Inflation: Das Geschäft mit der Angst

Inflation: Das Geschäft mit der Angst

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Inflation: Viele Anleger sehen die Gefahr einer massive Geldentwertung

von Stefan Hajek

Nichts fürchten die Deutschen mehr als Inflation. Laut aktuellen Umfragen stieg die Zahl der Deutschen, die sich vor Inflation ängstigen, seit 1991 von 34 auf 76 Prozent. Die tatsächliche Teuerungsrate fiel in dieser Zeit von zunächst rund fünf auf zuletzt null Prozent.

Die Gründe: Die Notenbanken haben das Finanzsystem mit Liquidität geflutet, und die Verschuldung der meisten Staaten scheint inzwischen völlig aus dem Ruder zu laufen.

Doch wie berechtigt ist die Sorge? Folgt aus der Geldschwemme der Zentralbanken zwingend galoppierende Teuerung? Kann der Staat, wie häufig befürchtet, seine Schulden einfach "weginflationieren"? Und warum sitzt die Angst in Deutschland so besonders tief?

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Sinnvoller Schutz vor Inflation

Die simple Argumentation der Verkäufer von Sachwerten wie Immobilien oder Anlagevehikeln, die Schutz vor Inflation bieten sollen, bleibt oberflächlich, die Zusammenhänge zwischen Notenbank-Politik, Geldschwemme und daraus resultierenden Inflationsgefahren sind komplexer.

Lesen Sie in der aktuellen WirtschaftsWoche (Ausgabe 49/2009, ab Montag am Kiosk), wie Geschäftemacher die Angst gezielt schüren und sie nutzen, um alle möglichen zweifelhaften Investments zu verkaufen. Welche Tricks die Verkäufer anwenden, wann und unter welchen Bedingungen mit hohen Inflationsraten zu rechnen ist, welche Geldanlagen sich als sinnvoller Inflationsschutz eignen und welche nicht.

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