Kommentare zu: Steuern sparen ohne Schweiz

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18 Kommentare
  • 04.02.2010, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Das deutsche Steuerrecht ist so kompliziert, daß weder Finanzbeamte noch Steuerberater einen richtigen Überblick haben. Deswegen sorgt auch jede Änderung für Probleme. weil sie immmer mit bestehenden Regelungen kollidiert, an die schon seit Asbach uralt niemand mehr denkt ... Für meine letzte Steuererklärung habe ich 3 Tage und ca. 15-20 Formulare gebraucht. Und ich bin noch nicht einmal ein komplizierter Fall! in Neuseeland habe ich mal meine Einkommensteuererklärung in 30 Minuten (1 Din-A4 blatt!) gemacht. Es geht also auch anders. Aber niemand hat den Mut zu einer großen Steuerreform, da selbst Experten wie unserem Ex-bundespräsidenten das Dickicht an sich teilweise widersprechenden Regelungen und Ausnahmefällen als undurchschaubar erweist. Meiner Meinung überleben im deutschen Steuerrecht nur die Stärksten, also die die sich teure berater leisten können. Der bürger muß sich mit viel Aufwand vom Staat zurück holen, was ihm eigentlich gehört. Viele haben schon resigniert und geben keine Erklärung mehr ab. Gerecht ist das nicht! Denn so erhält der Staat auch Einnahmen, die ihm nicht zustehen.

  • 05.02.2010, 10:36 UhrAnonymer Benutzer: sapperlott

    Es ist doch ganz einfach: Das Steuerrecht ist deswegen so kompliziert aufgebaut, damit keiner mehr durchblickt, wie er beschissen und ausgeraubt wird. Sonst könnte die dumme Masse ja draufkommen, dass sie viele viele Stunden völlig umsonst, nämlich für die Steuer arbeitet.So ist es auch mit den Flugtickets, mit den bahnpreisen, mit der Telefongesellschaft u.s.w. Alles wird möglichst aufwändig verschleiert, siehe die Finanzprodukte, damit man dich besser bescheissen kann.

  • 05.02.2010, 10:39 UhrAnonymer Benutzer: zigeiner

    Die gehören alle miteinander gscheit ins Oschloch nei gfickt, aber mit der Eisenstange, diese Halsabschneider!

  • 05.02.2010, 12:07 UhrAnonymer Benutzer: Esther

    Deutschland muß endlich handeln und seine Steuerpolitik überarbeiten , das Modell Prof. Kirchhof endlich zur Anwendung bringen - und nicht Nachbarstaaten in ungehörig anmaßender Art angreifen . Es ist ein Armutszeugnis für die Kanzlerin mit ihrem Finanzminister, die Schweiz in solch einem Ton anzugehen .
    Mir ist diese Vorgehensweise peinlich und zuwider !
    Es gibt viele Länder dieser Erde - in die Gelder transferiert werden - was ist damit - und wo blieb all das Geld der Zocker ??
    Hier wird niemand angeklagt - keine bänker oder andere Verantwortliche für diese Verluste .
    Hehlerei eines Staates - nein danke !!
    Und wo bleibt die Stimme der FDP - dies nicht zu tolerieren ?
    Kein Wunder - wenn diese Partei ihre Wähler sehr schnell wieder verliert.

  • 05.02.2010, 12:40 UhrAnonymer Benutzer: Heini

    in der Tat ist das Steuerrecht kompliziert,allerdings sollten sich die Leute auch mal bewusst werden das man für ein tragfähiges Sozialwesen nicht mit 15-20% Steuern/Abgaben in Summe am Laufen halten kann.
    Es wird Zeit dass der unglaubliche Egoismus jedes einzelnen sich mal wieder in die Gegenrichtung verkehrt und man nicht aufschreit wenn man "nur" 60% vom brutto bekommt...

  • 05.02.2010, 13:43 UhrAnonymer Benutzer: johannson

    Es ist gerade dieses "tragfähige Sozialwesen", welches vollkommen entgleist ist, gepaart mit seit Jahrzehnten grenzenloser Verschwendung von unseren hart erarbeiteten Steuern durch Politiker und Entscheider im öffentlichen Dienst (siehe Schwarzbuch bund der Steuerzahler), welches zu ständig leereren Kassen führt. Wenn kürzlich berichtet wurde, dass die Zahl der "Nehmer" aus den Transferkassen mittlerweile höher (über 50 Prozent!) liegt, als jene der Steuern und Abgaben einzahlenden bürger, so spricht das bände. Kein Wunder, dass sich die Mehrheit der bundesbürger für die Hehlerei mit dem Datendieb ausspricht, weiß man doch nun, auf welcher Seite die Hand aufhaltend steht. Wenn sich die Politiker da mal nicht verrechnen: Wie wollen sie vom bürger Gesetzestreue und den (derzeit von bankern mit einem gewissen Recht eingeforderten) moralischen Anstand abverlangen, wenn sie selbst ein derart mieses beispiel abgeben? Und dann fragt man sich zudem, was 100 oder 200 Mio. Steuernachzahlungen sind gegenüber den unzähligen Milliarden, welche unter den Augen unfähiger Aufsichtsräte auch und gerade aus der Politik, alleine die Landesbanken in den Sand gesetzt haben. Scheinheiligkeit und Populismus sind in diesen Tagen von sehr vielen Politikern nicht mehr zu überbieten. Wir werden uns gut merken, wer dabei ist. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

  • 05.02.2010, 15:12 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    @Heini - Kompliziertheit und Höhe der Steuern schließen sich nicht gegenseitig aus. Wenn ich von meinem Steuersatz von z.b. 40% auf 38,5% runter will und muß dafür 20 Formulare ausfüllen und 3 Tage Zeit investieren, ist die Frage, ob das Ergebnis den Aufwand rechtfertigt. Aus diesem Grund haben auch so viele schon resigniert. Es geht ja auch anders. (zb Neuseeland) Aber die große Steuerreform werden wir in den nächsten 50 Jahren hier nicht mehr erleben. Es gibt auch bürger, die sind mit ihren hohen Steuern zufrieden, wie z.b. die Skandinavier. Dort bietet der Staat für die vielen Steuern eine hohe Lebensqualität. in Deutschland hat man dagegen das Gefühl, daß die staatlichen instituionen sich einen Wettkampf im Verschwenden von Steuergeldern liefern. An die Ausgabenseite (Sparen) denkt niemand. Das stösst dem Normalbürger ziemlich negativ auf, denn der muß jedes Jahr mehr sparen.

  • 05.02.2010, 15:17 UhrAnonymer Benutzer: Halb-Ösi

    Seit einigen Jahren lebe und arbeite ich in Österreich. Auch hier ist selbstverständlich auch nicht alles Gold, was glänzt. ich denke sogar, dass ich hier gar mehr Steuern im Jahr abführe, als es damals in Deutschland der Fall war. AbER: dennoch ist hier viel umgesetzt, was in Deutschland vor den Wahlen immer wieder mal „angestrebt“ wird.
    Die „Steuererklärung auf dem bierdeckel“? Hier ist es sogar noch einfacher! banken führen automatisch Steuern ab, die Arbeitgeber ebenso. Der Angestellte MUSS hier nichteinmal eine Steuererklärung abgeben! Sollte er außergewöhnliche Gründe haben, so KANN er dies aber natürlich. Und selbst diese ist dann in wenigen Minuten online erledigt und die Nach- oder Rückzahlung kann man ohne Mühe selbst ermitteln. Gibt’s eine Rückzahlung, ist die innerhalb einer Woche auf dem Konto.
    Es gibt keine 100.000de Gesetze und Ausnahmeregelungen, die sowieso kaum jemand kennt und kontrollieren kann. Kaum etwas lässt sich steuerlich absetzen, zwischen Einkommensarten wird kaum unterschieden, Pendlerpauschalen oder andere beihilfen gibt es für die wenigsten etc. in Deutschland undenkbar! Dort wird auf biegen und brechen versucht, es jedem Recht zu machen mit dem Ergebnis, dass Wenige die Schlupflöcher ausnutzen und alle anderen in die Röhre schauen – oder gar nicht erst Steuern zahlen. Und in Österreich? Trotz niedrigerem Steuersatz wird pro Kopf mehr bezahlt. Der Staat freut sich, der Steuerzahler fühlt sich dennoch nicht übers Ohr gehauen. Es werden überdies Milliarden für beamte gespart. Dennoch sind die wenigen benötigten, jedoch kompetenten Finanzbeamten über Servicehotlines nahezu jederzeit bei Fragen erreichbar, da nicht hoffnungslos überlastet.
    Aus der Ferne betrachtet wirkt das perverse deutsche Steuersystem wie eine institution zur Selbstbeschäftigung mit dem Ziel, Geld zu vernichten und das Volk zu verärgern. Es ginge auch anders!

  • 05.02.2010, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: Nettozahler

    Das ganze dt. System muß vollständig entrümpelt werden - siehe"Halb-Ösi". Alle Absetzbarkeiten gehören abgeschafft, keine Freibeträge mehr auf irgendetwas und gut ists. Doch halt : Das bundeverfassungsbericht müssen die für die Aufwendungen zur Erhaltung der Arbeitskraft (o.s.ä.) steuerfrei gestellt werden und daraus resultiert das ganze Dilemma mit all den absetzbaren Fahrtkosten, betreuungskosten, Kinderfreibeträgen etc. blablabla... . Weg damit ! Her it einem niedrigen max. dreistufigen Steuersatz, Rauf mit der Umsatzsteuer. Somit ist jeder selbst verantwortlich für sich und wir subventionieren nicht noch hausbauende, familienversicherte Landfamilien.

  • 05.02.2010, 17:37 UhrAnonymer Benutzer: Nettozahler

    Das ganze dt. System muß vollständig entrümpelt werden - siehe"Halb-Ösi". Alle Absetzbarkeiten gehören abgeschafft, keine Freibeträge mehr auf irgendetwas und gut ists. Doch halt : Das bundeverfassungsbericht müssen die für die Aufwendungen zur Erhaltung der Arbeitskraft (o.s.ä.) steuerfrei gestellt werden und daraus resultiert das ganze Dilemma mit all den absetzbaren Fahrtkosten, betreuungskosten, Kinderfreibeträgen etc. blablabla... . Weg damit ! Her it einem niedrigen max. dreistufigen Steuersatz, Rauf mit der Umsatzsteuer. Somit ist jeder selbst verantwortlich für sich und wir subventionieren nicht noch hausbauende, familienversicherte Landfamilien.

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