
Ab dem 1. Januar 2013 muss jeder Haushalt eine Rundfunkpauschale zahlen. Die Preise für den Medienkonsum richten sich also nicht mehr nach der Zahl von Radio- und Fernsehempfangsgeräten, sondern nach Haushalten. 40 Millionen Haushalte in Deutschland müssen ab dem kommenden Jahr eine monatliche Gebühr von 17,98 Euro zahlen. Auch dann, wenn Bürger nie öffentlich-rechtliche Programme gucken und weder Radio, noch Fernseher noch Computer besitzen. Nicht zahlen gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.
Die wichtigsten Fragen zur neuen Rundfunkabgabe
Wen betrifft die neue Rundfunkgebühr?
Sie wird zunächst für jeden Haushalt und Betrieb fällig. Hartz-IV-Empfänger können einen Antrag auf Befreiung stellen. Menschen mit Behinderungen werden mit einem reduzierten Beitrag eingestuft. Bislang richtet sich der zu zahlende Betrag nach den vorhandenen Geräten.
Wie hoch wird die neue Rundfunkgebühr sein?
Ab 1.1.2013 kostet die Haushaltsabgabe 17,98 Euro pro Monat. Somit wird es nicht teurer fernzusehen, Radio zu hören oder im Internet zu surfen - zumindest für diejenigen, die schon zahlen.
Müssen also auch diejenigen Rundfunkgebühren zahlen, die kein Gerät besitzen?
Ja. Die Gebühr betrifft alle. Verfassungsrechtler haben die Rechtmäßigkeit bereits mehrfach geprüft.
Wann ist eine Befreiung möglich?
Wer Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder eine Ausbildungsförderung wie Bafög oder Ausbildungsgeld erhält, wird davon befreit - allerdings nur auf Antrag. Blinde oder stark Sehbehinderte, Gehörlose und schwer behinderte Menschen sind künftig nicht mehr grundsätzlich befreit. Sie sollen nunmehr einen ermäßigten Beitrag von einem Drittel der regulären Gebühr zahlen.
Was muss ich jetzt tun?
Der neue Rundfunkgebühren-Staatsvertrag soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Es ändert sich für bereits zahlende Kunden nichts.
Was passiert, wenn ich nicht zahle?
Wer seiner Anzeigepflicht nicht nachkommt oder den fälligen Rundfunkbeitrag länger als sechs Monate nicht oder nur teilweise zahlt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
Wird es weiterhin diese aufdringlichen GEZ-Beauftragten geben?
Nein. Die Schnüffelei der GEZ ist nicht mehr nötig. Da jeder zahlen muss, ist es egal, ob jemand Geräte hat oder nicht.
Welche Regelungen gelten für Betriebe?
Die Beiträge für Firmen werden künftig pro Betriebsstätte erhoben und nach der Zahl der Mitarbeiter gestaffelt.
Einfacher, transparenter, gerechter – so beschreibt die Gebühreneinzugszentrale ihren neuen Servicebeitrag. Ein fadenscheiniger Slogan für eine Abgabe, die sich längst selbst überholt hat.
Einfacher ist das System vor allem für die GEZ selbst. Statt mit hohem Personalaufwand auch vor Ort zu fragen, ob jemand einen Fernseher besitzt, wird dies einfach allen Haushalten ungeprüft unterstellt. Selbst Menschen mit Behinderungen werden künftig zur Kasse gebeten. Blinde Mitbürger beispielsweise sind nicht mehr grundsätzlich vom Beitrag befreit, sondern sollen noch ein Drittel der Pauschale berappen. Immerhin können sie Radio hören oder einen Computer nutzen.

Die ProSiebenSat.1 Group hat das Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Anfang März veröffentlichte das Unternehmen ein Umsatzplus. Neben Lizenzprogrammen und Stefan Raab-Events trugen unter anderem deutsche Produktionen wie „Die perfekte Minute“, „Danni Lowinski“, „Säulen der Erde" oder „Galileo“ bei, meldet das Unternehmen. Allerdings schneiden Sat.1 und ProSieben mit lediglich zwei erfolgreichen Formaten ziemlich mau ab. Wir zeigen Ihnen die erfolgreichsten TV-Formate im Zeitraum August 2010 bis Ende Januar 2011.
Foto: dpa
Quelle: Kress Report

Selbst seriöse Zeitungen berichteten dank prominenter Teilnehmer wie Ex-Apo-Opa Rainer Langhans breit über die jüngste Ausgabe des Dschungel-Ekel-Spinnen-und-Maden-essen-Formats, mit dem RTL im vergangenen halben Jahr die meisten Zuschauer vor die Glotze lockte.
Das "Dschungelcamp" lief bei RTL, die durchschnittliche Reichweite betrug 4,66 Millionen, die Zuschauerquote (Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren) lag bei 41,8 Prozent.Foto: dpa

Die Leute stehen drauf – wer Rhönradfahren kann oder ähnliche versteckte Talente besitzt, dem winkten bei der RTL-Show hohe Geldpreise und ein paar Minuten Fernsehruhm.
"Das Supertalent" ist eine RTL-Produktion, die Zuschauerquote lag bei 37,5 Prozent.
Foto: dpa

Wirklich ernsthaft kann eigentlich kein Kandidat mehr glauben, tatsächlich nach überstandener RTL-Show zum Musikstar zu werden. Dennoch bewerben sich immer wieder Hunderte um das zweifelhafte Privileg, von Dieter Bohlen gemobbt zu werden.
Die Zuschauerquote lag bei 34 Prozent.
Foto: dapd

Wenigstens mit der aufwendigen zweiteiligen Verfilmung des Bestsellers von Ken Follett brach Sat.1 in die Phalanx der RTL-Sendungen ein.
Die Zuschauerquote lag bei 34 Prozent, die Reichweite bei 3,44 Millionen.
Foto: rtr

Landwirte, die nach Gattinnen fahnden, hatten auch im vergangenen halben Jahr vielleicht nicht viel Glück in der Liebe, ihr oft glückloses Werben stand aber immerhin hoch in der Gunst des Publikums.
Die durchschnittliche Reichweite der RTL-Produktion betrug 3,41 Millionen. Die Zuschauerquote lag bei 24,6 Prozent.An den Stellen sechs bis acht rangierten ebenfalls Produktionen von RTL. Auf dem neunten Platz lag der "Tatort", Platz zehn ging an "Wetten dass?". Die Ränge elf bis vierzehn belegten RTL-Produktionen.
Foto: dpa

Erst auf Platz 15 der in der Werbezielgruppe erfolgreichsten TV-Formate folgt der erste ProSieben-Beitrag: der unverwüstliche Stefan Raab beschert den Münchnern mit seiner Show und vollem Körpereinsatz einen Achtungserfolg.
Die durchschnitliche Zuschauerquote liegt bei 23,8 Prozent, die Reichweite bei 2,54 Millionen.
Foto: dapd
Die ProSiebenSat.1 Group hat das Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Anfang März veröffentlichte das Unternehmen ein Umsatzplus. Neben Lizenzprogrammen und Stefan Raab-Events trugen unter anderem deutsche Produktionen wie „Die perfekte Minute“, „Danni Lowinski“, „Säulen der Erde" oder „Galileo“ bei, meldet das Unternehmen. Allerdings schneiden Sat.1 und ProSieben mit lediglich zwei erfolgreichen Formaten ziemlich mau ab. Wir zeigen Ihnen die erfolgreichsten TV-Formate im Zeitraum August 2010 bis Ende Januar 2011.
Foto: dpa
Quelle: Kress Report
Verfassungsrechtler Paul Kirchhof, auf den die neue Gebührenordnung zurückgeht, rechtfertigt die indirekte Mediensteuer paternalistisch: Schon die Möglichkeit, jederzeit öffentlich-rechtlichen Rundfunk empfangen zu dürfen, sei ein hohes Gut, das seinen Preis rechtfertige.
Doch die von Kirchhof geforderte Freude und Dankbarkeit, dass es die Öffentlich-Rechtlichen überhaupt gibt, will sich bei näherer Betrachtung nicht so recht einstellen. Zum einen, weil Mediennutzer nicht entscheiden dürfen, ob sie das Angebot mitfinanzieren wollen oder nicht. Zum anderen, weil sich das Prinzip des von der Gesellschaft geförderten Rundfunks überholt hat.
Bild: dpaMacGyver (1985-1992)
Der von Richard Dean Anderson gespielte Tüftel-Held aus der Fernsehserie wird jetzt von Mercedes reaktiviert - als Werbeträger für einen neuen Mini-Van. In den 80er Jahren begeisterte er Fernsehzuschauer durch seine Fähigkeit zur praktischen Anwendung der Naturwissenschaften mit alltäglichen Gegenständen. Statt Schusswaffen zu nutzen kam er meist mit Klebeband und einem Schweizer Messer aus.
Bild: dpaMiami Vice (1984-1989)
Cooler und attraktiver als James "Sonny" Crockett (Don Johnson) war seinerzeit kein Fernseh-Polizist. Gemeinsam mit seinem Partner Ricardo "Rico" Tubbs (Philip Michael Thomas) brachte er der Drogen-Mafia von Miami schwerste Verluste bei. 2006 gab es eine Kino-Fassung mit Colin Farrell in der Hauptrolle.
Bild: dpaCHiPs (1977-1983)
Die Handlung in dieser Serie um die Motoradpolizisten der California Highway Patrol war stets völlig belanglos. Aber Erik Estrada als Officer Francis Llewellyn "Ponch" Poncherello und sein Partner Officer Jonathan "Jon" Baker (Larry Wilcox) trugen muskulösen hautenge Uniformen, weshalb die Serie in der Schwulenszene auch heute noch großen Anklang findet.
Bild: dpaA-Team (1983-1987)
In den 70er und 80er Jahren wurden viele Fernsehhelden als Vietnam-Veteranen vorgestellt. Dass A-Team sind vier ehemalige Soldaten, die Menschen in Notlagen helfen – dabei aber selbst von der Militärpolizei gejagt werden. Sie ballern zwar stets aus allen Rohren, aber wie in allen Actionserien dieser Art werden Menschen nie ernsthaft getroffen.
Bild: dpaKnight Rider (1982-1986)
Die Rolle des Michael Knight machte David Hasselhoff zum weltweit bekannten Fernsehgesicht. Der eigentliche Held der Serie war allerdings das sprechende Super-Auto "KITT". Michael und KITT brachten gemeinsam im Auftrag der "Foundation für Recht und Verfassung" so manchen Übeltäter hinter Gittern.

Magnum (1980-1988)
Auch Thomas Sullivan Magnum IV. (Tom Selleck) ist ein früherer Soldat, der sich als Privatdetektiv ein erstaunlich luxuriöses Leben auf Oahu, Hawaii, leistet. Er lebt im Gästehaus eines berühmten Schriftstellers, der selbst jedoch nie zu sehen ist. Der Witz der Serie entsteht aus der Streitereien mit dem Verwalter des Anwesens, Jonathan Quayle Higgins III. (John Hillerman).
Bild: GemeinfreiDer Mann aus Atlantis (1977-1978)
Den wohl unglaubwürdigsten Serienheld jener Zeit spielte Patrick Duffy. Er kam auf nie ganz geklärte Art und Weise aus einem untermeerischen Atlantis, konnte schneller als ein Delfin schwimmen (Dank seiner Schwimmhäute!) und reiste unter anderem auch mal in das Italien des 16. Jahrhunderts. Die Serienfolgen wurden immer abstruser und bald wollten die Zuschauer das nicht mehr sehen.
Bild: dpaEin Colt für alle Fälle (1981-1986)
Lee Majors war bereits als "6-Millionen-Dollar-Mann" mit bionischen Gliedmaßen ein Held. In die Fernsehgeschichte ging er aber vor allem als Stuntmann Colt Seavers ein, der nebenbei zusammen mit seinem tollpatschigen Neffen Howie (Douglas Barr) und der überaus attraktiven Jodie (Heather Thomas) stets unschuldige Kautionsflüchtlinge einfängt. Den Titelsong "The Unknown Stuntman" hatte Produzent Glen A. Larson geschrieben und Majors selbst gesungen.
Bild: dpaDrei Engel für Charly (1976-1981)
Drei unglaublich attraktive Detektivinnen lösen ihre Fälle im Auftrag von Charly Townsend. Der Witz war, dass Charly immer nur aus einem Lautsprecher sprach und nie zu sehen war. Aber wen interessierte schon Charly, wenn man Farrah Fawcett, Kate Jackson und Jaclyn Smith zusammen sehen konnte. Sie waren stilbildend für Mode und Makeup der späten 70er Jahre.
Bild: dpaStarsky & Hutch (1975-1979)
Dave Starsky (Paul Michael Glaser ) und Ken "Hutch" Hutchinson(David Soul) sind zwei coole Bullen in der imaginären Stadt Bay City. Die Serie lebte von den witzigen Dialogen der beiden Helden und ihres Freunds und Informanten Huggy Bear (Antonio Fargas).
MacGyver (1985-1992)
Der von Richard Dean Anderson gespielte Tüftel-Held aus der Fernsehserie wird jetzt von Mercedes reaktiviert - als Werbeträger für einen neuen Mini-Van. In den 80er Jahren begeisterte er Fernsehzuschauer durch seine Fähigkeit zur praktischen Anwendung der Naturwissenschaften mit alltäglichen Gegenständen. Statt Schusswaffen zu nutzen kam er meist mit Klebeband und einem Schweizer Messer aus.
Öffentlich-rechtliche Sender müssen uns nicht mehr vor völliger Verblödung durch Skripted-Reality-Dokus der Privatsender retten. Und in Zeiten von umfänglicher Medienverfügbarkeit verbunden mit einem radikalen Mediennutzungswandel müssen die Öffentlich-Rechtlichen auch keine nachrichtliche Grundversorgung mehr absichern. Es geht auch nur im zweiten Schritt um die Existenzberechtigung der GEZ als Gebühreneintreibe-Instanz. Es geht darum, dass wir das milliardenteure öffentlich-rechtliche System unter dem Deckmäntelchen der Qualitätssicherung und des Meinungsbildungsauftrags nicht mehr brauchen.
Immerhin geht es um eine Summe von 7,5 Milliarden Euro, die die Gebühreneinzugszentrale allein 2011 von Bürgern eingesammelt hat. Ein sattes Sümmchen für die Rundfunkanstalten mit dutzenden Haupt- und Spartensendern im Fernsehen sowie 70 Radiowellen.
Bild: dpa/picture alliance„hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg
Das WDR-Urgestein hat mit seiner seit 2001 laufenden Talkshow eine feste Fangemeinde. Nur acht Prozent der im Auftrag des „Focus“ vom Meinungsforschungsinstitut Emnid befragten Deutschen würden auf Plasberg verzichten wollen. Dafür setzt sich sein montäglicher Talk durch kurze Einspielfilme, die Zuschaueranwältin Brigitte Büscher und den unaufgeregten Stil von Plasberg auch zu deutlich ab.
Bild: dpa„Günther Jauch“
Jeden Sonntag nach dem ARD-Krimi empfängt Jauch 60 Minuten lang unter dem Motto „Der Polittalk aus dem Herzen der Hauptstadt“ Gäste im Berliner Gasometer. Dabei ist das Thema Politik keine allzu strenge Vorgabe, auch gesellschaftliche Aspekte werden behandelt. Nur acht Prozent der Deutschen würden darauf verzichten wollen.
Bild: Screenshot„Menschen bei Maischberger“ mit Moderatorin Sandra Maischberger
Im September 2003 übernahm die Münchener Journalistin den Sendeplatz von Alfred Bioleks Sendung „Boulevard Bio“ am Dienstagabend. Bei „Menschen bei Maischberger“ stehen traditionell eher gesellschaftliche Themen und Diskussionen im Vordergrund. 16 Prozent der 1006 Befragten könnten darauf verzichten.
Bild: dpa/picture alliance„Anne Will“
2007 startete der Polit-Talk unter dem Slogan „Politisch denken, persönlich fragen“ auf dem sonntäglichen Sendeplatz von Sabine Christiansen, seit Jauchs Rückkehr läuft die Sendung mittwochs um 22.45 Uhr. Anne will auf jeden Fall noch, dafür würden aber 17 Prozent der Zuschauer auf die Talkshow verzichten können.
Bild: NDR/Morris Mac Matzen„Beckmann“ mit Moderator Reinhold Beckmann (hier mit Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg)
Wenn es nach den deutschen Zuschauern geht, ist das „persönliche, konzentrierte Gespräch mit prominenten und ungewöhnlichen Gästen“ ein Auslaufmodell: 21 Prozent würden die Sendung am Donnerstag - hier mit Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg als Gast - nicht vermissen.
Bild: picture alliance / dpadpa picture allianceKritik an der Talkshow-Schwemme im Ersten hatten zuletzt noch Bundestagspräsident Norbert Lammert und der der Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks (WDR) geäußert: Die Flut von Talkshows sei problematisch für das politische Urteilsvermögen der Bevölkerung, sagte Lammert am Dienstag bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen des Berliner Presse Clubs. „Das Format schließt aus, dass die Sachverhalte ernsthaft diskutiert werden.“
Zuvor hatte bereits die Vorsitzende des WDR-Rundfunktrats Ruth Hieronymi gefordert, die Zahl der Talkshows zu reduziern. „Der Rundfunkrat hat ja schon, als die fünf Talkshows gestartet sind, die Sorge geäußert, dass das zu viel sein könnte“, sagte sie. Diese Bedenken hätten sich bestätigt.
„hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg
Das WDR-Urgestein hat mit seiner seit 2001 laufenden Talkshow eine feste Fangemeinde. Nur acht Prozent der im Auftrag des „Focus“ vom Meinungsforschungsinstitut Emnid befragten Deutschen würden auf Plasberg verzichten wollen. Dafür setzt sich sein montäglicher Talk durch kurze Einspielfilme, die Zuschaueranwältin Brigitte Büscher und den unaufgeregten Stil von Plasberg auch zu deutlich ab.
Wer genauer durch die Programme zappt um die Gegenleistung für den gezahlten Beitrag zu beurteilen, kommt zu einem klaren Ergebnis: Er findet statt Hochkultur unzählige Talkshows, Boxen, Fußball (Laut einem Bild-Bericht planen die Sender für die Übertragung der Fußball-WM 2014 in Brasilien 210 Millionen Euro für die Rechte und weitere 30 Millionen Euro für die Produktion ein.) und Wiederholungen alter Tatort-Folgen.

Nur acht Prozent der Befragten wünschen sich die Sendung „Gut gefragt ist halb gewonnen“ aus den 60er Jahren zurück auf die Bildschirme. Bei der Sendung handelte es sich um ein 25-minütiges Ratespiel mit Hans Rosenthal, der später auch „Dalli Dalli“ moderierte.
Bild: dpa - picture-allianceDie „Pyramide“ ist eine Spielshow mit Dieter Thomas Heck aus den 70er Jahren. Die Sendung wurde nach der Ratewand benannt, an der Themen pyramidenförmig angeordnet waren. Ziel war es, verschiedene Begriffe seinem Teampartner möglichst schnell mit Worten und Gesten zu umschreiben, ohne Teile des gesuchten Begriffs zu nennen. Allerdings nur 13 Prozent der Befragten könnten sich erneut für eine solche Art der Unterhaltung erwärmen. Ärgerlich nur, dass das ZDF gerade dieses offenbar nicht sehr vermisste Format ab August wiederbelebt.
Bild: dpa - picture-alliance14 Prozent der Befragten, darunter 28 Prozent der über 60-Jährigen, wünschen dich die Sendung „Der goldene Schuss“ zurück ins Fernsehen. Dabei geht es ums das Armbrustspiel, bei dem ein Telefonkandidat dem Kameramann mit verbundenen Augen Anweisungen gibt, damit er die Zielscheibe trifft.
Bild: dpa - picture-allianceDie Traumhochzeit mit Linda de Mol zog Mitte der 90er Jahre viele Frauen vor den heimischen Fernsehern in ihren Bann. Es sind auch vor allem Frauen, die sich die Sendung zurückwünschen (24 Prozent), Männer lässt die romantische Unterhaltung eher kalt (7 Prozent). 15 Prozent sind es insgesamt, die sagen, dass die Traumhochzeit wieder laufen sollte.
Bild: dpa - picture-alliance„Alles oder nichts“ lief drei Jahrzehnte im deutschen Fernsehen und war eine Quizsendung, bei der sich die Kandidaten ihr Fachgebiet, in dem sie befragt wurden, selbst aussuchen konnten. Das führte dazu, dass bei den letzten Fragen das Publikum oder die Moderatoren selbst nichts mehr von der Materie verstanden. Die Sendung wurde mit Erich Helmensdorfer als Moderator bekannt, als Letzter übernahm Max Schautzer (Foto) den Job. 20 Prozent der Befragten würden diese Sendung gerne erneut sehen.
Bild: dpa - picture-alliance„Auf Los geht's los“, in den 70-er und 80-er Jahren eine große Samstagabendshow mit Joachim Fuchsberger, würden ebenfalls 20 Prozent der Befragten wieder gerne auf dem Bildschirm sehen. Ähnlich wie „Wetten, dass...?“ fand die Show damals an wechselnden Veranstaltungsorten statt und hatte eine Menge verschiedener Spiele im Programm.
Bild: dpa - picture-alliance„Geld oder Liebe“ war eine Spielshow mit Jürgen von der Lippe. Vom 28. September 1989 bis zum 9. Juni 2001 gab es 90 Folgen. 20 Prozent der Befragten, bei den 30- bis 44-Jährigen sind es sogar 33 Prozent, wünschen sich die Sendung zurück.

„Hätten Sie's gewusst?“ war eine 45-minütige Quizendung mit hohen Einschaltquoten, die von 1958 bis 1969 vom Bayerischen Rundfunk produziert und im Deutschen Fernsehen im Hauptprogramm ausgestrahlt wurde. Moderator war Heinz Maegerlein. Die Spielidee stammte aus den USA, die dort Twenty One genannt wurde. 20 Prozent gaben in der Forsa-Umfrage an, diese Sendung gerne wieder sehen zu wollen.
Bild: dpa - picture-alliance„Wünsch dir was“ war eine österreichisch-deutsch-schweizerische TV-Spielshow als Gemeinschaftsproduktion unter Federführung des ORF. In der Zeit vom 20. Dezember 1969 bis zum 2. Dezember 1972 wurden insgesamt 24 Folgen im ZDF ausgestrahlt. Moderiert wurde die Samstagabend-Show von Dietmar Schönherr (Foto) und seiner Frau Vivi Bach. 20 Prozent der Befragten würden die Sendung gerne wieder sehen.
Bild: dpa - picture-alliance„Die Montagsmaler“ war eine Schnellratesendung des deutschen Fernsehens. Die Spielshow lief von 1969 bis 1972 unter dem Titel „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ auf Südwest 3 und wurde zunächst von Fred Sackmann, ab 1971 von Frank Elstner moderiert. Nach einigen konzeptionellen Änderungen ging die Sendung 1974 unter dem Titel „Die Montagsmaler“ mit Frank Elstner im Abendprogramm auf Sendung. Zuletzt wurde die Sendung von Sigi Harreis (Foto) moderiert. 28 Prozent der Befragten, darunter 36 Prozent der 45- bis 59-Jährigen wünschen sich die Sendung zurück.
Nur acht Prozent der Befragten wünschen sich die Sendung „Gut gefragt ist halb gewonnen“ aus den 60er Jahren zurück auf die Bildschirme. Bei der Sendung handelte es sich um ein 25-minütiges Ratespiel mit Hans Rosenthal, der später auch „Dalli Dalli“ moderierte.
Und ob ARD-Telenovelas à la „Rote Rosen“ bei Selbstverwirklichungsplänen betrogener Ehefrauen weiterhelfen oder wenigstens dem Unterhaltungsauftrag nachkommen, darf bezweifelt werden. Die Sendungsauswahl zeigt vielmehr, dass auch die Öffentlich-Rechtlichen beim Programm nicht nur nach Meinungsvielfaltsangebot und Qualitätsfernsehen, sondern nach Quote und Zuschauerinteresse entscheiden - anders ließe sich die Ausstrahlung des samstäglichen Musikantenstadls oder selbst produzierten Telenovelas, in denen erst Julia, danach Luisa und schließlich Nora ihr Glück gesucht haben, nicht rechtfertigen. Oder dass die investigativen und aufwändigen Geschichten nur selten zur Primetime ausgestrahlt werden.
Doch das ökonomische Denken, das sinnvolle Haushalten mit Budgets und das intensive Nachdenken über Produktionen müssen zum ganzheitlichen Prinzip öffentlich-rechtlicher Programmgestaltung werden. So lange GEZ-Beiträge so oder so fließen, ist die Abwägung überflüssig, ob sich Produktionen auch günstiger durchführen oder Talkshowformate tatsächlich zum Bildungsfernsehen aufwerten lassen. Und vor allem: Für welche Art Bildungsfernsehen man wirklich stehen möchte.
Denn hochwertige Produktionen werden auch in Fernsehen und Radio ihre Konsumenten finden. Wie jedes andere Unternehmen auch müssten sich die Sendeanstalten dann aber Gedanken um die Finanzierung machen, sei es durch Bezahlangebote oder Werbung. Überlegungen, die in der Medienlandschaft täglich auf der Tagesordnung stehen. Dass das aber kein unmögliches Unterfangen ist, beweisen viele Zeitungen und Magazine - die im Übrigen genauso eine Grundversorgung für die (politische) Kultur in diesem Lande sicherstellen - und sich erfolgreich am Markt etabliert haben. Allesamt Publikationen, die noch nie Gebührengelder erhalten und gerade sehr mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen haben.
Bild: dpaNach dem kleinen Aussetzer im letzten Jahr hat Günther Jauch wieder den Titel als Deutschlands TV-„Über-Moderator“ erstritten. Das hat er sicher nicht zuletzt auch seiner neuen Polittalk-Sendung zu verdanken. In der Umfrage werden ihm vor allem Überzeugungskraft und Kompetenz zugeschrieben. Auch in Sachen Glaubwürdigkeit und Sympathie kann ihm aber kaum einer das Wasser reichen. Jauch schafft es zudem, sich nicht in einem Maße vor die Kamera zu drängen, dass die Zuschauer seiner überdrüssig werden.
Bild: dpaAufholbedarf hat Günther Jauch offenbar noch als Polittalker. Zwar holt er auch in dieser Kategorie den ersten Platz und hängte mit Sandra Maischberger die First Lady der politischen Talkrunde ab. Gegenüber beispielsweise Peter Hahne (Platz 2, links im Bild) fehlt es ihm allerdings noch an dem letzten Quäntchen Fachkompetenz. Hahne kann aber auch lebensnah talken, wie sein Gespräch mit dem „Wetten, dass...“-Unfallopfer Samuel Koch belegt.
Bild: dpaDen dritten Platz unter den beliebtesten Polittalkern macht mit ihrer gleichnamigen Talkshow ARD-Moderatorin Anne Will (R). Und nicht nur das: Die Zuschauer wünschen sich von ihr sogar mehr Bildschirmpräsenz.
Bild: dapdDen ersten Platz in der Kategorie „Show-Moderation“ hat Günther Jauch sich wieder zurückgeholt, nachdem Thomas Gottschalk im letzten Jahr überraschend auftrumpfte. Er erreicht in diesem Jahr einen Score von 8,2 Punkten und lässt damit Hape Kerkeling mit einem Wert von 8,0 hinter sich. Das hat Jauch vor allem seiner Glaubwürdigkeit und Sympathie zu verdanken. Denn unter dem Gesichtspunkt „Kernkompetenz Show“ liegt Kerkeling vor ihm.
Bild: dpaDer dritte Platz im Show-Bereich ging an Jörg Pilawa. Hinter ihm kraxelte Barbara Schöneberger von Platz fünf auf Platz vier, muss sich diesen aber mit Ex-Stefan-Raab-Sklave und „1, 2 oder 3“-Moderator Elton teilen.
Bild: dpaIst es sein verschmitztes Grinsen? Auch Jauchs Attraktivitäts-Wert im Mafo-Ranking ist stark gestiegen und liegt nun immerhin bei 6,4 Punkten. Bei den Befragten gilt der Moderator außerdem als besonders humorvoll und gebildet. Doch Jauch muss auch eine Niederlage einstecken. Im letzten Jahr beurteilten ihn noch mehr als 40 Prozent der Zuschauer als schlagfertig. Nur noch 30 Prozent sehen das in diesem Jahr genauso. Mit anderen Worten: Jauch darf gegenüber seinen politischen Gästen auch gern mal die verbale Keule auspacken.
Bild: dpaDer einzige Held des Moderatoren-Rankings ist Jauch natürlich nicht. Auch Jörg Pilawa bekommt langsam wieder Oberwasser - und ist daher auch außerhalb des TV-Studios gern gesehener Gast, zum Beispiel als Werber für die Welthungerhilfe. Nachdem er im vergangenen Jahr von ARD zum ZDF wechselte, hat er sein Image wieder verbessern können. Nun machte Pilawa sogar den ersten Platz unter den Talkshow-Moderatoren. Silber geht in dieser Rubrik an Barbara Schöneberger zusammen mit Markus Lanz.
Bild: dpaDas Prädikat „Aufsteiger“ gilt nicht nur Jörg Pilawa. Auch ein Jahr „stern TV“ ist mittlerweile vorbeigezogen. Das Fazit: Steffen Hallaschka hat als Nachfolger von Günther Jauch die Zuschauer überzeugen können.
Bild: dapdEr hatte seine erste „Wetten, dass...“-Sendung noch gar nicht gemeistert, da wird er vom Publikum schon gefeiert. Markus Lanz hat sich durch seine Spätabend-Talkshow schon bei den Zuschauern beliebt gemacht und ist Aufsteiger des Jahres.
Bild: dpaWo es Aufsteiger gibt, muss es auch Absteiger geben. Und einer davon ist in diesem Jahr eindeutig Thomas Gottschalk (R). Nach dem Rücktritt von „Wetten, das...“ und der gescheiterten ARD-Show hat sein Image deutlich gelitten. Ob ihm ausgerechnet sein Jury-Job bei der RTL-Show „Das Supertalent“ helfen kann, bei der er mit Dieter Bohlen und Michelle Hunziker zusammenarbeitet, ist fragwürdig. Mit ihm gehören auch Kai Pflaume und Johannes B. Kerner zu den Absteigern.
Nach dem kleinen Aussetzer im letzten Jahr hat Günther Jauch wieder den Titel als Deutschlands TV-„Über-Moderator“ erstritten. Das hat er sicher nicht zuletzt auch seiner neuen Polittalk-Sendung zu verdanken. In der Umfrage werden ihm vor allem Überzeugungskraft und Kompetenz zugeschrieben. Auch in Sachen Glaubwürdigkeit und Sympathie kann ihm aber kaum einer das Wasser reichen. Jauch schafft es zudem, sich nicht in einem Maße vor die Kamera zu drängen, dass die Zuschauer seiner überdrüssig werden.
Der angesehene, im vergangenen Jahr verstorbene Medienwissenschaftler Robin Meyer-Lucht sah in der Zurückhaltung einer wahrhaften Reform der Gebührenpflicht vor allem eine politische Dimension. Seiner Ansicht nach sichere das neue Modell vor allem das publizistisch-politische Hinterland der Ministerpräsidenten ab. Gerade Regionalsender böten den Länderchefs ein geschätztes Podium und verlässlichen Zugang zur Öffentlichkeit.
Die Streaming-Anbieter im Internet
Aupeo
Typ: Radio-Streaming
Gestartet: 2008
Sitz: Berlin.
Musikangebot: ca. 1 Million Titel
Besonderes: Auswahl von Stationen für Musikgattungen und Stimmungen, kostenloses Angebot mit Werbung und Abo-ModellDeezer
Typ:On-Demand-Streaming
Gestartet: 2007
Sitz: Paris
Musikangebot: 13 Millionen TitelLast.fm
Typ: Radio-Streaming
Gestartet: 2002
Sitz: London
Musikangebot: ca. 7 Million Titel
Besonderes: Spielt nach Angabe von Lieblingsgruppen Musik von ähnlicher RichtungPandora
Typ: Radio-Streaming
Gestartet: 2000
Sitz: Oakland, Kalifornien.
Musikangebot: ca. 1 Million Titel. Spielt nach Vorgaben der Nutzer Musik in ähnlicher Richtung, in Deutschland nicht verfügbarTurntable FM
Typ: Radio-Streaming
Gestartet: 2011
Sitz: New York.
Musikangebot: ca. 11 Millionen Titel. Soziale Plattform mit virtuellen Räumen, in denen ein DJ die Musik auswählt. In Deutschland nicht verfügbarwahwah-FM
Typ: Radio-Streaming
Gestartet: 2011
Sitz: Berlin.
Musikangebot: 12 Millionen Songs. Überträgt Songs von anderen registrierten Smartphone-Nutzern in der UmgebungMOG
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 2005
Sitz: Berkeley, Kalifornien.
Musikangebot: 14 Millionen Titel. In Deutschland nicht verfügbarNapster
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 1999 als Tauschplattform, seit 2005 als kommerzieller On-Demand-Service
Sitz: Los Angeles
Musikangebot: 15 Millionen Titelrara.com
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 2011
Sitz: London
Musikangebot: mehr als 10 Millionen TitelRdio
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 2010
Sitz: San Francisco.
Musikangebot: mehr als 12 Millionen TitelSimfy
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 2009
Sitz: Köln
Musikangebot: mehr als 16 Millionen TitelSpotify
Typ: On-Demand-Streaming
Gestartet: 2008
Sitz: Stockholm
Musikangebot: über 16 Millionen Titel
Und wenn es um die Sicherung von Vielfalt und Meinungsbildungsmöglichkeiten geht, müsste der Staat konsequenterweise auch etwas gegen Google unternehmen und beispielsweise eine öffentlich-rechtliche Suchmaschine gründen. Jeder weiß, dass die undurchschaubaren Algorithmen dafür sorgen, dass User ein ganz bestimmtes Bild von Relevanz und Wirklichkeit erhalten. Längst nicht alle Treffer, die oben in der Liste stehen, sind auch die relevanten Informationen zu einem Thema.
Fragen, denen die Verantwortlichen der Politik lieber ausweichen. Denn sonst würde sich zeigen: Die Medienlandschaft muss ohne Gebührengelder funktionieren. Dann erledigt sich die zweite Diskussion um die Organisation GEZ gleich mit. Die ist dann nicht mehr notwendig und muss sich der unangenehmen Frage aussetzen, warum das einfache, transparente System und der damit verbundene Wegfall von Prüfern vor Ort die Einstellung von weiteren hunderten Mitarbeitern erfordern. Oder die absurde Tatsache, dass zu einer Eintreibung einer Rundfunkabgabe eine Institution mit mehr Kompetenzen ausgestattet wird als deutsche Strafverfolgungsbehörden - etwa durch den uneingeschränkten Datenzugriff auf Melderegister.
Doch naturgemäß sind Öffentlich-Rechtliche Sendeanstalten gegen derartige Denkansätze. Sicher ist wohl nur, dass deren Repräsentanten künftig vorsichtiger bei ihren Interviews sind: In einem Gespräch mit der Bild-Zeitung verteidigte der ehemalige ZDF-Intendant Markus Schächter die neue Gebühr mit einem fragwürdigen Vergleich. Als das Blatt auf eine Emnid-Umfrage verwies, dass 42 Prozent aller Bürger auf ARD und ZDF zugunsten eines Gebührenerlasses verzichten würden, antwortete Schächter sogar: „Wahrscheinlich würden genauso viele antworten, sofort auf den Wohlfahrtsstaat zu verzichten, wenn sie keine Steuern mehr zahlen müssten.“
Mit dieser These hat Schächter gezeigt, dass das gebührenfinanzierte Vielfaltsprogramm wohl doch nicht zu mehr Bildung führen kann. Sonst würde er seinem Publikum wohl nicht so wenig Unterscheidungskompetenz zutrauen..
Ihre Meinung interessiert uns: Was denken Sie über das System der Öffentlich-Rechtlichen und die GEZ-Gebühr? Schreiben Sie uns auf Facebook oder einen Kommentar in diesem Artikel.
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Anmerkung der Redaktion: Der Text wurde nach seiner Publikation am 18.10.2012 geringfügig überarbeitet und ist in der jetzigen Form seit 19.10.2012 online. Weitere Informationen gibt es hier.

























