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Kommentare zu: Wie man die Steueratmosphäre vergiftet

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6 Kommentare
  • 19.07.2012, 12:03 UhrGust

    Die Politik hat mit dem Euro einen Billionen-Schaden für D verursacht. Die Politiker haften aber für nichts und kassieren sogar noch Pensionen(zuzüglich luxuriöser Hinterbliebenenversorgung, die oh Wunder kein Vermögen darstellen.

  • 19.07.2012, 19:33 UhrSchlapp

    Ich kann dem so nicht zustimmen. In der Vergangenheit habe selbst richtig gut von der Steuerfreiheit von Kursgewinnen nach einem Jahr profitiert und mein Schäfchen im Trockenen. Aber volkswirtschaftlich ist das sicher nicht so gut. Die Abgeltungssteuer auf Kursgewinnen bei Realisierung spricht für längeres Halten von Aktien, um den Zinseszinseffekt auszunutzen. Nur sind die Zeiten in den letzten Jahren nichts für einen ruhigen Schlaf. Die finanzielle Repression bei Festzinsanlagen und die bereits erfolgten Preisanstiege bei Edelmetallen und Immobilien lassen aber vermutlich nur Aktien und deren Derivate als attraktive Alternative trotz Bauchschmerzen bei den Schwankungen zu. Im übrigen muss man eben Patriot sein und dem Staat seine Steuern zukommen lassen. Vielleicht nimmt alles ein gutes Ende, wenn nicht auch gut.

  • 20.07.2012, 11:48 UhrneuerWeg

    Die Steueratmosphäre ist nicht nur für Anleger vergiftet, sondern auch für Rentner. Mein Schwiegervater (87 Jahre alt, dement) erhielt gestern ein Schreiben des Finanzamts, dass der Rentenversicherungsträger nun die in 2010 gezahlten Renten an das Finanzamt übermittelt habe. Angesichts der Höhe der gesetzlichen Jahresrente möge er doch innerhalb der nächsten 4 Wochen die Steuererklärungen für die Jahre 2005 bis 2010 in einem Paket ("zur Vermeidung von Nachteilen") einreichen. Die bisher erteilten Nichtveranlagungsbescheide seien ungültig (wofür das Finanzamt um Verständnis bittet).
    Dieser Staat und seine Handlanger scheinen jetzt endgültig durchzudrehen. Sicherlich geht es nicht um große Beträge, aber Moral und Anstand scheinen in der DDRneu auf der Strecke geblieben zu sein. Da mein Schwiegervater vor Zorn damit gedroht hat, seine Unterlagen zu vernichten, sollte das Finanzamt angesichts der Schwere des Falls und der Eilbedürftigkeit sofort eine Hausdurchsuchung mit GSG9 und Steuerfahndung einleiten!

    • 20.07.2012, 12:10 UhrArmes_D

      Leider kein Einzelfall, sondern die Regel! Der Staat führt Krieg gegen seine Bürger und fängt mit den Hilfslosigsten und deren Angehörigen an!
      Auf die Nachzahlungen werden noch Zinsen fällig. Zusammen mit den Kosten für den unvermeidbaren Steuerberater kommen ganz hübsche Summen zusammen.
      Betrachten Sie das Ganze doch als Beitrag zur Rettung der griechischen Rentner und der spanischen Banken, das tröstet!

  • 22.07.2012, 12:34 Uhrpassivrauch

    Ehrlichkeit sollte belohnt werden. Ein Staat sollte illegale Machenschaften nicht schützen. Zum Theman Vermögensteuer ist es doch blanker Wahnsinn, eine populistische Steuer einzuführen, die nur eine Beschäftigungsmaßnahme ist und dem Staat wie auch den betroffenen Steuerpflichtigen Geld kostet (Personalkosten, Steuerberaterkosten).

  • 23.07.2012, 21:09 UhrEugenWoerner

    Wer Steuern hinterzieht, ist kein "rechtschaffener" Bundesbürger, und die, die ihre Einnahmen korrekt versteuern haben nichts zu befürchten und demzufolge auch keine Angst vor noch so vielen Steuer-CD's!

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