarungen zu Wohnungsbau und Mieten im Koalitionsvertrag. Union und SPD hätten einen „desaströsen Regulierungscocktail“ beschlossen, der den nötigen Wohnungsneubau nicht fördern, sondern abwürgen werde, sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

Die vereinbarte Mietpreisbremse verhindere nicht nur Mietwucher in besonders begehrten Innenstadtlagen, sondern schrecke auch Investoren ab, die neu bauen wollten. Entgegen der vorherigen Zusage sollten Unternehmen nun doch keine besseren Abschreibungsbedingungen bekommen, beklagte Gedaschko. Dies wäre aber nötig gewesen, um Neubauprojekte wirklich zu fördern.

Anzeige

Weitere Artikel

Die Mietpreisbremse sieht vor, dass Eigentümer in ausgewiesenen Gebieten mit Wohnungsmangel von einem neuen Mieter maximal zehn Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen dürfen. Dies gilt nicht für Neuvermietungen in Neubauten. Danach sei die Miete aber gedeckelt, kritisierte der GdW-Präsident. Unternehmen seien also gezwungen, wenn überhaupt in Objekte zu investieren, mit denen sich höhere Mieten erzielen ließen. Genau das habe die künftige Koalition eigentlich vermeiden wollen.

Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet
Immobilien-Wertefinder

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%