IVG stößt Büroimmobilien ab: 50 Prozent von OfficeFirst sollen an die Börse

IVG stößt Büroimmobilien ab: 50 Prozent von OfficeFirst sollen an die Börse

, aktualisiert 11. August 2016, 19:08 Uhr
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Neben der IVG-Tochter OfficeFirst drängen im Herbst auch die Abspaltungen von Eon und RWE an die Frankfurter Börse.

Quelle:Handelsblatt Online

Mehr als 3,25 Milliarden Euro ist das Portfolio der IVG-Tochter OfficeFirst schwer. Die Hälfte der Anteile will der Immobilienkonzern an der Börse platzieren. Experten schätzen, dass das neue Anleger locken könnte.

FrankfurtDer Immobilienkonzern IVG will sich beim Börsengang seiner Büro-Tochter OfficeFirst Finanzkreisen zufolge im ersten Schritt von rund der Hälfte seiner Anteile trennen. Daraus errechne sich ein Emissionsvolumen von 700 bis 900 Millionen Euro, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Rund 450 Millionen Euro sollen OfficeFirst selbst zufließen, mit denen der Eigentümer des Bürogebäude-Komplexes „The Squaire“ am Frankfurter Flughafen seine knapp zwei Milliarden Euro schwere Schuldenlast teilweise tilgen will. Die IVG arbeitet derzeit an der Refinanzierung der Kredite für die 97 Bürohäuser. Der Rest des Erlöses aus dem Börsengang ginge an die IVG, die rund 30 angelsächsischen Hedgefonds gehört.

Parallel zu den Vorbereitungen für den Börsengang, der im September anlaufen soll, treibt die IVG den Verkaufsprozess für die OfficeFirst-Immobilien voran. Die ersten Angebote, die Mitte Juli fällig waren, fielen laut Insidern allerdings enttäuschend aus. Eine Grundsatzentscheidung, welche der beiden Optionen die IVG weiterverfolgt, soll spätestens Anfang September fallen, wie es in Finanzkreisen hieß. Den kurzfristig orientierten Fonds geht es nur darum, den Verkaufspreis zu maximieren. Sie waren zumeist eingestiegen, als die IVG durch die Insolvenz gegangen war. OfficeFirst ist neben den Abspaltungen der Energieriesen Eon und RWE einer von wenigen Kandidaten, die im Herbst an die Frankfurter Börse drängen.

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Wenn das 3,25 Milliarden Euro schwere OfficeFirst-Portfolio nach einem Börsengang mehrheitlich nicht mehr unter Kontrolle von Hedgefonds wäre, würden sich womöglich sogar leichter neue Anleger für die Aktie finden lassen, schilderte ein Insider die Überlegungen. Die IVG hatte kürzlich die Bank of America Merrill Lynch, die Privatbank Berenberg sowie den Immobilien-Spezialisten Kempen angeheuert, die Goldman Sachs und die Deutsche Bank bei dem Börsengang unterstützen sollen. Die Investmentbanken in der zweiten Reihe werden gewöhnlich wenige Wochen vor dem Start eines Börsengangs an Bord geholt. Die IVG und die Banken wollten sich nicht dazu äußern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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