Immobilien: immostudie_patrick

Der Durchschnittsmünchener gibt 1060000 Euro für ein EFH aus. (Kein Newbau).

Dafür bekommt er: 174,34 Quadratmeter

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Das kostet in:

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Der Umsatz mit dem Verkauf von Immobilien ist seit 2009 um fast ein Drittel gestiegen. 2012 lag er in Deutschland bei 170 Milliarden Euro, wie der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse für Immobilienmarkttransparenz am Dienstag in Berlin mitteilte. 2009 waren es noch 130 Milliarden Euro. "Wir gehen davon aus, dass sich die Umsatzzahlen in den nächsten Jahren zwischen 175 und 180 Milliarden Euro einpendeln werden", sagte der Sprecher des Arbeitskreises, Siegmar Liebig. Etwa zwei Drittel des Volumens entfällt auf Wohnimmobilien, weitere 20 bis 25 Prozent auf gewerblich genutzte Immobilien wie Büros und Geschäfte.

2012 wurden wie schon im Jahr davor rund eine Million Kaufverträge notariell beglaubigt. Dabei wurde eine Fläche von 3500 Quadratkilometern veräußert, wie die Gutachter erklärten. Das entspreche etwa einem Prozent der gesamten Fläche der Bundesrepublik. In den Gebäuden und den zugehörigen Grundstücksflächen steckt ein Bruttoanlagevermögen von 12,3 Billionen Euro, davon allein sieben Billionen in Wohngebäuden.

Der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter Wohnfläche in einem Eigenheim hat sich den Angaben nach von 2007 bis 2012 von 1200 auf 1300 Euro erhöht. "Von einer Immobilienpreisblase kann man angesichts dieser Entwicklung nicht reden", sagte Gutachter Peter Ache. "Und sie ist auch nicht zu befürchten." Allerdings entwickelten sich die Preise regional stark unterschiedlich. In einigen Landkreisen - vor allem in ländlichen Regionen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt - habe es zuletzt Rückgänge von bis zu 15 Prozent gegeben. Dort kosten Einfamilienhäuser teils weniger als 550 Euro je Quadratmeter, während in München bis zu 6000 Euro keine Seltenheit mehr seien.

Starke Preissprünge gibt es bei landwirtschaftlichen Grundstücken. Seit 2006 hätten sich die Preise im Norden und Nordosten Deutschlands fast verdoppelt. "Die Landwirte investieren derzeit kräftig in Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energien, und es entstehen ganz ordentliche Gewinne, die in Bodenkäufe reinvestiert werden", sagte Ache. "Das spiegelt sich in den Preisen für die Landwirtschaftsflächen wider." (

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niedriger Zinsen suchen viele Sparer nach Alternativen. „Betongold“ gehört dazu. Die Immobilienpreise sind gerade in Städten und bevölkerungsreichen Regionen deutlich gestiegen. Experten zufolge dürfte sich dieser Trend fortsetzen.

Berlin (dpa) - Käufer von Häusern und Wohnungen müssen sich in den kommenden Jahren vielfach auf weiter steigende Preise einstellen. Allerdings wird es künftig auch weiterhin regional sehr große Unterschiede geben, wie der Arbeitskreis der amtlichen Gutachterausschüsse bei der Vorstellung seines 3. Immobilienmarktberichts am Dienstag in Berlin mitteilte.

Damit setze sich ein Trend fort, der bereits in der jüngsten Vergangenheit zu beobachten war: Während in Städten und bevölkerungsstarken Gebieten die Preise häufig sehr stark gestiegen sind, gab es vor allem in ländlichen Regionen Rückgänge von bis zu 15 Prozent. Insgesamt sei der Immobilienmarkt in Deutschland sehr robust. Die Gefahr einer spekulativen Blase in Zeiten niedriger Zinsen sehen die Experten beim „Betongold“ jedenfalls nicht.

Die vorgestellten neuesten Daten beziehen sich auf das Jahr 2012 und wurden auf der Grundlage von rund einer Million Kaufverträge aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengestellt. Demnach stieg der Wert der in Deutschland verkauften Immobilien im untersuchen Zeitraum auf den höchsten Stand seit dem Krisenjahr 2008. Bundesweit wechselten 2012 demnach Immobilien im Wert von 170 Milliarden Euro den Besitzer. Das sei ein Plus von 30 Prozent gegenüber 2009, als sich die Immobilienwirtschaft von der Finanzkrise zu erholen begann. Etwa zwei Drittel der Kaufverträge 2012 betrafen Wohnimmobilien. „Gerade in den Städten wird wieder mehr investiert, das erklärt die deutlichen Steigerungen“, betonte der Sprecher des Arbeitskreises, Siegmar Liebig.

Bei den Preisen für Wohnimmobilien gibt es der Studie zufolge regional sehr große Unterschiede: Diese Tendenz dürfte sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Ein Beispiel: Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern in mittlerer Lage bewegt sich der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche auf Länderebene zwischen 720 Euro (Sachsen-Anhalt) und 2950 Euro (Hamburg). Am teuersten ist dem Bericht zufolge die Stadt München mit knapp 6100 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Landkreisen München mit 5450 Euro und Starnberg 4160 Euro.

Besonders niedrig liegen die Preise für freistehende Einfamilienhäuser in Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. In solchen Regionen mit schrumpfender Bevölkerungszahl zahlen Käufer häufig unter 550 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei den Eigentumswohnungen: Hier verzeichneten die Experten eine kontinuierliche Zunahme bei der Zahl der Kaufverträge. 2012 waren es demnach 284 000 - ein Plus von rund 12 Prozent innerhalb von drei Jahren. Der Wert der verkauften Immobilien stieg mit 23,5 Prozent sogar deutlich stärker. Konkret: Gebrauchte Eigentumswohnungen in mittlerer Lage kosteten zwischen 590 Euro pro Quadratmeter (Sachsen-Anhalt) und 2370 Euro (Hamburg). Spitzenplätze nahm erneut München mit den umliegenden Kreisen ein. Doch auch die Städte Hamburg, Frankfurt/Main, Freiburg sowie die ostfriesischen Küstenregionen und die zugehörigen Inseln landeten weit vorn.

Starke Sprünge beobachteten die Experten auch bei landwirtschaftlich genutzten Flächen: Seit 2006 seien im Norden und Nordosten die Preise fast auf das Doppelte gestiegen. „Die Landwirte investieren derzeit kräftig in Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien und es entstehen ganz ordentliche Gewinne, die in Bodenankäufe reinvestiert werden“, erläuterte der Redaktionsleiter des Berichts, Peter Ache. Das spiegele sich in den Preisen für die Landwirtschaftsflächen wider.

Der Arbeitskreis trägt die Ergebnisse auf Grundlage der tatsächlichen Kaufverträge zusammen. In Deutschland gibt es derzeit 1380 örtliche Gutachterausschüsse, deren Anzahl sich zwischen den Bundesländern aber stark unterscheidet. Der Immobilienmarktbericht beleuchtet Preisentwicklungen und untersucht Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in den einzelnen Regio

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Die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist eine milliardenschwere Branche. Die am Dienstag vorgestellte Studie der Gutachterausschüsse listet zahlreiche Fakten auf - nachfolgend wichtige Daten im Überblick:

- 2012 wurden rund 1 Million Notarverträge über Immobilienverkäufe unterzeichnet.

- Der Wert der 2012 verkauften Immobilien betrug rund 170 Milliarden Euro. Das war der höchste Wert seit dem Krisenjahr 2008.

- Zwei Drittel von 170 Milliarden Euro machen Wohnimmobilien aus (66,4 Prozent), 20 bis 25 Prozent entfallen auf gewerblich genutzte Immobilien.

- Der Durchschnittspreis für frei stehende Einfamilienhäuser beträgt etwa 3000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, in München kann der Preis auch über 6000 Euro pro Quadratmeter liege

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Für eine Eigentumswohnung in München sind mitunter zwei Häuschen auf dem flachen Land zu haben. Der Immobilienmarkt in Deutschland driftet weiter auseinander. Sorgen vor einer Preisblase müssen sich Immobilienbesitzer nach Ansicht von Gutachtern wohl nicht machen.

Berlin (dpa) - Daten des Immobilienmarkts gibt es viele, von Immobilienfirmen, Maklern, Banken und Bausparkassen. Hinter den Studien steht meist ein Interesse des Auftraggebers. Die Zahlensammlung des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse gilt dagegen als neutral. Der Immobilienmarktbericht 2013, am Dienstag vorgelegt, zeigt, dass sich Trends verstärkt haben.

Wo steigen die Preise für Wohnimmobilien, wo sinken sie?

Es sind vor allem Wanderungsbewegungen in Deutschland, die die Immobilienpreise beeinflussen. Immer mehr Menschen ziehen in die Metropolen und Universitätsstädte. Mancherorts kann der Wohnungsbau mit der Nachfrage kaum Schritt halten, stellen die Gutachter fest. Beispiele sind München und Umland, Frankfurt, Düsseldorf und Regensburg. Umgekehrt sinkt die Einwohnerzahl vieler Landgemeinden. Weil es dort keine Arbeit gibt, verlieren sie rapide an Attraktivität. Die Folge ist laut Studie ein teils deutlicher Preisverfall bei bestehenden Wohnimmobilien.

Was geschieht mit den Mieten?

Die Entwicklung der Immobilienpreise spiegelt sich in den Mietpreisen wider. Der Gutachterstudie zufolge sanken die durchschnittlichen Wohnungsmieten bei Neuvermietung bis 2005. Nach einem Wendepunkt kletterten sie von 2008 bis 2011 moderat und dann deutlich. In einigen dynamischen Metropolen lagen schon 2012 mehr als die Hälfte der Nettokaltmieten (bei Mieterwechsel) über 10 Euro pro Quadratmeter, errechneten die Experten.

Wie läuft es momentan mit dem Wohnungsbau?

Nach dürren Jahren nimmt die Erholung immer stärker Formen an. Von Januar bis März wurde der Bau von 63 900 Wohnungen in Deutschland genehmigt. Das waren 15,3 Prozent oder rund 8500 Wohnungen mehr als ein Jahr zuvor. Besonders Genehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zogen mit einem Plus von 22,5 Prozent kräftig an. Im Jahr 2012 wurden 200 500 Wohnungen fertiggestellt, die Zahl für 2013 liegt noch nicht vor. Genehmigt wurden im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt 270 400 Wohnungen. Mitte der 90er Jahre wurden jährlich noch mehr als 600 000 Wohnungen errichtet, dann sank die Zahl immer weiter bis unter 200 000.

Wie sind die Aussichten für Verkäufer und Käufer?

Die Gutachter halten eine Preisblase in Deutschland in absehbarer Zeit nicht für wahrscheinlich. „Wir vermuten, dass die Tendenz noch etwas ansteigt“, sagte der Redaktionsleiter der Studie, Peter Ache, mit Blick auf den weiter gestiegenen Gesamtumsatz der Immobilienwirtschaft. „Wir glauben aber nicht, dass die Entwicklung endlos ist. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird sich das einpendeln.“

Was sind die Gutachterausschüsse?

Bundesweit gibt es 1380 örtliche Gutachterausschüsse. Sie wurden in den 1960er Jahren eingerichtet, um nach der Abschaffung eines gesetzlichen Preisstopps die Preisentwicklung von Immobilien beobachten zu können. Die Experten arbeiten ehrenamtlich. Ein Arbeitskreis fasst die bundesweiten Ergebnisse seit 2010 alle zwei Jahre zusammen.

Wie wurden die Daten für den Marktbericht gesammelt?

Noch machen nicht alle regionalen Gutachterausschüsse mit. Die jüngste Datenerhebung für 2012 erfasst immerhin 78 Prozent der Fläche Deutschlands. Grundlagen bildeten rund eine Million Kaufverträge. Die Notare, die sie beurkunden, sind per Gesetz verpflichtet, sie an den zuständigen Gutachterausschuss zu schicken. Die bundesweiten Angaben des Arbeitskreises sind Hochrechnu

Im ersten Quartal 2014 hat sich die Nachfrage nach deutschen Einzelhandelsimmobilien mehr als verdoppelt. Darin dokumentiere sich das Bedürfnis der Investoren nach stabilen Erträgen, heißt es in einer Studie des US- Immobiliendienstleisters Cushman & Wakefield Inc. vom Mittwoch.

Laut Studie wechselten deutsche Einzelhandelsimmobilien für 3,43 Mrd. Euro den Besitzer, was 116 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren, wie der EMEA-Chef von Cushman & Wakefield, David Hutchings, sagte. Damit wurde erstmals seit 2012 auch wieder das Transaktionsvolumen von Großbritannien übertroffen, wo es um 27 Prozent auf 3,37 Mrd. Euro nach oben ging.

“Der tieferliegende Grund ist die Stabilität Deutschlands, dessen Markt sicher und von geringen Schwankungen geprägt ist”, so Hutchings. “Es herrscht die Ansicht vor, dass Einzelhandelsimmobilien guter Qualität in den kommenden Jahren an Schwung gewinnen werden.”

Das Niedrig-Zinsumfeld treibt derzeit Versicherer, Pensionsfonds und Vermögensverwalter in gewerbliche Immobilien in Deutschland. Die Preise profitierten von der Angebotslage, die nicht Schritt halte, heißt es in der Studie des New Yorker Immobiliendienstleisters. Dabei habe Deutschland im ersten Quartal besonders von großen Transaktionen profitiert. Die umfangreichste war der Kauf einer Beteiligung am Einkaufszentrum CentrO in Oberhausen durch das französischen Immobilienunternehmen Unibail-Rodamco SE für bis zu 535 Mio. Euro

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