Energiesparklassen: Neues EU-Kennzeichnung nimmt letzte Hürde

Energiesparklassen: Neues EU-Kennzeichnung nimmt letzte Hürde

, aktualisiert 26. Juni 2017, 13:37 Uhr
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Die unübersichtliche Klassifizierung A+++ für die besten Modelle wird ersetzt durch ein einfaches A.

Quelle:Handelsblatt Online

Aus A+++ wird A: Die EU-Energieminister haben am Montag grünes Licht für die neue EU-Kennzeichnung für Haushaltsgeräte gegeben. Allerdings gelten jahrelange Übergangsfristen, Verbraucher müssen aufpassen.

LuxemburgDie neue EU-Kennzeichnung für energiesparende Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte hat die letzte Hürde genommen. Die EU-Energieminister billigten am Montag in Luxemburg die Neuregelung, die das Europaparlament bereits angenommen hatte.

Demnach soll die unübersichtliche Klassifizierung A+++ für die besten Modelle ersetzt werden durch ein einfaches A. Weniger sparsame Geräte werden in Kategorien von B bis G eingestuft. Die neuen Regeln können in den nächsten Wochen in Kraft treten. Allerdings gelten jahrelange Übergangsfristen, so dass Verbraucher beim Gerätekauf auf absehbare Zeit noch sehr genau aufpassen sollten.

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Die Energiesparklassen A - für die besten Geräte am Markt - bis G - für Stromschlucker - galten schon früher. Weil mehr Modelle sparsamer wurden, geriet das System aber an seine Grenzen. Für die besten wurden deshalb nach dem A bis zu drei Pluszeichen angefügt.

Verbraucherschützer monierten das als verwirrend: Geräte mit dem Label A wirkten zwar sparsam. Sie konnten aber mit den besten, die noch eines oder mehrere Pluszeichen hinter dem A stehen hatten, in Wirklichkeit nicht mithalten und verbrauchten wesentlich mehr Strom.

Neu ist nun, dass die Kriterien für die Klasse A künftig angepasst werden, so dass das Siegel auf Dauer wirklich die sparsamsten Geräte ausweist. Die EU-Kommission verspricht sich von der klareren Kennzeichnung eine Energieersparnis im großen Maßstab. Sie hatte die Rückkehr zur Skala von A bis G bereits im Juli 2015 vorgeschlagen. Das Energielabel selbst gibt es seit 20 Jahren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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