
StuttgartIm milliardenschweren Käuferwettstreit um etwa 21.500 Wohnungen der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist die Bietergemeinschaft rund um die Stadt Stuttgart unterlegen. Den Zuschlag erhielt die Konkurrenz von der Augsburger Immobilienfirma Patrizia. Das teilte die Patrizia Immobilien AG am Montagabend mit. Demnach haben sich Vorstand und Aufsichtsrat der LBBW für einen Verkauf an ein Konsortium entschieden, das von der Patrizia geführt wird.
Die Gegenseite, das sogenannte Baden-Württemberg-Konsortium, hatte in einem monatelangen Zweikampf mit der Patrizia um die überwiegend in Baden-Württemberg gelegenen Immobilien gerungen. Die LBBW musste sich von den Werten trennen, nachdem ihr die EU eine Schrumpfkur verordnet hatte.
Patrizia führt ein Bieterkonsortium an und wird sich an dem Geschäft als Eigenkapitalinvestor mit gerade einmal 15 Millionen Euro beteiligen. Nach dem Erwerb übernimmt die Firma für die Käufergemeinschaft die Immobiliendienstleistungen im Zusammenhang mit den Wohnungen.








