Kommentare zu: Steuervergünstigung für Dienstautos im Gespräch

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71 Kommentare
  • 09.01.2010, 10:16 UhrAnonymer Benutzer: OF

    Die Darstellung ist etwas einseitig. Seit der bFH Entscheidung Vi R 18/07 vom 17.6.2009 (Rabatt bei sog. Jahreswagen) ist es absehbar, dass der bFH seine Entscheidung auch bei den Firmenwagen ändern wird. Es ist nur folgerichtig, wenn die Regirung dem zuvor kommt und nicht vorgeführt. Daneben sei angemerkt, dass dies auch inhaltlich richtig ist, wenn der reale Kaufpreis als Steuerbemessungsgrundlage dient und nicht ein fiktiver Listenpreis der heute von niemandem, also auch keiner Privatperson, mehr bezahlt wird.

  • 09.01.2010, 10:18 UhrAnonymer Benutzer: Ted Kug

    Der Artikel zeigt den Kampf der Dinosaurier vor dem Untergang.
    Anstatt die Trends zu erkennen ruft man nach weiterer Subvention. Dass das langfristig die Exportchancen ruiniert hätte man am Diesel-PKW bereits lernen können, aber scheinbar sind wir lernbehindert.

  • 09.01.2010, 10:46 UhrAnonymer Benutzer: König Midas

    Exklusiv nur hier und sonst nirgends?
    Das dumme Volk liest ja nicht WiWo.

    Manche wären froh wenn sie überhaupt die Möglichkeit hätten sich ein Auto zu ersparen.

  • 09.01.2010, 11:07 UhrAnonymer Benutzer: Schweizer

    Das verkauft kein einziges Auto mehr. Nur der Staat hat wieder weniger Steuern. Das Fuhrparkmanagement richtet sich nicht nach dem Geldwerten Vorteil seiner Mitarbeiter, sondern einzig und allein, ob sich die Firma neue Firmenfahrfzeuge leisten kann oder nicht.

  • 09.01.2010, 12:01 UhrAnonymer Benutzer: Unternehmer

    @Ted Kug

    Das haben Sie sehr gut erkannt. Die Staatssubventionen haben die gesamte europäische Autoindustrie bei Dieselfahrzeuge in eine 'irreale' Richtung gelenkt, die mit der realen, unsubventionierten Marktnachfrage nichts zu tun hatte.

    Mit Hochpreisfahrzeugen möchte man den gleichen Weg gehen. irgendwann wird der Staat sich diese Allimentation und Pamperung seiner Marktverneinenden Autokonzernlenker aber nicht mehr leisten können und dann wird es ganz dunkel um die deutschen Dinosaurierproduzenten.

    besser man richtet sich am Privatmarkt aus als Unternehmen.

  • 09.01.2010, 12:24 UhrAnonymer Benutzer: Nichtbehinderter

    @Ted Kug
    "..., aber scheinbar sind wir lernbehindert."

    bitte keine Pauschalurteile - ich möchte nicht mit unseren Politikern in einen Topf geworfen werden!
    Das wäre mir wirklich peinlich.

  • 09.01.2010, 13:07 UhrAnonymer Benutzer: Staunen

    Dynamischer politischer Wille....
    Wird sich ein bekannter ärgern der einen Mercedes SL baujahr 1900-uralt gekauft hat, um den geldwerten Vorteil basierend auf dem Listenpreis von einigen tausend DM versteuern zu lassen. So instabil ist Steuer(ungs)politik. Da bewegt man sich besser mal zuerst nicht...... Wer weiss, wann die nächste Dienstwagensteuererhöhung kommt (die letzte ist nicht aus dem vergangenen Jahrhundert!)
    irgendwie sieht das für mich alles immer mehr nach Lobbyisten-getriebenem Flickwerk aus.....
    Nächste Frage: wer soll diese punktuellen "goodies", die zum Stimmenfang benötigt werden, denn bezahlen?

  • 09.01.2010, 13:26 UhrAnonymer Benutzer: Selbständiger

    ich finde es richtig. Denn der Listenpreis ist eine Gelddruckmaschine für den Staat. Kein Wunder das die hochpreisigen Autos so schnell an Wert verloren haben. Diese Geldvernichtung muss ein Ende haben. Niemandem ist damit gedient. Auch die Regelung mit dem Fahrtenbuch muss überprüft werden. Es ist einfach nicht einzusehen das man bei Nachweis eines Privatautos noch beweisen muss das man das Firmenauto nur für die Firma nutzt. ich von meiner Seite fahre weniger als 1 % mit dem Firmenfahrzeug privat; doch kein Finanzbeamte glaubt mir. Wo leben wir eigentlich. Der Staat hätte einen viel größeren Vorteil wenn man die KFZ Kosten immer absetzen könnte unabhängig vom Arbeitnehmer oder Unternehmer

  • 09.01.2010, 13:30 UhrAnonymer Benutzer: Befuerworter

    ich fände eine Neuregelung mit Entlastung der Dienstwagenfahrer super. Aber natürlich nur so lange, wie ich selber einen fahre. ich glaube auch nicht, dass dadurch ein Wagen mehr verkauft wird. Aber es kann schon sein, dass man sich sein Auto großzügiger konfiguriert beim Kauf. Also weiter so!

  • 09.01.2010, 13:57 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Das ist erstaunlich, was Herr Wissmann da von sich gibt. Natürlich ist der Ansatz richtig (ich habe ihn in diesen Foren schon mehrfach vorgeschlagen), aber nicht doch über den Kaufpreis. Die meisten Geschäftswagen werden nämlich GELEASED. Die von Herrn Wissmann vorgeschlagene "Lösung" ist daher sinnlos und nur für KFZ-Händler interessant. ist das seine einzige Zielgruppe? Peinlich wäre das!

    Vielmehr muss aus der 1%-Regelung eine 0,5%-, oder am besten 0,2%-Regelung werden. Damit wäre der deutschen KFZ-industrie wirklich geholfen.

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