Cum-Cum-Geschäfte : Commerzbank legt Zwischenbericht vor

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Cum-Cum-Geschäfte : Commerzbank legt Zwischenbericht vor

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Die Commerzbank hat den Steuerbehörden einen Zwischenbericht vorgelegt.

Nachdem die umstrittenen Steuerumgehungen der Commerzbank bekannt wurden, hat die Bank den Steuerbehörden nun einen Zwischenbericht übermittelt. Darin geht es um die Cum-Ex-Aktiengeschäfte seit dem Jahr 2003.

Die Commerzbank AG hat nach eigenen Angaben den deutschen Steuerbehörden einen Zwischenbericht über womöglich steuermindernde Handelsgeschäfte vorgelegt und bereitet eine abschließende Beurteilung vor.

Die Bank stünde im engen Austausch mit den Behörden, erklärte Sprecherin Margarita Thiel in einer Mitteilung per E-Mail. In dem Bericht geht es um so genannte Cum-Ex-Aktiengeschäfte seit dem Jahr 2003.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, die Commerzbank habe Informationen über illegitime Geschäfte zur Steuervermeidung für ausländische Fonds rund um den Dividendenstichtag erhalten. Der Bank liegen nach Angaben der Zeitung Hinweise auf "Einzelfälle" vor.

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Das Schild einer Commerzbank-Filiale in Frankfurt am Main vor der Zentrale der Commerzbank. Quelle: dpa

Die Bundesregierung erhöht den Druck auf die Banken, die Praxis des sogenannten Dividendenstrippings beim Aktienhandel einzuschränken. Durch die Ausnutzung einer Gesetzeslücke wurde wohl Kunden ermöglicht, die Kapitalertragssteuer zu mindern, lautet der Vorwurf. Die in Frankfurt ansässige Commerzbank hatte vergangene Woche versichert, umfangreiche interne Systeme und Kontrollen sorgten dafür, dass alle Handelsvorgänge im Einklang mit dem geltenden Recht stehen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte in Berlin in Reaktion auf den Bericht eines anderen Blatts, er halte die exzessive Nutzung von Cum-Cum-Geschäften für "nicht legitim". Bei solchen Geschäften geht es um den Handel von Aktien um den Dividendenstichtag herum, mit dem Ziel, eine Besteuerung der Dividende zu verhindern.

Der FAZ vom Freitag zufolge befinden sich in dem Commerzbank-Bericht Hinweise auf Cum-Cum-Geschäfte, die die Bank zwischen 2003 und 2008 abwickelte, sowie auch auf Cum-Ex-Geschäfte, die heute als illegitim eingestuft werden.

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