Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
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23 Kommentare@WiWo
Die weltweite Jagd auf Steuersünder
Dabei geht es wohl kaum um Steuersünder, sondern mehr um die Ausweitung der wirtschaftsfaschistoiden Diktatur die das gesamte westliche System umfasst.
Es geht darum die alten Wirtschaftseliten zu schützen und den "Kleinen Mann" zu bekämpfen.
Das ist genau das Gegenteil von Marktwirtschaft !
Wenn die Zivilgesellschaft nicht bald den Knüppel schwingt, dann wird das böse enden.
Es sei gewarnt !
@Prophet.
tja es kennt ja jeder unser System, ansonsten wem es nicht passt einfach nach China auswandern. Viel Spass!
Unglaublich das noch Steueramnestie verlangt wird... die die das gemacht haben, haben denjenigen der tagtäglich buckeln geht und 50% Steuren auf sein mickriges Gehalt bezahlt, betrogen. Neben Steuernachzahlung müssen nochmal 50% als Strafe einbehalten werden.
PS: Mich persönlich würde es mal interessieren, wieviele Ärzte darunter sind, die jetzt wegen der Gesundheitrefrom heulen, daß sei ihren Cayenne nicht mehr finanzieren können.
Ungeachtet der Tatsache, dass es darum geht, was Prophet aufzeigt, ist die vorgeschlagene 'Flucht' von Diamond nach China blödsinn. Gesellschaften entwickeln sich, indem sich deren Menschen Herausforderungen stellen und diese annehmen; keineswegs dadurch, dass sie ihnen ausweichen.
Dass diese Zivilgesellschaft nicht schon längst den Knüppel schwingt, bedeutet, dass er entweder noch satt genug ist oder sich seinem Schicksal ergeben hat oder verlernt hat, den Knüppel zu schwingen, oder dass er sich genauso korrupt und egoistisch denkt wie die, die ihn regieren - besser bevormunden.
hierbei geht es um eine Hexenjagd, die Orwell in den Schatten stellt.
Viel Vergnuegen kann man nur sagen. Jeder buerger soll durch unsere beamtenschaft fortlauufend kontrolliert werden. Wo das endet, weiss man aus totalitaeren Regimen.
Die Faust hat keine Finger
Kampf gegen Steueroasen abgeblasen
Das bankgeheimnis aufgehoben?
Daran glaubte wohl nur Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Und Angela Merkel glaubte an Sarkozy.
bei der OECD selbst sah und sieht man das anders:
Die Frage, ob das bankgeheimnis - wie in der G20-Erklärung festgehalten - tatsächlich aufgehoben sei, beantwortete OECD-Chef Gurría ausweichend:
„Der Austausch von informationen bedeutet nicht, dass Namen über mutmaßliche Steuerhinterzieher öffentlich gemacht werden“,
sagte er.
Jedes Land könne weiter informationen zurückhalten, wenn es um die vertrauliche behandlung dieser informationen fürchte.
Der „automatische informationsaustausch“, der zu den OECD-Standards gehört, beziehe sich auf Fälle, in denen ein Land begründete Verdachtsmomente hinsichtlich von Konten eines eigenen Staatsbürgers im Ausland habe.
Und - hier klatscht Gurrías Ohrfeige besonders laut:
Sanktionen gegen Staaten, die ihren informationsverpflichtungen nicht nachkommen, lehnt die OECD ab.
Es wird sich nicht viel ändern, der Kampf gegen Steueroasen wird nur mit dem Mundwerk geführt.
Darüberhinaus darf nicht vergessen werden, daß es eine tiefverwurzelte Tradition in Lateinamerika ist - nicht nur in Panamá - daß der bürger (in- wie Ausländer) auf sein strafrechtlich geschütztes bankgeheimnis vertrauen darf. Außerdem gilt das Prizip der "territorialen besteuerung". Alles was im inland verdient wird, ist mit Steuern belastet. Was im Ausland verdient wurde, wird nicht besteuert. Und genau darum braucht man in Lateinamerika keine Doppebesteuerungsabkommen.
Man will gar nicht unbedingt Steueroase sein - man ist es einfach aus Tradition.
Einer guten Rechtstradition
Da haben wir's: die Weltwirtschaft kollabiert, Panik macht sich breit, Menschen verlieren massenhaft ihre Jobs, ganze Staaten brechen zusammen...
Und was macht Frau Merkel? Steueroasen jagen!!! Jawohl.
so lange die exorbitante Steuergeldverschwendung unserer Regierungselite gesetzlich legitimiert ist - so lange ist Steuerverkürzung oder Steuerhinterziehung für viele Millionen Deutsche Steuerzahler ein Akt der Notwehr, denn wer möchte schon gern das Dritte sein sauer Erspartes und schon mal versteuertes, wieder und wieder mit Abgaben belegen und dabei substanziell vernichten? Es ist ein einziger SKANDAL, dass sich die bRD-Regierung in einer elementaren Welt-Krise einen Steueroasen-Popanz zurechtbastelt hat, nur um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Man schätzt das ca. 3 Millionen bundesbürger, ihr schon mal versteuertes Geld im Ausland schützend verbergen, die Anleger sind die Krankenschwester und der Pfarrer, der bürgermeister und der kleine Selbständige, alles Menschen die diesem Staat schon lange nicht mehr zutrauen, das Geld der EiGENEN bürger ordentlich zu verwalten und zu schützen. Nach dem 2. Weltkrieg waren hundertausende Menschen froh, dem NAZiREGiME entkommen zu sein und einen Hort in der Schweiz zu finden, der ihr Geld schützte - ein LEbENSNEUANFANG war damit möglich. Dieser elementare Schutz der Privatsphäre in der Schweiz ermöglichte diesen entwürdigten und von einem Verbrecherregime letztendlich enteigneten Menschen eine friedliche Zukunft. Das alle zählt heute anscheinend nicht mehr, stattdessen drohen SPD-Regierungsmitglieder mit dem Einmarsch in ein neutrales Land. Deutschland hat sich zu dem größten Unrechtsstaat in der EU entwickelt, ein Staat der zur Jagt geblasen hat auf selbständig denkende und handelnde bürger, die sich nicht freiwillig in HARTZ iV pressen lassen.
Die Luft ist aus der Diskussion draußen. Solange die Länder USA, UK und China sich weigern ihre eigenen Steueroasen preis zu geben, solange besteht ein Patt. Es wird hier und da einige Zugeständnisse in der Frage der Aufweichung von Konten geben, doch sind wir doch mal ehrlich, das war in den letzten Jahren auch schon so.
Wer ständig mit Geldkoffern über die Grenze kam, der war bei keiner bank in den Steueroasen gerne gesehen. Liechtenstein hat so auch in der Frage der SED Gelder und bei der Siemensaffäre Daten offen gelegt. Die Schweiz gaben bankdaten im Fall Thyssen raus und auch Möllemann konnte sich nicht in Luxemburg verstecken. Es gibt viele beispiele in denen banken aus weltweiten Steueroasen Kontendaten offen legten wenn offensichtlich ist dass die Gelder kriminellen Ursprung sind. Auch in den letzten Postings genannten Ländern schaut man mit Argusaugen darauf woher die Gelder kommen. Und das ist auch gut so.
Was nicht geht und was auch in Zukunft nicht möglich sein wird ist allerdings der automatisierte Kontenabruf durch Steuerbehörden um Steuern festzusetzen, so wie das Steinbrück möchte.
Doch auch seine Tage im Amt sind gezählt. ich glaube nicht dass die SPD nach dem September wieder einen Finanzminister stellt.
bei den Kommentaren hier kriege ich zuviel!
Während zarramanowski (ich vermute Schweizer Staatsbürger oder deutscher Schwarzgeldanleger dort) sich bitterst beklagt: "Deutschland hat sich zu dem größten Unrechtsstaat in der EU entwickelt ..." und sich letztlich sogar darin versteigt, uns vorzugaukeln, "... stattdessen drohen SPD-Regierungsmitglieder mit dem Einmarsch in ein neutrales Land ..."
HALLO?! 70 Jahre verschlafen?
Mir kamen die Tränen vor lachen, als ich las, dass Steuerbetrug ein "Akt der Notwehr" sei und man sein Schwarzgeld "schützend verbergen" können sollte. Natürlich in der schönen Schweiz, damit dort mit dem unserem Sozialsystem unrechtmäßig und illegal entzogenen Geld schön die Staatsfinanzen über Zinsgewinne und Steuern aufbessern kann.
Mir kamen erneut die Tränen (aber diesmal der Rührung), als ich über die Nachkriegsschweiz lesen durfte. Diese Geschichten, in denen sich jemand auf Dekaden alten Lorbeeren ausruhen möchte, machen mich so rührselig. Doch dann bekam ich vorgesülzt, " ...die Anleger sind die Krankenschwester und der Pfarrer...". Mensch! Haben Sie irgendeine Ahnung davon, wie wenig hier in Deutschland Krankenschwestern verdienen? Oder Pfarrer? Glaubt jemand, die würden mit 50,- Erspartem in die schweizer Steuerbetrugszentralen gehen und das Taschengeld klammheimlich anlegen? Da sind doch in den Jahrzehnten wohl ganz andere Geldanleger hin. Da ging's auch um ganz andere Summen. Wie hieß der eine arme Notwehrgeldschützer z.b. noch? Ach ja, - Zumwinkel!
Also bitte: Auch wenn natürlich manches nicht ganz zusammenpasst bei uns (und auch mir bisweilen stinkt, was mit meinem Steueraufkommen gemacht wird), so finde ich trotzdem den Spruch unseres Kabarettisten Dieter Nuhr ganz passend, der augenzwinkernd sagt: "Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Fresse halten." Und trotz der tiefen Wahrheit hinter diesen derben Worten konnte ich darüber dann tatsächlich mal herzhaft lachen.
ich finde moralisch gesehen braucht man eigentlich nicht lange diskutieren. Wer sein Geld hier in Deutschland verdient und die Vorzüge des Landes ausnutzt, soll das Geld verdammt nochmal hier versteuern. Wer sein Geld in Lichtenstein versteuern will, soll eben dort hinziehen und auch dort versuchen es zu verdienen. Wenn ich ein Handy nutze, muss ich am Ende des Monats dafür bezahlen und wenn ich die Vorteile von Deutschland als Arbeits- und Wohnort nutze muss ich eben auch dafür bezahlen. Punkt. Alles andere ist Parasitentum und gehört bestraft. in der Natur gehen Tiere und Pflanzen, die sich nicht gegen Parasitenbefall schützen auch unter.
Doug Forsyth, Manager des Fonds Allianz US High Yield, erläutert in einem Gastbeitrag, warum er die Risiken von...
Kommentare zu: Die weltweite Jagd auf Steuersünder
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