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Finanzen: Mix aus Monheim

von ANTON RIEDL

Schwarz Pharma » Mehrere Banken stuften in den vergangenen Tagen die Aktie von Schwarz Pharma hoch und ließen damit die Kurse über den wichtigen Widerstand bei 40 Euro klettern. Überraschend gute Forschungsergebnisse des Monheimer Unternehmens – etwa zum Schmerzmittel Lacsamid und dem Spezialpflaster Rotigotin (gegen Parkinson) – schüren die Hoffnung, dass Schwarz nach der Verlustsaison 2005 die Aufwärtswende schafft. Vor allem dürften sich die bisherigen Umsatzschätzungen von gut 900 Millionen Euro als zu vorsichtig erweisen. Wer Schwarz Pharma eine große Zukunft zutraut, für den eignen sich Calls mit Laufzeit bis März 2007. Bei einem dreifachen Hebel ist zwar ein jährliches Aufgeld von neun Prozent fällig; angesichts der Kursausschläge (Volatilität) der Aktie ist das aber akzeptabel. 

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Wer vorsichtiger agiert, dem bieten Discountzertifikate einen interessanten Anlagemix. Anstatt 48,70 Euro für die Aktie zu zahlen, gibt es ein solches Papier für 40,20 Euro – ein Rabatt von 17,5 Prozent. Bis Ende der Laufzeit (Dezember 2006) kann das Zertifikat zwar nur bis 45 Euro klettern, also maximal 11,9 Prozent zulegen. Dafür wirft es diese knapp zwölf Prozent selbst dann ab, wenn Schwarz-Aktien bis Ende 2006 von derzeit 48,70 Euro auf 45 Euro sinken sollten. Verluste fallen erst an, wenn die Aktie unter 40,20 Euro rutscht. 

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