Kommentare zu: Madoff-Skandal schädigt deutsche Anleger

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16 Kommentare
  • 13.01.2009, 18:30 UhrAnonymer Benutzer: Harry Hambler

    Ein Fall der zeigt, wie die Gier nach Macht und Geld eine Demokratie ruiniert. bei uns würde gegen diesen Mann nicht mal der Staatsanwalt ermitteln, wenn wir überhaupt einen haben, der die Voraussetzungen mit bringt.
    http://harrygambler.blogspot.com/

  • 13.01.2009, 22:24 UhrAnonymer Benutzer: HG

    Das tut gut, da sind endlich mal die gierigen "Reichen" abgezockt worden und nicht immer die armen Schulcker. Hoffentlich kommt jetzt noch der Staatsanwalt und knöpft die jetzt "armen Reichen" vor bevor die sich vor den Zug werfen können.

  • 14.01.2009, 00:50 UhrAnonymer Benutzer: Erfolg Reich

    @HG
    ihr offensichtlich erfolgloses Leben scheint Sie ja arg zu frustrieren. Wer zahlt denn ihr Hartz iV? Wohl eher die Reichen. Die Schadenfreude ist hier nicht angebracht und der Kontext zu Herrn Merckle geschmacklos und niveaulos!

  • 14.01.2009, 15:44 UhrAnonymer Benutzer: Ein Hoch auf Zertifikate

    Die Anleger tun mir leid. Egal ob sie nun viel oder wenig Geld haben. Wer mir weniger Leid tut sind die Fonds-Gesellschaften. Es ist noch nicht lange her, da haben die mit dem Finger auf die Zertifikate gedeutet und sie verdammt. Stellt man heute einen Vergleich zwischen Lehman Zertifikaten und Maddoff-Fondsanteilen an was mehr wert ist, geht das einduetig zu Gunsten der Lehman-Zertifikate aus. ich halte auch weiter an denen fest (an den Zertifikaten anderer banken, denn Lehman hatte ich nie) da ich schon längst die Erkenntnis gewonnen habe dass es die hundertprozentig sichere Anlageform schlichtweg nicht gibt. Die Fonds haben hier im zerebrechlichen Glashaus sitzend fleißig mit Steinen geworfen, bis Sie vom Maddoffschen Felsen getroffen wurden.

    Von Fonds habe ich schon immer die Finger gelassen, weil hier mir dubiose Fonds-Manager oder noch dubiosere chart-getriggerte Programme das Anlegen übernehmen und wie man ja im Maddoff-Fall gesehen hat scheuen die nicht einmal davor zurück die Russen-Mafia übers Ohr zu hauen. ich denke vor der dürften sich Maddoff und Handlanger im Moment wesentlich mehr fürchten als vor der amerikanischen Justiz.

  • 14.01.2009, 17:42 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach

    in den USA geht man davon aus, daß sich "good ol' bernie" bei nächster Gelegenheit nach israel absetzen lassen will. Dort kann er seinen Lebensabend und seine Gelder in Ruhe genießen. Ausgeliefert wird er nicht, denn israel liefert keine Glaubensgenossen aus.

  • 14.01.2009, 20:14 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    @Guten Morgen
    ich würde fast das Gegenteil behaupten. ich kann mir vorstellen, dass insbesondere teure immobilien in guten Lagen am meisten von einem Preisverfall betroffen wären und das Absturzrisiko der schon jetzt geringen Hauspreise in Gelsenkirchen und Halle weniger Rückschlagpotential haben.

    ich als Vermieter mehrerer Wohnungen kann nur sagen, dass sich durch selbst genutztes Eigentum ggü. Miteverhältnissen noch weitere Einsparmöglichkeiten ergeben. im Mietpreis ist ein hoher Erhaltungsaufwand enthalten, der durch regelmäßige teure Renovierungen entsteht, die quengelige Mieter durchsetzen. Daraus ergibt sich vielfältiges Einsparpotential: 1. Selbstnutzer gehen mit ihrem Eigentum besser um als der Durchschnittsmieter, 2. i.d.R. akzeptiert er eher Mängel, als wenn "der Vermieter ja verpflichtet ist" irgendwelche unwichtigen Reparaturen für viel Geld ausführen zu lassen und 3. kann er durch eigene handwerkliche Tätigkeit viel Geld sparen.

    insgesamt ist also meiner Meinung nach selbstgenutztes Eigentum durchaus lohnend und sinnvoll, wenn man abschätzen kann, dass man die immobilie mindestens zwanzig Jahre nutzen wird.

  • 15.01.2009, 20:46 UhrAnonymer Benutzer: johnny lee wombat

    Handelt es sich bei den so oft genannten 50 Milliarden eigentlich um die tatsächlichen Einlagen der Anleger oder nur um die Zahlen in den gekochten bilanzen Madoffs?

    Wenn dem so wäre, wäre es unverantwortlich, über kurz oder lang wieder die öffentliche Hand (Staat, Steuerzahler, Einlagensicherungsfonds) für diese Fantasiesummen haftbar zu machen.

  • 22.01.2009, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Joachim Haller

    Mit Fassungslosigkeit verfolge ich als betroffener das fehlende Agieren der Aufsichtsbehörden. Als juristischer Laie stellt sich für mich die Frage, wie ein insolvenzsicheres Sondervermögen ganz oder teilweise verschwinden kann. Wem soll man denn noch Glauben schenken, wenn einer der größten banken der Welt sich erdreistet den Anleger einfach nicht zu informieren. Wo kommen wir denn hin, wenn ich als Anleger darüber nachdenken muß ob das was in meinem Fondsprospekt steht auch stimmt.

  • 22.01.2009, 15:08 UhrAnonymer Benutzer: Madoof

    @HG:

    "Das tut gut, da sind endlich mal die gierigen "Reichen" abgezockt worden und nicht immer die armen Schulcker."

    Schauen Sie lieber mal in ihre Fondspolice, ob da nicht auch ein betroffener Fonds ´drinsteckt. Zu behaupten, es hätte "die Reichen" getroffen, ist für Deutschland völlig unsinnig. Selbst in den USA sind "arme Schlucker" genauso betroffen, zb die Mitarbeiter der Stiftungen, die neben ihrem Job auch die komplette betriebliche Altersversorgung verloren haben (denn die war natürlich auch bei bernie angelegt).

  • 22.01.2009, 16:16 UhrAnonymer Benutzer: Kleintierzüchter

    Wie das Kaninchen vor der Schlange wartet nun die Fondsbranche darauf ob es tatsächlich sein kann, daß von der Rechtskonstruktion
    her "stinknormale" investmentfonds durch Veruntreuung einfach mal
    so "untergehen" können" , das bisherige Verhalten der Depotbanken
    wie z.b. HSbC ist der Skandal im Skandal (nichts hören, nichts sehen,nichts sagen), und sorgt - je länger der genaue Sachstand
    verschleiert bleibt für umso größeren (Kollateral-) Schaden für die
    ganze Fonds und Depotbankenzunft.

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