Postbank-Studie: Immobilienkauf kann sich trotz hoher Preise lohnen

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Postbank-Studie: Immobilienkauf kann sich trotz hoher Preise lohnen

Seit 2010 steigen die Immobilienpreise in Deutschland. Die Bundesbank schätzt, dass Häuser und Wohnungen in Großstädten im Schnitt 25 Prozent zu teuer sind. Aber es gibt noch Regionen mit Wertsteigerungen.

Auch wenn die Immobilienpreise in deutschen Metropolen seit längerem kräftig anziehen: Nach einer Prognos-Studie im Auftrag der Postbank ist gerade in Süddeutschland mit weiteren Wertsteigerungen zu rechnen. Daher könne sich der Kauf eines Eigenheims noch immer lohnen. „In einem Drittel (36 Prozent) der 402 Kreise und Städte in Deutschland können Haus- oder Wohnungsbesitzer davon ausgehen, die eigenen vier Wände später mit Gewinn verkaufen zu können“, teilte die Postbank am Donnerstag bei der Vorlage der Studie „Wohneigentum 2014“ in Frankfurt mit. Das gelte vor allem für die strukturstarken Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, aber auch etwa für die Universitätsstadt Münster.

In weiteren 38 Prozent der Kreise und Städte fänden Eigenheimbesitzer immerhin gute Voraussetzungen. Nach den untersuchten Zukunftsindikatoren wie erwarteter Bevölkerungsentwicklung, Leerstandsquote oder Arbeitsplatzdichte stimmten die Bedingungen für eine stabile bis positive Wertentwicklung auch im Westen und Norden, erklärten die Experten. „Gute Zukunftswerte für steigende Preise für Wohneigentum finden Käufer vor allem in und um die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Dresden sowie Köln, Düsseldorf und Bonn.“

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Wertsteigerung auf dem Land

Auch in einigen eher ländlichen Regionen sehe die Experten Gegenden, die Wertsteigerungen versprechen. Das seien etwa Trier in Rheinland-Pfalz, Paderborn und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen, die Kreise an der niederländischen Grenze sowie Braunschweig und Vechta in Niedersachsen, Segeberg in Schleswig-Holstein oder Gießen und Fulda in Hessen.

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Auch in Berlin und Umgebung sowie in Dresden und Jena sei die Suche nach werthaltigen Immobilien ähnlich leicht wie in Süddeutschland. Andernorts in Ostdeutschland müssten Käufer hingegen schon ein Eigenheimjuwel finden, wenn sie kein Verlustgeschäft machen wollten: „Weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns kämpfen stark gegen rückläufige Bevölkerungszahlen. Dadurch überwiegen dort die Risiken, dass Immobilien künftig an Wert einbüßen.“

Wohneigentum im Großraum München hingegen ist zwar bereits besonders teuer. Dennoch könne sich der Kauf langfristig auszahlen, betonte die Postbank. Die bayerische Hauptstadt und der Kreis München führen das Standortranking mit den besten Wertsteigerungsprognosen bei Immobilien an. Dort hätten Käufer von Eigentumswohnungen und Häusern sehr gute Chancen, dass ihre Immobilie bis 2025 erheblich an Wert gewinne, sagte Georg Hoogendijk, Geschäftsführer Postbank Immobilien. „Mit Blick auf die Zukunftsindikatoren kann sich der Umzug ins Eigenheim also selbst im vergleichsweise teuren München rechnen.“

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