Wohnungsnot:: Immobilienwirtschaft warnt vor Mietpreis-Deckelung

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von Max Haerder, Cornelia Schmergal und Konrad Fischer

Trotz stark gestiegener Mieten in deutschen Städten warnt die Wohnungsbranche vor gesetzlichem Aktionismus: „Mit Hilfe von gedeckelten Mietpreisen wird keine einzige Wohnung zusätzlich gebaut – im Gegenteil“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der WirtschaftsWoche.

Im Bundesrat bahnt sich dazu eine politische Konfrontation an. Die SPD will dort die Mietrechtsnovelle der schwarz-gelben Koalition attackieren. „Bezahlbarer Wohnraum darf kein Luxusgut werden“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann.

Immobilienbranche und Mietervertreter machen jeweils mangelnden Wohnraum für die Preissteigerungen verantwortlich. Derzeit gebe es „eine eklatante Überforderung des Marktes“, so Gedaschko. Zustimmung kommt von Mieterbund: „Es wurde über viele Jahre viel zu wenig gebaut“, sagte Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips der WirtschaftsWoche.

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Fachleute fordern von den Städten und Kommunen, zur Bekämpfung von Engpässen günstigeres Bauland für Wohnungen zur Verfügung zu stellen. „Wer die Kaufpreise nicht bis ganz oben ausreizt, schafft zumindest die Voraussetzungen für erschwinglichere Mieten“, sagte Klaus Beckmann, Chef des Deutschen Institutes für Urbanistik, der WirtschaftsWoche.

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