Steuerflucht: Steueramnestie bleibt einmalig

Steuerflucht: Steueramnestie bleibt einmalig

von Daniel Schönwitz

Deutschland will nach dem Flop mit der Steueramnestie 2004 keinen neuen Versuch starten. Andere Regierungen setzen dagegen auf dieses Instrument, um entfleuchtes Geld zurückzuführen.

Großbritannien

hat seit 2007 drei Amnestien angeboten. Die letzte unter dem Namen „New Disclosure Opportunity“ lief vom 1. September 2009 bis zum 4. Januar 2010. Laut Medien haben 10 000 Briten das Angebot genutzt. Im Januar wurde eine weitere Amnestie speziell für Ärzte angekündigt; der „Tax Health Plan“ läuft bis Ende März.

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Italien

hat seine Amnestie, die dritte binnen weniger Jahre und ursprünglich bis zum 15. Dezember 2009 terminiert, bis Ende April 2010 verlängert. Bis Mitte Dezember hatten Italiener rund 100 Milliarden Euro nachdeklariert. Ein Großteil davon lag in der Schweiz; nach Angaben von Morgan Stanley haben Italiener wegen der Amnestie schätzungsweise 20 bis 30 Milliarden Euro von Schweizer Banken abgezogen.Steueramnestien gab es letztes Jahr auch in den USA (14.700 Selbstanzeigen bis zur Deadline am 15. Oktober 2009, davon 9000 von Steuersündern mit einem Konto in der Schweiz), Frankreich (bis Anfang Dezember drei Milliarden Euro nachdeklariert), den Niederlanden (Amnestie lief bis 31. Dezember, schätzungsweise 350 Millionen nachdeklariert von 6000 Personen), der Türkei (Amnestie lief bis 31. Dezember, vermutlich 22,3 Milliarden Euro nachdeklariert) und im kleinen Inselstaat Malta.

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